Poolheizung mit Solar - aber welche ist die Richtige?

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Poolheizung mit Solar wird immer beliebter - und das mit Recht! Solarabsorber sind preiswert in der Anschaffung, leicht zu montieren, verursachen keine laufenden Kosten und sind umweltfreundlich. Aber welche ist nun die Richtige Solarheizung für unsere Kunden, schließlich gibt es zahlreiche verschiedene Varianten?

Genau dies möchten wir Ihnen in diesem Ratgeber erläutern und im selben Atemzug von den spiralförmig angeordneten Solar-Rohren mit großem Durchmesser abraten. Die Rohre von 16 oder gar 20 mm Durchmesser haben ein sehr schlechtes Verhältnis von Oberfläche zur Durchflussmenge. Aber nur möglichst viel Oberfläche auf wenig Wasser schafft einen guten Temperaturanstieg!

Die erste Frage die sich stellt ist, welche Art Filter man verwendet.

Bei den beliebten Quick-Up Pools sind üblicherweise Kartuschenfilter dabei. Kartuschenfilter sind preiswert, leise und verbrauchen wenig Strom. Allerdings ist die Pumpe dabei recht schwach und kann keine herkömmliche Solarheizung mit ausreichend Wasser versorgen. Sandfilteranlagen haben wesentlich stärkere Pumpen und können mit herkömmlichen Solarheizungen zusammenarbeiten, bauen aber für kleine Systeme zu viel Druck auf.

--> Die optimale Heizung bei Kartuschenfiltern ist die El-Nino. Sie ist eigens für den Betrieb mit Kartuschenfiltern entwickelt worden und kommt mit wenig Wasser aus - 2 - 5 liter/ min je Paneel sind ein guter Wert. Mit den beiden Paneelen, die je 300 x 60 cm groß sind kann man sie praktisch überall einbauen. Bei größeren Pools kann man sie zudem gut erweitern.

--> Die optimale Heizung bei Sandfiltern sind Sunheater oder EPDM. Beide Systeme sind für Durchflussmengen von 3 bis ca. 12 m³/h ausgelegt, der Wirkungsgrad ist bei beiden Systemen in etwa gleich.

Die zweite Frage dis sich stellt, ist wieviel Platz man hat.

--> Die Sunheater Paneele sind immer 610 cm lang und 61 cm breit. Immer wenn man die Länge dieser Paneele unterbringen kann, sind die Sunheater Systeme vorzuziehen, weil sie einfacher zu montieren und zudem preiswerter sind.

--> Systeme aus EPDM können praktisch beliebig gefertigt werden. Es gibt an jeder Seite Sammelrohre, die 33 cm lang sind und praktisch beliebig  oft ineineinandergesteckt werden können. Die Verbindung der Sammelrohre erfolgt mit Bahnen aus EPDM, wobei eine sinnvolle Obergrenze eine Länge von ca. 15 Metern besteht (Man kann also sehr kleine und sehr große Systeme damit bauen).

Wenn es ein Smartpool Sunheater sein soll, welchen nimmt man?

Es gibt 3 Systeme - die S220, die S421 und die S601. Äußerlich sind alle Paneele gleich, nur die Anschlüsse und der Wasserfluss sind anders.

--> Die Paneele der S220 und der S421 sind identisch, der Unterschied besteht lediglich darin, dass das System S421 über 2 Paneele verfügt, das System S220 nur über eines. Der Anschluss erfolgt mit Winkelstücken an 32 oder 38 mm. Wassereinlass und Auslass sind an der selben Seite, die Kollektoren werden in Reihe geschaltet. Die Systeme sind für mittelgroße Pools optimal.

Bei der S601 geht das Wasser parallel durch alle Kollektoren, was ab einer Menge von 4 Kollektoren der bessere Weg ist. Bei größeren Pools ist die S601 optimal. Die Anschlüsse sind für 50 mm.



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