Paulmann-Leuchten einbauen: Leben in lichten Gefilden

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Für Wohnqualität spielt Licht eine entscheidende Rolle. Der Hersteller Paulmann bietet eine breite Auswahl an Beleuchtungssystemen, Leuchten und Leuchtmitteln. So können Sie leicht Ihr individuelles Lichtkonzept umsetzen. Wenn es die baulichen Gegebenheiten erlauben, sind Einbauleuchten eine elegante Lösung für die Grundausleuchtung Ihrer Wohnräume.
 

Paulmann-Leuchten einbauen: Leben in lichten Gefilden


Wissenswertes über den Einsatz von Einbauleuchten im Hohlraum

Einbausysteme können für eine gleichmäßige Ausleuchtung oder auch als Spots für spezielle Lichtakzente und Lichtinseln eingesetzt werden. Voraussetzung für solche Beleuchtungssysteme sind abgehängte Decken, bei denen unterhalb der tragenden Betondecke Holzpaneele oder Gipskarton-Platten eingezogen sind. Im Hohlraum zwischen Decke und Abhängung werden Kabel, Transformatoren und die Gehäuse der Strahler untergebracht. Eingebaute Effektleuchten auf LED-Basis kommen auch in Möbeln und
Fußböden zum Einsatz.
Tipp: Auch nicht-tragende Trockenbauwände sind Hohlraumkonstruktionen und ermöglichen den Einsatz von Einbauleuchten.
 


Leuchtmittel: Halogen oder LED?

Halogen regiert, aber LED boomt. Mit dem enorm gestiegenen Angebot befinden sich die Preise für LED-Beleuchtung im Sinkflug. Bei Paulmann-LED-Produkten sind mittlerweile auch warme Lichtfarben und der Einsatz von Dimmern möglich. Gemessen an der hohen Lebenserwartung und dem geringeren Stromverbrauch, ist LED auch eine wirtschaftliche Alternative. Dennoch: Niedervolt-Halogen-Systeme bleiben eine sinnvolle Option; insbesondere wenn es richtig hell werden soll.
 


Kein Licht ohne Konzept

Erstellen Sie vor der Auswahl des Systems ein Beleuchtungskonzept für den Wohnraum. Die Helligkeit der Leuchtmittel wird in Lumen beziffert. Als Faustregel gilt für Küchenarbeitsflächen und Bad ein Wert von ca. 300 Lumen pro Quadratmeter. Für Flure, Wohnzimmer und Schlafzimmer sind 100 Lumen ausreichend. Der Grund? Die zusätzlichen Lichtquellen in Form von Tisch-, Steh- oder Hängelampen.
Die gewünschte Lichtstärke lässt sich mit nur wenigen stärkeren Lichtquellen erzielen. Hier nutzen Sie am besten Halogenlampen. Für die Grundbeleuchtung sollten die Leuchten einen ausreichend großen Ausstrahlungswinkel haben, damit Sie den Raum gleichmäßig ausleuchten können.
Tipp: Um Bilder oder Pflanzen in Szene zu setzen, bieten sich verstellbare Strahler an. LED-Lösungen ermöglichen sogar Farbwechsel und Farbverläufe.
 


Einbauleuchten: die Vorarbeiten

· Ohne Stromanschluss läuft nichts: Sie brauchen das Anschlusskabel in der Zwischendecke, der Trockenbauwand oder dem auszuleuchtenden Möbelstück.
· Für die Ausfräsung der runden Einbauöffnungen benötigen Sie eine Lochsäge. Ihr Durchmesser muss geringfügig größer sein als der Durchmesser der Leuchtenfassung. Tipp: Lochsägen sind als Bohrmaschinen-Aufsatz erhältlich.
· Holzpaneele können Sie mitunter ohne großen Aufwand aus der Deckenhalterung nehmen: Das erleichtert genaues Platzieren und unfallfreies Fräsen der Einbauöffnung.
 


Einbauleuchten: die Montage

· Jetzt stehen Elektroarbeiten an: Also unbedingt über den Sicherungskasten den Strom abschalten.
· Zu den Niedervolt-Halogensystemen und LED-Systemen von Paulmann gehört ein passender passenden. Dieser wird zuerst mit dem bereit liegenden Stromkabel verbunden. Dabei führen Sie den stromführenden schwarzen oder braunen Kabelstrang in die Buchse mit dem "L". Der blaue Kabelstrang kommt in die "N"-Buchse.
· Ist die Kabelverbindung fixiert, kann der Transformator durch eine Montageöffnung verschwinden. Das klappt aber nur, wenn genügend Raum über der Einbauöffnung vorhanden ist, sodass der Transformator nicht verkantet.
· Am Transformator befindet sich ein längeres Anschlusskabel mit abzweigenden Steckverbindungen für die einzelnen Leuchten. Verlegen Sie das Anschlusskabel im Zwischenraum über der Abhängung so, dass am Ende aus jeder Einbauöffnung ein Anschluss hängt. Um das Kabel im Hohlraum von einer Einbauöffnung zur nächsten zu bugsieren ist eine flexible, schmale Leiste nützlich. Praktisch: Paulmann-Sets für eine sternförmige Anordnung der einzelnen Leuchten an. Hier werden alle Leuchtenkabel in einen zentralen Verteiler eingesteckt.
· Die Leuchte wird nun mit dem zugehörigen Anschluss des Transformatorkabels verbunden. Zur Montage besitzt sie seitlich angebrachten Federbügel. Diese lassen sich senkrecht nach oben drücken und rasten dann ein.
· Schieben Sie die Federbügel durch die Montageöffnung. Anschließend löst sich die Arretierung wieder und die Federbügel legen sich quer. Das Gehäuse wird durch den Druck der Federbügel bis zum Anschlag nach oben geschoben und fixiert.
 


Einbauleuchten - eine heiße Sache

Vor allem wenn Halogenleuchten in Betrieb sind, entstehen hohe Temperaturen. Paulmann-Leuchten und -Leuchtmittel strahlen einen Großteil der Wärme nach Vorne ab. Dennoch: Achten Sie unbedingt darauf, dass die angegebene Mindesteinbauhöhe durch den Abstand der Zwischendecke von der tragenden Decke gegeben ist.
Spätere Hitzestaus sind bei der gesamten Installation zu vermeiden. Die Leuchtengehäuse sollten keinerlei Kontakt zu Balken, Kabeln oder Dämmstoffen haben. Wichtig: 5 cm Abstand zu allen Materialien, die nicht stark erhitzt werden dürfen.
 


Einbauleuchten für draußen und in Feuchträumen

Für Außen- und Feuchträume bietet Paulmann wassergeschützte Alu-Zink-Druckgussleuchten an. Die korrosionsbeständigen Produkte verfügen über eine IP-Kennzeichnung, die aus zwei Ziffern besteht. Je höher die erste Ziffer, desto besser ist der Schutz gegen Festkörper, also Schmutz und Staub. Die zweite Ziffer bezieht sich auf den Schutz gegen Wasser. Eine Leuchte, die im Außenbereich montiert ist, sollte zumindest IP 23 aufweisen. Ein Rundumschutz gegen Spritzwasser ist erst bei IP 44 und höher gegeben. Für einen Bodeneinbau in feuchter Umgebung empfehlen sich Leuchten mit IP 65.
 


Alternative: Aufbau statt Einbau

Wenn Sie keine abgehängten Decken haben, müssen Leuchten, Haltekonstruktion und Verkabelung obenauf sitzen. Seilsysteme sind eine preiswerte und bewährte Lösung. Sie lassen sich flexibel an Decken und Wänden entlangführen und sind relativ leicht zu montieren. Schienensysteme sind kostenintensiver, erlauben aber den Einsatz massiverer Leuchten und die punktgenaue Ausrichtung von Strahlern. Zur Ausleuchtung von Möbeln oder Bildern sind LED-Stripes sehr gut geeignet.
 

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