Piercingschmuck Ersteinsatz

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Allgemein:
Piercingschmuck wird aus vielen verschiedenen Materialien hergestellt, je nach Belieben des Trägers gibt es Körperschmuck aus Metallen
wie Titan und Stahl, Edelmetallen wie Gold, Silber sowie Kunststoff und Teflon. Aber auch Organische Materialien wie etwa Holz, Knochen,
Horn oder Glas werden für Flesh Tunnel verwendet. Der Schmuckinteressierte kann zwischen sehr vielen verschiedenen Arten des
Piercings entscheiden. Sehr vieles ist möglich, ob nun ein Bauch -, Zungen oder Nasenpiercing. Manch einer möchte vielleicht lieber ein
Brust-, Intim oder Ohrpiercing. Für alle Arten gibt es den passenden Schmuck.

Titan Piercing Schmuck
Dieses Material eignet sich ganz besonders für den Ersteinsatz eines Piercings. Titan wird oft in den Graden 1 oder 2 angeboten, aber
auch Grade von 5 bis 23 sind zu finden. Es enthält kaum Fremdstoffe wie Nickel, Aluminium etc. deshalb kann man davon ausgehen, dass
keine Allergien oder Hautreizungen beim Tragen eines Titan-Piercings auftreten. Ein weiterer Vorteil ist, das durch die vermiedenen
Entzündungen oder Hautreizungen der Heilungsprozess eines Piercings schneller von statten geht. Eine weitere Eigenschaft von Titan ist,
dass Titan leichter als Stahl ist.

Chirurgenstahl 316L (Edelstahl) Piercing Schmuck
Piercings aus Edelstahl (Chirurgenstahl 316 L Piercing) sind wohl weltweit am bekanntesten. Edelstahl ist ein hoch-glänzendes Metall. Es
lässt sich sehr gut polieren. Nachdem die EU 1994 ein Gesetz heraus brachte, in dem beschlossen wurde, dass Chirurgenstahl 316 L mit
hohem Nickelanteil nicht mehr für neue Piercings eingesetzt werden durfte, wurde dieser für viele unattraktiv. Dieser Wert wurde oft
überschritten. Chirurgenstahl 316 L enthält 10 bis 14 Prozent des allergieauslösenden Nickels. Dieses ist jedoch fest im Material
eingeschlossen und der Anteil an freigesetztem Nickel liegt unterhalb der vorgeschriebenen Grenzwerte. Daraufhin beschloss die EU-
Kommission am 27.9.2004 ein Gesetz die Richtlinie 94/27/EG der EU, Chirurgenstahl 316 L für den Ersteinsatz wieder zuzulassen. Das
Gesetz besagt, dass Stahl-Piercingschmuck zulässig ist, wenn nicht mehr als 0,2 μg/cm2/Woche an Nickel freigegeben wird, unabhängig
der Gesamtmasse von Nickel. Auch ist man der Meinung, dass sich die praktizierenden Chirurgen doch nicht täuschen können. Somit ist es
auch als Piercingschmuck wieder interessant und wird auch gerne wieder verwendet.

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