Polsterlexikon

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Abschlusspolster:
Das Abschlusspolster hebt die Form eines Polstermöbels hervor und sorgt so für eine optische Aufwertung. Teilweise sind die Polster ganz lose, manchmal auch nur zum Teil.

Art der Polsterung:
bei der Art der Polsterung unterscheidet man zwischen Vollpolstermöbel (das Sofa, Sessel, usw. ist komplett überpolstert) und Polster mit sichtbaren Gestell (Gestell ganz oder teilweise noch sichtbar).

Bankhocker:
Ein Bankhocker bietet mehr Platz als ein normaler Polsterhocker, da er um einiges länger ist

Bonellfederkern:
Bonellfederkern hält viel aus und ist dabei sehr geräuscharm. Die Federkerne entstehen aus Taillendruckfedern.Hier liegt die Drahtstärke bei ca. 2,2 bis 2,5 mm. Die einzelnen Federn haben einen kleineren Kopfdurchmesser als durchschnittlich üblich. Die dadurch entstehenden Zwischenräume werden mit einem festen Polsterträger gefüllt.

Chesterfield:
Überbegriff für Möbel im englischen Stil mit einem edlen Design. Oft sind diese Möbel mit Echtleder verarbeitet und besitzen handgearbeitete Details wie bspw. Knopfheftungen.

Farbunterschiede bei Leder:
Von Natur aus kommt es bei Echtleder im Laufe der Zeit zu Farbveränderungen. Diese kommen bspw. von Lichteinwirkungen. Leder, welches pflanzlich gegerbt wurde kann nachdunkeln.

Federholzrahmen
Der Federholzrahmen ist eher als Lattenroist bekannt.

Flachgewebe:
Als Flachgewebe bezeichnet man einen Stoff, der eine glatte und geschlossene Oberfläche besitzt.

Flor:
Als Flor werden die Fasern eines Gewebes bezeichnet, die alle die gleiche Strichrichtung zeigen. Flor steht aufrecht.

Funktionspolstermöbel:
Polstermöbel, die mit bestimmten Funktionen für mehr Komfort sorgen: hierzu zählen bspw. Funktionen wie Kippmechanik, Vorderauszug, verstellbare Armlehnen.

Gerbung:
Die Gerbung kommt bei der Verarbeitung von Echtleder vor: hierbei wird der verderbliche Teil von Fell und Haut in Echtleder umgewandelt.

Heftung:
Eine Heftung kann per Hand oder maschinell erstellt werden. Hierbei entstehen Muster im jeweiligen Polster, die eine optische Verkleinerung erzeugen. Heftungen gibt es in Halb-, Rauten- oder Quadrateinteilung.

Hochlehner:
Oft auch als Hochlehnsessel bezeichnet. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um einen Sessel, der einen sehr hochgezogenen Rücken besitzt. Sorgt oft für besseren Sitzkomfort.

Kaltschaum:
Kaltschaum ist aus Polyätherschaum gearbeitet und besitzt große, umregelmäßige Poren. Dadurch ist Kaltschaum sehr atmungsaktiv und luftdurchlässig.

Kissen:
Bei den Kissen unterscheidet man zwischen Rückenkissen, die meist im Kaufpreis enthalten sind. Sie sorgen für den richtigen Sitzkomfort. Zierkissen werten eine Couch oft optisch auf.

Korpus
Der Korpus ist die Grundkonstruktion ohne zusätzliche Teile. Hierzu zählt der Rücken, die Seiten, der Deckel und der Boden eines Polsters.

Kunstleder:
Kunstleder ist optisch dem Leder sehr nahe. Der Stoff wird oft mit PVC beschichtet, was die Pflege um einiges erleichtert.

Lattenrost:
Ein Lattenrost ist der Boden eines Polstermöbels. Die Holzlatten laufen parallel zum Kopf- und Fußteil. Bei einem Polstermöbel kann der Lattenrost in Sitz und Rücken verarbeitet sein oder sich nur im Sitz befinden.

Leder:
Leder ist sehr langlebig und entsteht aus gegerbten Häuten und Fellen von Tieren.

Longchair:
Übersetzt man das Wort "Longchair" erhält man langer Stuhl. Dieser lange Stuhl wird seitlich an Sofas angebracht und lässt diese so zu einem Ecksofa werden.

Massivholzgestell:

Ein Massivholzgestell ist ein Vollpolstergestell, das meist aus massiver Buche oder Eiche gefertigt wird..

Platzbedarf:
Um den Platzbedarf zu ermittelt genügt es nicht, nur den freien Stellraum zu messen. Auch der Bewegungsspielraum um das neue Polster herum sollte beachtet werden. Gute Ansatzpunkte liefert das Stellmaß, dass die Gesambreite mal die Gesamtlänge angibt.

Polstergruppe:
Eine Polstergruppe wird auch als Garnitur, Sofa-Set oder Wohnlandschaft bezeichnet. Die Zusammenstellung kann hierbei flexibel erfolgen. So haben es viele Menschen gerne klassisch mit einem 3-Sitzer, 2-Sitzer und einem Sessel. Aber auch ein zusätzlicher Polsterhocker zu einem Ecksofa macht das Set zu einer Gruppe..

Polyätherschaum
Polyätherschaum besitzt ein sehr geringes Gewicht und behält eine lange Zeit seine Form. Durch die hohe Elastizität und die Luftdurchlässigkeit ist Polyätherschaum sehr langlebig und hygienisch.

Schaumstoffe:
Standard Polyäther-Weichschaumstoff
Polyäther zählt zu den offenzelligen Schaumstoffen. Er ist elastisch, formbeständig und luftdurchlässig. Polyätherschaum kann Wärme sehr gut isolieren und besitzt ein sehr gutes Temperaturverhalten.
Kaltschaum
Kaltschaum ist ein Polyätherschaumstoff, der gegenüber anderer Schaumstoffarten folgende Vorteile mitbringt: Kaltschaum besitzt eine grobe und unregelmäßige Porenstruktur. Er ist offenzellig, d.h. er ist luftdurchlässig und atmungsaktiv. Zusätzlich besitzt Kaltschaum eine sehr hohe Elastizität und einen geschmeidigen Griff.

Schlafsofa:
Ein Schlafsofa kann sowohl zum Sitzen als auch zum Liegen genutzt werden. Die Couch wir z.B. durch Umklappen der Rückenlehne zu einer Liegefläche.

Sessel:
In einem Sessel findet eine Person Platz. Er dient oft als Ergänzung zu einer Couchgarnitur und ist bei rihtiger Polsterung sehr gemütlich.

Sitzkomfort:

Um einen hohen Sitzkomfort zu erhalten ist das passende Verhältnis von Sitzhöhe und -tiefe sehr wichtig. Aber auch eine hochwertige Polsterung sorgt für den richtigen Komfort..

Sofa:
Ein Sofa ist meistens als 3- oder 2-Sitzer gefertig. Es gibt sie in den verschiedensten Ausfühungen: als Schlafsofa, Kippsofa, mit breiten oder schmalen Armlehnen, usw.

Spannstoff:
Der Spannstoff schließt das Polster ab und verhindert, dass Staub aus den Abseiten des Polsters austritt.

Strukturgewebe:
Ein Strukturgewebe besitzt eine tieferliegende Musterung.

Wellenunterfederung:
Eine Wellenunterfederung ist aus Stahl. Dieser wird wellenförmig gebogen und parallel in den Rahmen des Polsters eingehängt.
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