Panasonic Lumix LC-1 / Leica Digilux 2

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Entgegen dem derzeitig herrschenden Pixelwahn habe ich mich für die LC-1 aus dem Hause Panasonic entschieden, da mir das Original zu teuer war. Auch wenn sie schon zum älteren Semester gehört, mit ihrem extrem lichtstarken Objektiv aus dem Hause Leica sucht sie auch heute noch ihresgleichen.

Die fünf Millionen Pixel sind völlig ausreichend, um Bilder für den Hausgebrauch zu entwickeln, es sei denn, man entwickelt die eigene Foto-Tapete. Die LC-1 erinnert an die gute alte Zeit der Fotografie, wo Kameras nicht durch Spielereien, sondern durch Haptik und  Bedienfreundlichkeit glänzten. Die LC-1 liegt gut in der Hand (dank eines Metallgehäuses) und ist ausgewogen. Das hintergrundbeleuchtete Display wird all jene erfreuen, die nicht mit dem Sucher arbeiten. Die Kamera ermöglicht alles Nötige, um jeden Fotografen zufrieden zu stellen. Von der Vollautomatik bis in zur manuellen Einstellung von Blende, Verschlusszeit und Belichtung ist alles schnell wählbar, ohne sich erst mühsam durch Menüs klicken zu müssen. Programmeinstellungen erreicht man über das Stellrad und Blende, Fokus und Brennweite stellt man direkt am Objektiv ein. Die Informationen werden dann im Sucher oder Display eingeblendet, wenn der Nutzer es wünscht.

Vor allem in Innenräumen oder bei schwindendem Licht zeigt die Kamera ihre Stärken. Mit ihrer Lichtstärke von 2,0 bis 2,4 bei einer Brennweite von 28-90 mm istdie LC-1 auch heute noch kaum zu schlagen. Das viel kritisierte Rauschverhalten ist nicht stärker als bei all den neuen Kameras. So habe ich generell mit ISO 100 fotografiert und den Rest dann mit einer Fotosoftware erledigt (wenn es dann was zu erledigen gab). Dank der Aufnahme im RAW Format lassen sich später fast alle Einstellungen korrigieren

Die LC-1 speichert alles auf handelsüblichen SD-Cards. Unterstützt werden Größen bis 2 GB. Auch der Akku glänzt duch Leistung, so dass man nicht die Befürchtung haben muss, plötzlich nach einer Steckdose suchen zu müssen.

Der intergrierte Blitz mag für Notfälle ausreichend erscheinen, besser ist man aber mit einem externen Aufsteckblitz bedient. Das einzig Nennenswerte am intergrierten Blitz ist die Tatsache, dass er sich auch indirekt ausrichten lässt.

Eine Kamera für Sportfotografen ist die LC-1 natürlich nicht. Dafür richtet sie sich an all jene, die sich beim Fotografieren noch die Zeit nehmen, ihr Motiv in Ruhe zu gestalten.

Mein Fazit: Auch heute noch eine Spitzenkamera und vorbehaltlos zu empfehlen.

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Lumix LC 1

Digilux 2

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