Pazifiksalz

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Geschmacksvielfalt aus dem Meer

Bei Pazifiksalz handelt es sich um einen Sammelbegriff für zwei unterschiedliche Meersalze aus verschiedenen Pazifikregionen: Zum einen das auf der Insel Molokai gewonnene Hawaiisalz, zum anderen das aus dem Nordwesten der USA stammende Räuchersalz Salish-Adlerwood Smoked Sea Salt. Die Gewinnung beider Salze könnte unterschiedlicher nicht sein: Hochmodern auf der einen und traditionell auf der anderen Seite.

Wo und wie wird Pazifiksalz gewonnen?

Anders als Meersalze von der Atlantikküste, beispielsweise Fleur de Sel, wird das Hawaiisalz nicht von Hand abgeschöpft; vielmehr lässt man das in einem hochmodernen Verfahren abgepumpte und gefilterte Pazifikwasser in der Sonne verdunsten. Da Molokai recht abgelegen ist und bisher weitestgehend vom Tourismus verschont blieb, gelten die Gewässer rund um die Insel und damit auch das dort gewonnene Salz als besonders rein. Das nordwestamerikanische Pazifiksalz hingegen wird nach indianischer Tradition gewonnen und anschließend 48 Stunden lang über echtem Roterlenholz (Red Adlerwood) behutsam geräuchert. Dadurch erhält es seine grafitähnliche Farbe und seinen charakteristischen Geschmack. Dieses Verfahren wurde bereits vor Jahrhunderten vom Stamm der Salish zur Konservierung von Fisch und Fleisch angewendet.

Wie wird Pazifiksalz verwendet?

Unter Gourmets erfreut sich Pazifiksalz aufgrund seiner geschmacklichen Vielfalt großer Beliebtheit. Beim Hawaiisalz sind dafür seine vier verschiedenen Farben verantwortlich, die durch Anreicherungen entstehen und in unterschiedlichen Geschmäckern resultieren. Das reine, weiße Salz ist besonders mild. Das rote Salz erhält seine Farbe durch eisenoxidhaltige vulkanischer Tonerde, die in einem süßlichen Geschmack resultiert. Dem grünen Salz werden in einem Veredelungsverfahren Mineralien und Spurenelemente zugesetzt. Es eignet sich aufgrund seines Geschmacks besonders gut für die asiatische Küche. Das würzige, schwarze Hawaiisalz schließlich erhält seine Farbe durch die Anreicherung mit Aktivkohle, die als besonders verdauungsfördernd gilt. Das nordamerikanische Salish-Adlerwood Smoked Sea Salt zeichnet sich durch seine deutlich aber nicht aufdringliche Rauchnote aus, die hervorragend zu Fisch und Gegrilltem passt.

Pazifiksalz kann übrigens nicht nur in der Küche zum Einsatz kommen, es macht auch in der Körperpflege eine gute Figur. In Verbindung mit Olivenöl oder Mandelöl, Shea Butter und Aloe Vera entsteht beispielsweise ein Körperpeeling, das die Haut ungemein weich und zart macht.
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