Porto, Versand - der richtige Umgang - IMHO.

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Liebe Ebayer!

Tatsache ist: Niemand ist oder wird gezwungen, bei Ebay'ern zu kaufen, wenn diese/r scheinbar Warenwert, Gewicht und Versand von vornherein unverhältnismäßig in Ansatz zueinander bringen und sich das Missverhältnis so offenbar macht. Tätigt man die Transaktion trotz hoher Nebenkosten, sollte man sich hinterher aber nicht hinstellen und über die Mentalität mit der Abzocke jammern.

Selbst Schuld.

Fairniss gibt es selbstverständlich, aber auch die muß man suchen.

Das Beherrschen der Schriftsprache lässt uns (meistens) ziemlich klar Vor- und Nachteile erkennen. Ebay nötigt keinen von uns, auf den Hinweis "nur bieten wenn einverstanden" hin das zu tun, was der Verkäufer möchte: Seine Bedingungen, seine "Rechtssicherheit" sicher zu stellen, die im günstigsten Fall den Geschäftspartnern zu beiderseitigem Vorteil gereicht - in vielen anderen Fällen leider aber zum einseitigen Nachteil eines Geschäftspartners - Dir, Mir, Wem auch immer.

Anders herum wird ein Schuh daraus: Wie andernorts im Handel kann ich mir die Waren anschauen (bei Ebay nur bedingt), Preise und eventuell anfallende zusätzlichen Kosten (Transporte) für zum Beispiel sperrige Güter wie Auto, Fernsehgerät, Hometrainer u.s.w. erfragen und wahlweise akzeptieren oder ablehnen.

Hier hilft zum Beispiel die E-Mail. Natürlich sollte auch klar sein: Der Ton macht die Musik. Aber selbst bei zuckersüßen Vorträgen bekomme ich u.U. Antworten, die mir das Gefühl vermitteln, dass im Fall des Falles das Geschäft nicht zu machen ist, weil ich nicht akzeptieren kann, das ich eine gleichartige Leistung eben auch zu korrekten Preisen bekommen kann. Und ein Paar Unterhosen für  € 1,-  mit Hermes für € 7,50 zu versenden ist schlicht und einfach unverhältnismässig - da beisst die Maus keinen Faden ab.

Noch ein wichtiger und guter Tipp: Der Blick in die Bewertungen der Geschäftspartner ist zuweilen hilfreich. Zumindest sollte es einem grundsätzlich zu denken geben, wenn bestimmte Kantonisten zwar hohe Bewertungszahlen, aber auch heftige Negativbewertungen auf sich vereinen. Es ist bisweilen ausserordentlich lehrreich und setzt das anzubahnende Geschäftsverhältnis von vornherein in ein vollkommen neues Licht.

Bevor also das nächste Mal das Gejammer abhebt: Abzocke, Betrug und was es sonst noch für schöne Bezeichnungen zur Verschleierung der meist eigenen Dummheit gibt... macht Euch die Mühe und nehmt Euch die notwendige Zeit. Prüft, fragt, nervt vorher, damit es garnicht erst dazu kommt, das mann/frau sich anschliessend schlecht fühlt und die Schuld an der eigenen Dummheit bei anderen sucht. Wenn das Ergebnis nicht das erwartete ist - Finger vonlassen und weitersuchen. Der Marktplatz ist randvoll mit allem möglichen und unmöglichen Plunder. Im Falle des Falles wird man immer das richtige finden. Alles eine Frage der Zeit. Und Zeit sollte man sich vor allem halt immer dann nehmen, wenn man SEIN Geld ausgibt.

mit freundlichen Grüssen aus CeBIT-City

 

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