Poolheizung: verlassen Sie sich nicht auf nur einen Typ

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Den heimischen Swimming Pool auf angenehme Temperaturen zu bringen, wird gerne durch Solarabsorber erledigt. Aber bei schlechtem Wetter funktionieren diese nicht und der Pool kühlt allmählich wieder aus. Er ist zwar schnell wieder aufgeheizt, aber es dennoch schade um die verlorene Wärme.

Die Lösung ist, noch eine alternative Heizung zu haben:



Bei kleinen Intex Becken ist ein Durchlauferhitzer mit 3 kW eine gute Investition. Normalerweise wird der Pool durch eine Solarheizung auf Temperatur gebracht und der Durchlauferhitzer springt ein, wenn die Sonne einmal nicht scheint. So hat man bei jedem Wetter schön warmes Wasser und ist unterm Strich sowohl mit den laufenden Kosten als auch mit der Umweltfreundlichkeit inm "grünen Bereich".

Was macht man bei Hallenbädern im Winter oder bei sehr großen Freibädern?



Eine elektrische Heizung kommt hier nicht mehr in Frage, da die Stromkosten viel zu hoch wären. Eine Alternative für das ganze Jahr ist ein Wärmetauscher zum Anschluss an die heimische Zentralheizung. Gute Wärmetauscher aus Titan sind resistent gegen Korrosion und erreichen riesige Temperaturanstiege. Was die Anschaffung betrifft sind die Kosten noch absolut im Rahmen. Der Wirkungsgrad steht und fällt mit dem Ihres Heizkessels, aber gegenüber einer elektrischen Lösung liegt er vorne.

Unterstützung durch eine Wärmepumpe



Bei sehr großen Pools ist eine reine elektrische Lösung nicht wirtschaftlich. Eine Wärmepumpe hingegen arbeitet mit dem umgekehrten Prinzip eines Kühlschranks und braucht nur einen Stromanschluß, Wasser Zu- sowie Abfluß.

Eine Wärmepumpe entzieht der Umgebung (bei diesem Typ der Umgebungsluft) Energie und gibt sie konzentriert an das Wasser Ihres Pools ab. Während konventionelle Heizungen lediglich Wirkungsgrade von ca. 75% erreichen, gibt eine Wärmepumpe etwa das fünffache der aufgenommenen elektrischen Leistung an Wärme ab. Bei Temperaturen ab ca. 10°C sind Wärmepumpen die energieeffizienteste Art zu heizen. Im Winter  funktionieren sie nicht mehr (es sei denn, man greift zu Icebreaker Modellen) - aber niemand benutzt ein Freibad bei solch niedrigen Temperaturen.

In der Regel armortisieren sich die Anschaffungskosten in ein bis zwei Jahren (gegenüber einer elektrischen Lösung).
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