Polieren von Chromteile

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Polier-Champions kennen sämtliche Tricks und Kniffs. Ihnen braucht man sicherlich nichts mehr zu erklären, sie wissen Bescheid, unsere Tipps richten sich daher an die Neueinsteiger in der „Meister-Proper-Gilde“. Zur einfachsten Übung gehört das Aufpolieren von matt oder angelaufenen Oberflächen. Das können zum Beispiel V2A-Speichen, V2A-Schutzbleche, Flach- oder Hochschulterfelgen, Halteplatten, Haltestreben, Gabelbrücken, Tauchrohre, Motordeckel und Deckelchen oder wer weiß was sonst noch sein. Mit einem guten Vorrat an Leinentuch und einer oder vielleicht sogar mehreren Tuben „Autosol“ bewaffnet, macht man sich an die Arbeit. Die Paste wird auf ein Stück Tuch oder direkt auf das Bauteil aufgetragen und dann gut verrieben. Schon nach kurzer Zeit wird die Paste sowie der Bereich des Tuches, mit dem man reibt, richtig schwarz.  Dauer des ersten Polierschrittes hängt vom Oberflächenzustand  ab. Mal geht es ganz fix, mal kann man minutenlang wienern. Hat man das Gefühl, dass man nicht mehr über eine stumpfe, sondern inzwischen richtig glatte Fläche reibt, wird mit einem frischen Tuch ordentlich nachpoliert. Autosol ist universal einsetzbar, auch Chrom- und Nickelflächen blinken nach der Polieraktion wie neu. Das "Wundermittel" gibt es an Tankstellen, im Kfz-Handel, oft auch in den Autoabteilungen von Supermärkten oder Kaufhäusern.
Runde Bauteile, wie zum Beispiel Speichen oder Tauchrohre lassen sich sehr gut mit Polierbändern auf Vordermann bringen. Nach der Vorarbeit ist allerdings auch hier ein Nachpolieren mit einem sauberen Tuch erforderlich.
Wem das Wienern per Hand zu mühselig und zu anstrengend ist, kann sich der modernen Technik bedienen. Via Bohrmaschine und Polier-Set aus dem Zubehörhandel werden die Flächen auf Hochglanz gebracht. Mit unterschiedlichen Schwabbelscheiben und dem entsprechenden Wachs wird erst vor-, dann nachpoliert. Hier heißt die Devise: lieber einmal mehr wachsen als zu wenig und beim Polieren die Schwabbelscheibe immer wechselseitig zur Fläche laufen lassen.

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