Parfüm

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Bekannt war duftende Kosmetik als Kyphi bereits vor fünftausend Jahren in Luxor bei den Ägyptern und wurde später auch von Arabern und Römern genutzt. Seit dem 14. Jahrhundert ist die Herstellung auch in Europa dokumentiert. Als Gründer-Zentrum der europäischen Parfum-Industrie gilt Grasse (Frankreich).

Ein Parfüm kann durch unterschiedliche Anteile der Grundbestandteile sehr viele verschiedene Duftnoten annehmen. Es kann beispielsweise blumig-feminine, maskuline, orientalische, fruchtige, pudrige, zitrusfrische oder klassisch-elegante Duftnuancen aufweisen.

Ein Parfüm setzt sich aus Kopf-, Herz- und Basisnote zusammen.

  • Die Kopfnote ist unmittelbar nach dem Auftragen des Parfüms auf der Haut wahrzunehmen. Da sie für den ersten Eindruck und die Kaufentscheidung wichtig ist, ist die Kopfnote meist intensiver als die anderen und wird von leichtflüchtigen Duftstoffen geprägt. (Aus diesem Grund sollte man bereits einige Zeit vor dem Kauf ein Parfüm auf der eigenen Haut testen, um über den – für den Träger wichtigeren – Duft der Herznote urteilen zu können.)
  • Die Herznote ist in den Stunden, nachdem sich die Kopfnote verflüchtigt hat, zu riechen.
  • Die Basisnote ist der letzte Teil des Duftablaufes und enthält langhaftende Bestandteile.

Parfüms können relativ lange gelagert werden, am besten in einem dunklen und kühlen Raum, damit kein Licht, keine Feuchtigkeit und keine Hitze das Parfüm verfliegen lässt oder den Duft beeinträchtigt. Bei zu langer oder schlechter Lagerung kann es zu einer unangenehmen Veränderung des Duftes kommen.

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Parfum

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