Paypal und das liebe Geld. Oder doch lieber überweisen.

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Liebe ebay-Käufer,
Paypal ist nicht mehr ganz so neu, aber durch das dauernde schönreden seitens ebay glaubt der Kunde, es handle sich hier um das ultimative Zahlungsmittel: schnell, sicher und kostenlos. Was will man mehr?

Die Medaille hat aber eine Kehrseite und die kostet auch den Käufer, wenn auch nur indirekt.
Für jede Transaktion muß an paypal je nach Betrag von 1% bis 3% plus einer zusätzlichen kleinen Gebühr bezahlt werden. Bei kleinpreisigen Artikeln lohnt sich dieser zusätzliche Kostenfaktor schon sehr schnell nicht mehr. Erstrecht seitdem ebay-Händler gezwungen werden bei allen Artikeln, die im eigenen Shop angeboten werden, paypal als Zahlungsmöglichkeit anzugeben.
Vergessen darf man natürlich die ohnehin nicht gerade günstigen Gebühren von ebay nicht. Hier verlangt ebay je nach Kaufpreishöhe eine Verkaufsprovision von etwa 11% und die Einstellgebühr kommt noch dazu.
Dies sind alles Kosten, die in die Artikelkalkulation mit einfließen müssen. Sicher handhabt es jeder Händler anders und nicht alles kann direkt draufgeschlagen werden, aber irgendwo spiegelt sich das wieder. Das kann kein Händler soch einfach unter den Tisch fallen lassen. Und wer erhrlich ist, gibt dies auch offen zu. Transparenz ist immer noch die ehrlichste Methode, mit dem Käufer umzugehen.

Wie schon geschrieben ist es für Händler leider seit der letzten Umstellung Pflicht, paypal für Shopartikel anzubieten. Bei den Verkäufereinstellungen muß angekreuzt sein ,daß man paypal bevorzugt, egal ob man möchte oder nicht. Da für Käufer das ganze kostenlos ist und sie zudem noch mit schnellerer Lieferung geködert werden, lassen sich viele darauf ein. Es ist zugegeben auch einfach anzuwenden und nicht grundsätzlich abzulehnen. Zum Beispiel bei Auslandskäufen empfiehlt es sich, aufgrund des einfachen Geldtransfers und der bedingten Risikominimierung, paypal anzuwenden. Man darf aber nicht vergessen, daß paypal-Zahlungen aus dem Ausland auch nach mehreren Tagen noch storniert werden können. Für Verkäufer also ein gewisses Risiko. Auf der anderen Seite ist es schon vorgekommen, daß jemand per Einschreiben etwas gekauft hat, die Ware aber nie angekommen ist und der Verkäufer aber paypal gegenüber nachweisen konnte, daß er den Artike verschickt hat. Der Käuferschutz wird in so einem Fall nicht greifen und der Kunde bekommt keinen Ersatz. Ein gewisses Risiko bleibt also auch bei paypal, trotz hoher Gebühren für Verkäufer.

Da dies die Verkäufer wissen, verschicken bei paypal-Zahlungen zunehmend mehr erst nach einigen Tagen, um sicher zu sein, daß der Betrag nicht storniert wird. Eine herkömmliche Überweisung kann dagegen bereits 1 bis 2 Tage später gutgeschrieben sein. Dies hängt auch davon ab, wann der Überweisungsträger eingeworfen wurde und welche Bank beauftragt ist. Ich will hier keine Banken diskriminieren, aber es gibt schnellere und langsamere. Bei online Überweisungen hatte ich den Betrag sogar schon am gleichen Tag auf meinem Konto gutgeschrieben.

Wer also glaubt, durch paypal schneller seine Ware zu bekommen, wird wohl in vielen Fällen vergeblich hoffen.
Damit ist es wohl nicht ganz richtig, mit den 3 Supereigenschaften von paypal.
Klar im Vorteil bleibt paypal nur bei Auslandskäufen und Verkäufen. Da würde ich jedem zu paypal raten.
Für niedrigpreisige Artikel würde ich schon der Kostenvermeidung wegen empfehlen mit Überweisung zu bezahlen.

Vielen Dank und trotzdem noch viel Spaß auf ebay - es gibt immer wieder Schnäppchen

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