eBay
  • WOW! Angebote
  • Jetzt shoppen

Passend für jede Figur: Bootcut-Jeans in frechen Waschungen

eBay
Von Veröffentlicht von
Passend für jede Figur: Bootcut-Jeans in frechen Waschungen
. Aufrufe . Kommentare Kommentar
Der passende Schnitt für jede Figur: Bootcut-Jeans in frechen Waschungen

Die Bootcut-Jeans gilt als Passform für jede Figur. Durch ihren speziellen Schnitt kaschiert sie Problemstellen und verlängert das Bein optisch. Als Kombinationspartner erweist sich dieses Modell – von leger bis elegant – als äußerst vielseitig. Wodurch sich die Bootcut-Jeans auszeichnet, welche unterschiedlichen Waschungen es gibt und wie Sie diese kombinieren können, zeigt Ihnen dieser Ratgeber.

Die Geschichte der Jeans: von der Arbeiterhose zum modischen Must-have

Die Erfindung der Jeans stellt eine Gemeinschaftsarbeit dar. Levi Strauss, der während des Goldrauschs mit Stoffen handelt, erkennt, dass die Goldgräber strapazierfähige, robuste Hosen zum Arbeiten brauchen. Also ersetzt er den bis dahin gebräuchlichen braunen Hanf-Stoff durch blaues Denim. Dem Schneider Jacob Davis hingegen ist die Idee zuzuschreiben, die Nähte mittels Nieten zu verstärken. Das Patent für die Denim-Jeans mit Nieten an den Ecken der Taschen melden die beiden am 20. Mai 1873 gemeinsam an.
Die robuste Jeans wird zunächst von den Goldgräbern getragen. Auch Cowboys erkennen schnell die Vorteile der strapazierfähigen blauen Hosen. Ebenso Farmer und Holzfäller tragen die Jeans als Arbeitshose. Später wird sie zudem von Soldaten getragen. Diese bringen das Kleidungsstück während des Zweiten Weltkriegs schließlich nach Europa. Hier tragen zunächst primär junge Leute die Hose, die damit zeigen, dass sie sich von Traditionen entfernen und sich gegen die Autorität auflehnen. Dennoch steigt die Beliebtheit und Bekanntheit der Hose weiter an. Im Jahr 1948 wird schließlich die erste Jeans in Europa produziert. Für Frauen gibt es diese seit 1953. Generationsübergreifend wird sie jedoch erst in den 1970er-Jahren getragen. Heute ist die Jeans aus der Modewelt nicht mehr wegzudenken und gilt als eines der beliebtesten Kleidungsstücke der Welt. Es ist anzunehmen, dass sich nahezu in jedem Kleiderschrank mindestens eine Jeanshose befindet – in den meisten mehr. Sie haben längst Einzug ins alltägliche Leben gefunden und sich vom Image der Arbeiterhose verabschiedet. Die Auswahl an Schnitten, Waschungen, Designs und Passformen ist riesig. Da ist für jeden Geschmack, jeden Stil und jede Figur das Richtige dabei. Produziert wird sie von unzähligen Marken, und nicht zuletzt haben auch Designer die blaue Hose für den Laufsteg entdeckt.

Denim – der Stoff, aus dem Jeans gemacht sind

Die Worte "Jeans" und "Denim" leiten sich von zwei italienischen Städtenamen ab. So orientiert sich der Schnitt der Hosen, die Levi Strauss fertigt, an widerstandsfähigen Hosen aus Genua. Der Baumwollstoff, den Strauss dafür verwendet, ist hingegen unter dem Namen "Gewebe der Stadt Nimes" bekannt. In der amerikanischen Umgangssprache entwickeln sich aus den beiden italienischen Städtenamen Genua und Nimes schließlich die Begriffe Jeans und Denim. Ihre typische Farbe erhält die Jeans durch eine Besonderheit der Herstellung. So wird die Baumwolle nach der Ernte und dem Spinnen zu einem Faden bereits als Garn eingefärbt. So haben beim Weben des Jeansstoffes der Kettfaden, der auf den Webrahmen gespannt ist, und der Schussfaden, der durch den Kettfaden gezogen wird, unterschiedliche Farben. Während der Schussfaden blau gefärbt ist, ist der Kettfaden hell und naturbelassen. Bevor der Stoff weiterverarbeitet wird, wird er vorgewaschen. Dies wird praktiziert, weil er beim Waschen eingeht.

Die unterschiedlichen Waschungen der Jeans

Trotz einheitlicher Passform hat nicht jede Bootcut-Jeans die gleiche Optik. Dies gilt ebenso für andere Schnitte wie die Skinny Jeans oder die Boyfriend Jeans. Ihren individuellen Charakter erhalten Jeans durch die jeweilige Waschung. Waschungen gibt es in zahlreichen unterschiedlichen Varianten sowie Abstufungen, die der Jeans den letzten individuellen Schliff verleihen. Diese reichen von ursprünglich belassenen bis hin zu aufwendigen Verfahren. Hierfür werden unterschiedliche Techniken angewandt.

Dunkle Bootcut-Jeans im ursprünglichen Indigoblau

Als die ursprünglichste aller Jeans-Waschungen wird die "raw denim" bezeichnet. Oder um genau zu sein: Dieses intensive Indigoblau weist die Jeans nur auf, bevor sie gewaschen wird. Der Stoff ist dadurch zunächst recht hart. Da der Stoff noch nicht mit Wasser in Berührung gekommen ist, wird er auch als "Dry Denim" bezeichnet. Die typischen Gebrauchsspuren erhält er erst durch das Tragen. Erhalten bleibt die dunkle Farbe auch bei "soft washed" oder "rinsed washed". Die Jeans werden lediglich durch den Einsatz von Weichspüler etwas weicher.

Waschungen in individuellen Abstufungen

Ein wahrer Klassiker ist die "stone washed"-Optik. Durch einen Waschgang mit Bimssteinen wird die Jeans heller und an prägnanten Stellen wie den Taschen und Gürtelschlaufen abgerieben. Für "double stone washed" wird der Waschgang verlängert, für "super stone washed" zusätzlich Bleichmittel hinzugegeben. Mit besonders kleinen Bimssteinen wird die "sand washed"-Optik erreicht. Bleichmittel kommen unter anderem auch für die Waschungen "bleached" und "moon washed" zum Einsatz. Dadurch wird die Jeans besonders hell bzw. erhält helle Flecken, die an eine Mondlandschaft erinnern. Mittlerweile sind Jeans im "used look" sehr beliebt: Hierbei sehen die Kreationen schon beim Kauf gebraucht aus. Um den Jeans diese Optik zu verleihen, gibt es verschiedene Methoden. Dies wird unter anderem durch die Verwendung von Kalium-Permanganat oder eines Sandstrahlers erreicht. Da bei dieser Finishing-Technik gefährliches Siliziumdioxid verwendet wird, ist es bereits seit 1966 in Europa verboten. Auch in anderen Ländern verzichten immer mehr Hersteller auf das Sandstrahlen. Achten Sie beim Kauf darauf: Es gibt zahlreiche andere Techniken, um einer Jeans einen "used look" zu verleihen. Der "destroyed look" zeichnet sich dadurch aus, dass die Jeans bereits von Anfang an aussieht, als sei sie oft getragen und teilweise kaputt. So weist sie dünne Stellen und sogar Löcher auf. Dieser Effekt entsteht durch Feilen und Bürsten an den gewünschten Stellen.

Die Bootcut-Jeans und was sie auszeichnet

Viele Namen verschiedener Passformen für Jeans sind englischen Ursprungs. So auch der Name der Bootcut-Jeans. Dieser Begriff setzt sich aus den beiden Substantiven "boot" (= Stiefel) und "cut" (= Schnitt) zusammen. Wörtlich übersetzt bedeutet dies "Stiefelschnitt". Das heißt, dass die Passform dieser Jeans es problemlos erlaubt, Stiefel darunter anzuziehen. Der spezielle Schnitt der Bootcut-Jeans zeichnet sich dadurch aus, dass er – aufs gesamte Bein betrachtet – relativ gerade verläuft. Die Taille kann dabei sowohl niedrig als auch hoch sitzen. Die Jeans liegt am Po und an den Oberschenkeln eng an, während sie an den Waden lockerer sitzt. Dadurch kann dieses Modell perfekt über Stiefeln getragen werden.
Das locker sitzende Unterbein ist jedoch nicht mit einem Schlag zu verwechseln. Es ist lediglich leicht ausgestellt. Bei einer Schlaghose würden die Hosenbeine – trotz Stiefeln – noch locker um die Waden schwingen. Die Bootcut-Jeans hingegen liegt an den Stiefeln an. Dank ihres besonderen Schnitts, der am Oberschenkel eng anliegt und am Unterschenkel etwas ausgestellt ist, umschmeichelt die Bootcut-Jeans jede Figur. Insgesamt wirkt das Bein dank des geraden Schnitts optisch länger. Kräftige Oberschenkel werden durch den perfekten Sitz kaschiert. Zudem lässt sie den Po etwas kleiner wirken. Da das Unterbein dieses Hosenmodells leicht ausgestellt ist, wirken auch stabile Waden schlanker und werden kaschiert. Die Bootcut-Jeans schmeichelt so jeder Figur.

So kombinieren Sie die Bootcut-Jeans individuell

Die Bootcut-Jeans ist dank ihrer Passform und unterschiedlichen Waschungen ein wahrer Alleskönner. Dadurch lässt sie sich vielfältig kombinieren. So lässt sich jeder Stil noch individuell unterstreichen.

Welche Oberteile passen zur Bootcut-Jeans?

Die Bootcut-Jeans lässt sich sowohl für das Büro als auch für die Freizeit, sowohl leger als auch elegant stylen. Für den lässigen Freizeit-Look kombinieren Sie die Bootcut-Jeans zu einem T-Shirt in Ihrer Lieblingsfarbe oder mit einem kreativen Print-Motiv. Auch ein kariertes Hemd harmoniert mit dem Schnitt. Besonders lässig wirkt dabei eine Bootcut-Jeans im "used look". Für den Job greifen Sie zu einer dunklen Bootcut-Jeans ohne starke Waschungen oder Applikationen. Im Büro tragen Sie dazu eine edle Bluse. Hervorragend zur Bootcut-Jeans passen sowohl ein lässiger Cardigan als auch ein eleganter Blazer. Einen interessanten Hingucker kreieren Sie mit einem schicken Ledergürtel. Um diesen optimal in Szene zu setzen, sollten Sie die Bluse in die Hose stecken. Zum eleganten Abend-Outfit wählen Sie ein hochwertiges Top aus edlen Stoffen. Raffinierte Details und Applikationen sorgen für einen individuellen Touch. Besonders edel wirkt dieses Outfit mit einer dunklen Jeans. Einen interessanten Kontrast setzt ein Modell im "destroyed look".

Welche Schuhe passen zur Bootcut-Jeans?

Der Klassiker zur Bootcut-Jeans sind natürlich Stiefel. Da der Schaft vom Hosenbein verdeckt wird, kann dieser eher schlicht gestaltet sein. Versuchen Sie jedoch nicht, den ausgestellten Saum oder wohlmöglich das gesamte Unterbein in Stiefeletten oder Stiefel zu zwängen. Für diesen Look ist eine Skinny Jeans besser geeignet. Doch auch andere Schuhe passen zur Bootcut-Jeans. Zum lässigen Freizeitlook kombinieren Sie Sneaker oder Sandaletten. Auch Ankle Boots, Wedges oder Ballerinas harmonieren mit dieser Passform. Zu einem eleganten Look treffen Sie mit Pumps oder High Heels die richtige Wahl.

Was Sie beim Kauf der Bootcut-Jeans beachten sollten

Da die Bootcut-Jeans ein wahres Kombinationstalent ist, ergänzt sie jeden Kleiderschrank hervorragend. Bezüglich der Waschungen gibt es eine große Auswahl. So finden Sie das Modell, das ideal zu Ihnen passt. Achten Sie jedoch darauf, dass gebleichte Stellen unvorteilhaft auftragen können. Dunkle Waschungen hingegen strecken das Bein optisch. Um den Effekt des langen Beins ideal in Szene zu setzen, wählen Sie die Bootcut-Jeans lang genug. Ein Modell mit "Hochwasser" wäre ein großer Mode-Fauxpas. So sollte die Hose mindestens bis auf die Schuhe reichen. Bei hochhackigen Kreationen darf sie den oberen Teils des Absatzes bedecken. Wahlweise kann dieser auch nahezu komplett unter der Jeans verschwinden. Da Sie diese Passform zu nahezu jedem Anlass tragen können und sich Ihnen damit vielfältige Kombinationsmöglichkeiten bieten, achten Sie beim Kauf auf Qualität. Es lohnt sich, in qualitativ hochwertige Materialien und eine solide Verarbeitung zu investieren. Denn an einem robusten Modell haben Sie auch nach mehrmaligem Tragen noch lange Freude.

Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere erkunden
Wählen Sie eine Vorlage aus

Zusätzliches Navigationsmenü