Pocket Photo Printer: Ihre schönsten Momente drucken, verschenken und tauschen

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Pocket Photo Printer: Ihre schönsten Momente drucken, verschenken und tauschen

Mit Einführung und Durchsetzung der Smartphones hat sich nicht nur das Nutzerverhalten drastisch geändert, sondern auch das Selbstverständnis im Umgang mit Computern. Was noch vor wenigen Jahren als Spielerei oder kühne Vision gehandelt wurde, gehört heutzutage zum Standard. Mussten lange Zeit mobile Empfangsgeräte zur Bewältigung essenzieller Aufgaben wie Drucken oder dem Herstellen einer Internetverbindung an stationäre Zweitgeräte angeschlossen werden, so sind mittlerweile – neben der drahtlosen Onlineoption – auch Drucker für den Bereich der Smartphones am Markt erhältlich.
Der Devise des kompakten Arbeitens folgend, stellen die kleinen Drucker eine Miniaturausgabe ihrer großen Pendants aus den Arbeitszimmern dar. Die Vielfalt der Möglichkeiten ist, nicht nur am geringen Umfang der Geräte gemessen, enorm. Für den Nutzer eines Smartphones mit all seinen Details ergeben sich mit einem jederzeit anzuschließenden Drucker ganz neue Möglichkeiten. Was einst mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden war, lässt sich dank der quasi für die Westentasche optimierten Kleinstapparate nun mühelos erreichen: Drucken unterwegs. Ob im Hotelzimmer oder Zug, im Flugzeug oder auf der Parkbank – der Ausdruck in Fotoqualität ist immer möglich.
So praktisch und naheliegend eine solche Erfindung auch sein mag, sie hat ebenso ihre Schwächen. Die totale Mobilität geht in letzter Instanz auf Kosten der Qualität. Auch bezüglich der Bedienung dürfte die eine oder andere Verbesserung angebracht sein.
Bei dem im Folgenden näher erläuterten Modell handelt es sich um den „Pocket Photo Printer" aus dem Hause LG. Die renommierte Firma bedient mit ihren Accessoires den Markt der Android-Smartphones und stellt damit eine Konkurrenz zu den iOS-Versionen von Apple dar. Der „Pocket Printer" gehört zur aktuellen Generation transportabler Drucker, gleichzeitig befinden sich diese Art Geräte noch am Anfang ihrer Entwicklung. Bedenkt man das gewaltige Potenzial der Smartphones plus Zubehör ist eine Behauptung des Fotodruckers für unterwegs am Computermarkt mehr als wahrscheinlich.

Ausdrucken mit dem Smartphone: Mit Android eine unkomplizierte Sache

Apple-Nutzer, die mit ihrem iPhone die interne iOS-Software nutzen, müssen zum Ausdrucken ihrer Fotos oder Dokumente lediglich die integrierte Funktion nutzen. Etwas anders stellt sich die Situation bei Android-Anwendern dar: Die Alternative zu den Apple-Produkten nimmt einen kleinen Umweg, indem zuerst eine dem Druckerhersteller entsprechende App installiert werden muss. Der Zeitaufwand hält sich allerdings in Grenzen, denn die infrage kommende Applikation ist dank Kundensupport aller Hersteller schnell ausfindig gemacht. Nach der Installation sollte der Drucker schließlich unter „Netzwerke" gelistet sein; ob die Verbindung mit einem herkömmlichen Kabel oder drahtlos erfolgt, ist unerheblich. Für die Qualität des späteren Ausdrucks spielt die Geschwindigkeit der Datenübertragung keine Rolle. Nachdem Sie für das Erkennen des Minidruckers gesorgt haben, steht als nächster Schritt die Konfiguration des jeweiligen Modells an. In diesem Fall erhalten Sie über den Support von LG die entsprechende App, die anschließend unter der Rubrik „Play Store" gelistet wird. Für alternative Anbieter von Drucker-Hardware gilt der gleiche Vorgang, dessen Abläufe immer auf dem Smartphone-Betriebssystem Android fußen und nicht selber von den einzelnen Anbietern bereitgestellt werden. Das Auffinden unter den mitunter unzähligen Apps gerät mit der Anfrage „Print" äußerst einfach.

Mobil drucken: Praktisch, schnell und zufriedenstellend

Mobil getätigte Ausdrucke sollten nicht allzu sehr mit denen an heimischen Druckern hergestellten verglichen werden. Die Diskrepanz liegt auf der Hand: Genau so wenig wie das Smartphone einen vollwertigen Desktop-PC ersetzen kann, kann es der Taschendrucker mit den komplexen Geräten aus exzellent ausgestatteten Büros aufnehmen. Dennoch bleibt die vielseitige Anwendbarkeit auch hier das große Plus. Hinzu kommt zusätzlich die immer gegebene Option, den Drucker des Schreibtisch-PCs in Reichweite eines WLAN-Netzes zu bedienen, ohne den Rechner hochfahren zu müssen. Voraussetzung ist lediglich der Standort beider Geräte, Drucker und Smartphone, in ein und demselben Netz. Aus dem Auto heraus lässt sich der eigene Drucker im Arbeitszimmer leider nicht in Gang setzen.

Um diesem Zustand entgegenzuwirken, kommt der „Pocket Photo Printer" von LG ins Spiel. Er schließt die Lücke zwischen beiden Anwendungsbereichen, indem er die hauptsächliche Tätigkeit, das Ausdrucken von Fotos, als sein Spezialgebiet erledigt. In der Tat gehören Fotodrucke zu den beliebtesten Varianten der Druckernutzung außerhalb beruflicher Verpflichtungen, erst recht bei Smartphones: Massenhaft verschickte Schnappschüsse, digitale Dienste wie „Instagram" oder private Facebook-Alben mit Hunderten von Bildern zeugen von der fotointensiven Nutzung der technischen Neuerung namens Smartphone. Die Innovation des entsprechenden Zubehörs konnte da nur noch eine Frage der Zeit sein. Und tatsächlich, gleich mehrere Anbieter wagen sich mit ähnlichen Geräten auf den hart umkämpften Markt.

Der Pocket Photo Printer: Ein Pionier der neuartigen Technologie

LG ist mit seinem „Pocket Photo Printer" einer der ersten im Segment der mit Android betriebenen Geräte. Der Minidrucker selber ist dementsprechend im fast identischen Umfang wie das Smartphone gestaltet. Wegen seines Funktionsumfangs bzw. seiner eingelassenen Technik fällt die Dicke natürlich um ein paar Zentimeter größer aus. Die Oberfläche ist im zurückhaltenden Cremeweiß mit einer bescheidenen Reliefstruktur versehen, was dem Drucker eine souveräne Optik verleiht.

Der Druckvorgang

Eine erstaunliche und echte Neuerung im Vergleich zum herkömmlichen Verfahren bietet der besondere Druckvorgang, der ohne Tintenpatrone oder eine vergleichbare Ressource auskommt. Dank des verwendeten speziellen Papiers erzeugt der „Pocket Photo Printer" seine Fotodrucke allein durch die Erhitzung der in das Papier eingelassenen Farbpigmente. Das Foto wird im Grunde nicht mehr klassisch gedruckt, sondern kraft Wärmeabgabe auf das Papier „gebrannt". Ein immenser finanzieller Vorteil, rechnet man die teilweise drastischen Ausgaben für Patronen oder Nachfülltinte in die Kosten-Nutzen-Rechnung mit ein.

Das Papier

Das pigmentierte Papier wird in ein Fach gelegt, diesbezüglich wurde die vertraute Technik beibehalten. Ansonsten ist vieles anders, so auch die Herstellung des Fotopapiers: Mittels Zinkbehandlung erweist es sich als außergewöhnlich robust und gleichzeitig fein genug, um eine ordentliche Schärfe abzubilden. Die Ausdrucke haben den maximalen Umfang einer Visitenkarte (5,1 x 7,6 cm) und eignen sich hervorragend zum Aufbewahren in Hand- oder Brieftaschen. Auch eine eher rustikale Behandlung gelingt relativ problemlos, bedenkt man die aufgetragene Polymerschicht, deren schützende Wirkung das Entstehen von Kratzern und Schnitten verhindert.

Die NFC-Technologie

Ebenfalls eine relative Neuheit stellt die vom „Pocket Photo Printer" genutzte Technologie des NFC dar. Das Kürzel steht für „Near Field Communication" und bezeichnet die unkomplizierte Datenübertragung zwischen zwei entsprechend eingerichteten Geräten. Das Verfahren befindet sich noch im Anfangsstadium, kann aber bereits einige Erfolge in Online-Bezahlsystemen vorweisen. Auch das Erwerben von Bahntickets oder die Option des Online-Bankings fallen in den Zuständigkeitsbereich der NFC. Zwar führen alle namhaften Hersteller derart ausgerüstete Geräte in ihrem Sortiment (LG ist etwa mit einem Modell vertreten), doch dürfte zum endgültigen Durchbruch noch ein wenig Zeit vergehen. Alternativ ist ein ebenso schneller Kontakt auch mit dem bereits seit einigen Jahren verbreiteten Verfahren Bluetooth oder gleich mit einem USB-Kabel möglich. Da es beim „Pocket Photo Printer" um das Herstellen von Fotodrucken geht, der Akzent also offensichtlich im Freizeitbereich liegt, ist eine leicht abweichende Übertragungsdauer zwischen den einzelnen Varianten durchaus hinnehmbar.

Drucken und digital bedienen: Die Optionen des „Pocket Photo Printers"

Der praktische Nutzen des allzeit bereiten Druckers liegt auf der Hand, erschöpft sich darin aber keinesfalls. Ein weiterer Vorzug besteht in der spielend leichten Bedienung der entsprechenden Software. Die Photo-Pocket-App steuert die Handhabung problemlos anhand weniger, aber dafür übersichtlich platzierter Buttons. Auch eine Kamera-Option ist eingelassen, um kurzfristig einen Schnappschuss zu machen und direkt auszudrucken. Ansonsten gelingt der sofortige Rückgriff auf diverse abgespeicherte Fotodateien, und immer stehen unterschiedliche Formate zur Auswahl. Hier ist natürlich die grundsätzliche Beschränkung auf Mini-Maße zu berücksichtigen, schließlich wird ein transportabler Drucker kaum einen Ausdruck in erstklassiger Din-A-4-Qualität schaffen können. Aber innerhalb der beschränkten Abmessungen gibt es eine gewisse Vielfalt, so kann mittels Konfiguration auch ein normales Pass- oder Bewerbungsfoto erstellt werden. Sämtliche Fotos sind zudem vor dem Ausdrucken vollumfänglich zu bearbeiten, ganz so, wie der Nutzer es von den klassischen Bearbeitungsprogrammen am PC her gewohnt ist. Neben den üblichen farblichen Veränderungen und Zuschneidungen gelingen Texteinschübe (etwa bei Grußkarten) oder Verschönerungen wie Rahmen oder kleine Symbole. Die heutzutage übliche Verwendung eines QR-Codes gehört ebenso zum Repertoire des „Pocket Photo Printer".

Nicht aus dem Labor, aber mehr als ein Erfolg: Ausdrucke mit Tiefenschärfe

Die transportablen Drucker sind eine ziemliche Neuheit der Branche, da verwundert es nicht, wenn Kinderkrankheiten den hundertprozentigen Genuss etwas trüben. Hinzu kommt die NFC-Technologie, die bereits jetzt ihr gewaltiges Potenzial andeutet, ohne es freilich zum jetzigen Zeitpunkt voll ausspielen zu können. Da neben LG auch alle weiteren renommierten Firmen auf diese Neuheit in Sachen Datenübertragung setzen, dürfte der Fortschritt und letztlich die Optimierung nicht lange auf sich warten lassen. Die Qualität der Ausdrucke ist für den gegebenen Maßstab (Passfoto, Visitenkarte) mehr als ausreichend. Das Verfahren ganz ohne Tinte verursacht zwar je nach Farbintensität der digitalen Vorlage die eine oder andere Ungenauigkeit im Endprodukt, fällt damit aber keineswegs hinter die Ergebnisse handelsüblicher Tintenstrahldrucker zurück. Kommt als nächster Schritt – wie geplant – eine auch für die Apple-Smartphones anwendbare Version auf den Markt, sollte es sich beim endgültigen Durchbruch des „Pocket Photo Printer" nur noch um eine Frage der Zeit handeln. Schon jetzt erweisen sich die Funktionen als robust und überschaubar, das gilt für die Akkulaufzeit (für bis zu 15 Ausdrucke) ebenso wie für die drei unterschiedlichen Anschlussarten, die eine beruhigende Flexibilität garantieren. Auch das hochinteressante Spezialpapier dürfte in Zukunft noch von sich reden machen, im Lieferumfang des „Pocket Photo Printer" sind dreißig Bögen inklusive.

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