Pocket-Bike/ Dirt-Bike - Informationen zum ersten Start

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Da leider immer wieder Probleme beim ersten Start sowie in der generellen Handhabung von Pocket-Bikes, Dirt-Bikes oder auch Pocket-Quads auftreten, haben wir uns entschlossen, Ihnen hier einige Tip's und Informationen zusammenzustellen, welche Ihnen hoffentlich bei der Lösung der am häufigsten auftretenden Schwierigkeiten helfen können.

 

1. Endmontage

Die Bikes werden grundsätzlich vormontiert ausgeliefert. Das bedeutet, dass es sich um Artikel handelt, welche vom Hersteller teilweise zusammengebaut sind um möglichst kompakt verpackt werden zu können. Sie selbst nehmen die Endmontage vor, was allerdings relativ einfach ist und auch durch einen Laien in aller Regel in ca. 30 Minuten erledigt werden kann.

Bitte überprüfen Sie unbedingt die Einstellung der vorhandenen Bremsen. Die Grobeinstellung wird hierbei direkt an den Stellmöglichkeiten an der Bremse (also in dem Bereich, welcher sich am Rad befindet) vorgenommen. Die Feinjustierung erfolgt in aller Regel über die Stellschraube direkt am Bremsgriff (im Lenkerbereich).

Grundsätzlich sollten Sie alle Schrauben am Bike auf festen Sitz überprüfen. Hierbei achten Sie bitte bei den Schrauben, welche die Kunststoffteile halten, darauf, nicht zu viel Kraft beim Anziehen zu verwenden, da die Kunststoffteile sonst durch den Druck der Schraube beschädigt werden könnten.

Bei den meissten Modellen muss der Lenker selbst noch montiert werden. Bei einigen Modellen muss ausserdem das Vorderrad montiert werden. Beim Rad achten Sie darauf, dass die Bremsschreibe korrekt zwischen den Bremsbacken geführt wird und die beiden Distanzhülsen sich auf der Achse jeweils links sowie rechts befinden.

Überprüfen Sie bitte ausserdem unbedingt die Kettenspannung. Diese sollte relativ straff geführt sein, jedoch nicht so straff, dass das Rad dadurch schwergängig ist (testen Sie dies einfach indem Sie das Bike in ausgeschaltetem Zustand hin und her schieben).

Die Spannung der Kette erfolgt über die Langschraube am Hinterrad. Achten Sie darauf, das Hinterrad grundsätzlich beidseitig zu verstellen, da das Bike sonst möglicherweise keinen korrekten Geradeauslauf hat, was eine nicht unbeträchtliche Unfallgefahr darstellen kann.

Überprüfen Sie sowohl die Kettenspannung wie auch die Einstellung der Bremsen in regelmässigen Intervallen, da sich hier teilweise durch die Vibrationen bei Gebrauch der Bikes Schrauben lösen könnten.

 

2. Der richtige Treibstoff

Der Hersteller schreibt für die 2-Takt Bikes (47 oder 49ccm Motoren) grundsätzlich ein Gemisch aus 1 Teil 2-Takt-Motorenöl (vollsyntethisch) sowie 25 Teilen Normalbenzin Bleifrei vor. Falls Sie sich nicht sicher sind, ob der an Ihrer Tankstelle angebotene Treibstoff mit diesen Komponenten in diesem Verhältnis gemischt ist, so mischen Sie mittels der zum Lieferumfang gehörenden Mischflasche einfach selbst.

Beachten Sie: Durch falsches Treibstoffgemisch können die Düsen im Vergaser verschmutzt werden wodurch eine fehlerfreie Funktion des Bikes beeinträchtigt sein kann. Ausserdem können andere wesentliche Teile im bzw. am Bike beschädigt werden. Jegliche Schäden am Bike durch unsachgemäße Betankung sind von etwaigen Gewährleistungspflichten ausgeschlossen.

 

3. Der erste Start

Kontrollen Sie bitte die Innenseite des Tankdeckels. Bei einigen Modellen befindet sich hier eine kleine Schutzkappe, welche die Lufteinlassöfnung abdeckt und daher erst entfernt werden muss (es ist also eine Art "Transportsicherung").

  • Drehen Sie dann den Benzinhahn auf (ein kleiner weißer Hebel direkt neben dem Seilzug zum Anlassen). In aller Regel ist der Hahn in senkrechter Stellung geöffnet und in waagerechter Stellung geschlossen.
  • Stellen Sie den Schock ganz nach unten (ein kleiner Metallhebel ebenfalls direkt neben dem Benzinhahn). Dies vergrössert die Luftzufuhr und ist speziell beim Start eines kalten Bikes erforderlich. In aller Regel kann der Schock zurückgestellt werden, wenn das Bike warmgelaufen ist.
  • Ziehen Sie schnell und gleichmässig am Seilzug bis der Motor anspringt (dies kann beim ersten Start sowie nach längerer Standzeit durchaus einige Versuche erfordern, da sich der Treibstoff erst im Bike verteilen muss).

Gegebenenfalls können Sie bei Startproblemen leicht am Gasgriff drehen während Sie den Motor starten. Achten Sie hierbei jedoch darauf, dass das Hinterrad freidrehen kann. Stellen Sie das Bike möglichst auf den mitgelieferten Montageständer (nur Pocket Bike).

Lassen Sie den Motor vor der ersten Fahrt ca. 10min im Stand laufen bevor Sie das Bike benutzen.

 

Die von uns angebotenen Pocket-Bikes / Dirt-Bikes sind nicht für eine Benutzung im Geltungsbereich der deutschen STVO/STVZO zugelassen. Es handelt sich um Wettbewerbsfahrzeuge.

 

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