Pflegetipps für Rosen

Aufrufe 2 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Pflegetipps für Rosen

Ihr Duft betört, ihre wohlgeformten Blüten bezaubern und die Sortenauswahl ist immens. Nicht umsonst ist sie die Königin der Blumen, die Rose. Als bezauberndes Buschröschen in der Einfahrt, als robuste Kletterrose an Spalier, Hauswand oder Rosenbogen oder als hochwachsende Edelrose in Baumform findet sie viele Liebhaber. Sommertage verschönt sie mit ihrem Duft und setzt leuchtende Farbakzente im Garten oder als Kübelpflanze auf der Terrasse. Die Wahl der richtigen Sorte für den richtigen Standort entscheidet, ob eine Rose pflegeleicht und komplikationslos ihre volle Pracht entfalten kann. Düngen und Wässern ist kein Hexenwerk und gegen gelegentlichen Befall von Schädlingen ist allemal ein Kraut gewachsen.

 

Sortenwahl, Standort und Pflanzsubstrat

Achten Sie bei der Auswahl der Sorte auf ihre Resistenz gegenüber Mehltau und Pilzbefall, dann haben diese Krankheiten keine Chance; Ihre Freude an dem Rosenstrauch zu trüben. Wählen Sie eine Rose mit widerstandsfähigen Blättern, ausreichender Winterhärte und einer passenden Wuchshöhe und setzen Sie Ihre Rose sonnig und luftig. Unter Bäumen wird sie nur wenige Blüten tragen und exponierte Südlagen verlangen gutes Wässern. Nach einem Regenguss sollten die Blätter rasch abtrocknen können. Rosen wurzeln tief und brauchen nährstoffreichen, durchlässigen Boden.

 

Rosen pflanzen, gießen und düngen

Beste Pflanzzeit für Rosen ist der Herbst, bei Pflanzung im Frühjahr müssen Sie auf ausreichende Bewässerung achten und die Blüte erfolgt später. Die Veredelungsstelle sollte fünf Zentimeter mit Erde bedeckt sein, heben Sie ein ausreichend tiefes Pflanzloch aus. Wurzelnackte Rosen stellen Sie vor dem Pflanzen einige Stunden in Wasser und kürzen die Wurzeln leicht ein. Ist Ihre Rose gut angewachsen, brauchen Sie nur noch für ausreichend Wasser sorgen. Zwischenzeitlich sollten die oberen Zentimeter Erde allerdings abtrocknen dürfen. Um den Nährstoffbedarf Ihrer Rose zu decken, schauen Sie bei eBay nach Rosendüngern oder Langzeitdüngern. Diese setzen Sie im Frühjahr bis zum Austrieb und nochmals im Sommer zur Hauptblüte ein.

 

Das richtige Schneiden und Überwintern

Einen regelmäßigen Schnitt benötigen Edelrosen, Kletterrosen hingegen genügt ein gelegentliches Zurückschneiden. Buschrosen schneiden Sie bei Bedarf. Verwenden Sie hierfür eine wirklich scharfe Rosenschere und wählen Sie einen bedeckten, regenfreien Tag. Im Herbst kürzen Sie, im Frühjahr entfernen Sie alle paar Jahre den Haupttrieb, damit die Rose nicht verkahlt. Vor dem einsetzenden Frost häufeln Sie Laub oder Erde um den Stamm herum an und bedecken zum Schutz vor Wintersonne den Rosenstock mit einem Vlies. Kübelpflanzen erhalten zusätzlich noch einen isolierenden Schutz um den Topf.

 

Krankheiten und Schädlinge vermeiden

Manche Rosensorten sind anfällig gegen Sternrußtau und den sogenannten Rosenrost. Dies sind Pilzerkrankungen des Laubes. Greifen Sie in diesen Fällen zu einem passenden Spritzmittel. Blattläuse sondern lästige klebrige Substanzen ab und schwächen in großen Mengen eine Pflanze erheblich. Hier hilft ein Pflanzenschutzmittel, mit dem Sie Ihre Rose bereits bei geringem Befall einsprühen. Mehltau ist häufig nach trockenen heißen Sommern mit bereits kühlen feuchten Nächten ein Problem. Sorgen Sie für gute Durchlüftung und schneiden Sie die befallenen Teile aus und Sie haben Sie wieder Freude an Ihrer schönen Rose.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden