PDAs, Tablets oder Smartphones - wer macht in punkto Organizing das Rennen?

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PDAs, Tablets oder Smartphones - wer macht in punkto Organizing das Rennen?

Immer mehr Berufsfelder sind ohne digitale Vernetzung undenkbar. Längst hat der Computer seine Bedeutung als Schreibhilfe eingetauscht gegen die unentbehrliche Funktion des Organisators und Archivars. Ob Terminkalender oder Dokumentenmappe, Mitgliederkartei oder E-Mail-Verteiler, wo immer in Sekretariaten geplant und organisiert wird, greift das Personal wie selbstverständlich auf die digitale Unterstützung zurück. Und nicht nur am Arbeitsplatz, auch im Privatbereich lassen sich die neuen Varianten der Klein- und Kleinstcomputer kaum mehr ersetzen, selbstverständlich läuft ein Großteil der Kommunikation - ob mündlich oder schriftlich – über mobile Endgeräte. Die Bandbreite an entsprechenden Innovationen ist schier unüberschaubar, monatlich gelangen neue Apparate mit neuen Fähigkeiten auf den Markt.

Notebook, Smartphone und Co

Zu den populären Arbeitsgeräten gehören neben den kompakten Notebooks diverse handliche Geräte, etwa Smartphones. Aber auch die ganz ähnlich zu bedienenden Tablets erfreuen sich großer Beliebtheit. Ganz auf das Wesentliche reduziert erscheinen hingegen die PDAs, die sogenannten „Personal Digital Assistants“. Diese drei digitalen Errungenschaften stehen im Fokus der folgenden Zeilen, sie werden auf ihre Vor- und Nachteile hin überprüft und in Sachen Anwendungsfreundlichkeit und Investitionshöhe bewertet. Verleihen Sie Ihrem Vorhaben, dem Terminkalender-Chaos Herr zu werden, einen sachlichen Rahmen und treffen Sie bestens informiert Ihre Wahl – das große Sortiment an verschiedenen Geräten der computergestützten Organisation auf eBay hält zahlreiche Ideen bereit.

Klein, aber schlagfertig: Der PDA gehört zu den Veteranen und überzeugt im Rahmen seiner Möglichkeiten

Noch lange vor Durchbruch des Internets sorgten in Gestalt mehr oder weniger umgänglicher Geräte interessante technische Möglichkeiten für Aufsehen. Heimcomputer waren fest im Berufsalltag etabliert, nun versuchten sich die Hersteller an der Schnittlinie von Arbeitswelt und Feierabend mit ihren Konzepten einer digitalisierten Umwelt.

Die Geburtsstunde der PDAs

Eine dieser Innovationen war Anfang der 90er-Jahre ein Produkt der Firma Casio, das fortan unter dem Kürzel „PDA“ vertrieben wurde. Bis zur Verbreitung der Smartphones stellten diese tragbaren Mini-Computer eine flexible Alternative zu den sperrigen und nicht selten von Akkuproblemen gezeichneten Laptops dar. Die PDAs waren in erster Linie für das Führen des Terminkalenders konzipiert, verfügten jedoch auch über ein eigenes Betriebssystem. Damals revolutionäre Extras stellten ein digitaler Stift und die Option der Handschriftenerkennung dar.

Smartphone versus PDA

Durch den Ersatz der Technologie mit zeitgemäßen Versionen transportabler Rechner hat das PDA in der Zwischenzeit jede Bedeutung verloren, allerdings sind nach wie vor zahlreiche Modelle im Umlauf. Neben der umfassenderen Ausstattung des Smartphones liegt ein weiterer Grund im Finanziellen: Die Telekommunikationssparte wird im hohen Maße subventioniert, die meisten Nutzer benötigen sowieso ein Mobiltelefon, da liegt eine preisgünstige Symbiose aus digitalem Organizer und tragbarem Telefon nahe. Für Nutzer mit überschaubaren Ambitionen, gerade mit der Beschränkung auf den privaten Bereich, lohnt die Anschaffung eines PDA dennoch. Das mittlerweile ungewohnte Fehlen eines hochwertigen Internet- oder Telefonzugangs kann zwar nicht ausgeglichen, aber immerhin durch ein üppiges Portfolio an Leistungen einigermaßen aufgefangen werden. So besteht mittels USB-Schnittstelle oder wahlweise Bluetooth die Option des Abrufens von E-Mails oder das Aufspielen der Office-Programme von Microsoft in entsprechender Komprimierung. Ungewohnt, da äußerst limitiert in seiner Darstellung, wirkt das Display eines PDA wie ein überdimensionierter Taschenrechner – natürlich ohne Touchscreen.

Smartphone und Tablet lösen den PDA ab

Als sich zu Beginn des Jahrtausends die ersten Smartphones bzw. aufwendiger als üblich ausgerüstete Handys durchsetzten, erfuhr auch der PDA noch einmal einen Entwicklungsschub. Der integrierte Webbrowser konnte sich allerdings nicht mehr durchsetzen, zu beschränkt nahm sich die grafische Umsetzung des PDA gegenüber den bunteren, flüssigeren und deutlich schnelleren Grafiken der rasant an Einfluss gewinnenden smarten Minicomputer aus – Smartphones und Tablets sind in Bezug auf diverse Multimediaanwendungen längst ein voller Ersatz für den PDA, der auch folgerichtig aus dem Kreis der jährlichen Neuerscheinungen verschwunden ist. Anders verhält es sich auf der rein organisatorischen Ebene, hier finden sich auch heute noch robuste Varianten, die Sie in ihrem Büroalltag sinnvoll unterstützen können. Sollten Sie bewusst auf die reduzierte Unterstützung einer limitierten digitalen Einrichtung Wert legen, vielleicht als Kontrapunkt zur Materie der ansonsten untrennbar miteinander verbundenen analogen und digitalen Sphäre, dann erweist sich ein robuster PDA vielleicht als nützliches Werkzeug Ihrer Terminplanung.

Alleskönner mit Anspruch: das Smartphone als Mini-PC

Die Entwicklung des Smartphones in den letzten Jahren ist atemberaubend verlaufen. Immer größer ist sein Anspruch geworden, immer umfangreicher seine Anwendungen. Als optimierter PDA gestartet, gehört eine der zahllosen Varianten mittlerweile zum festen Bestandteil in Büro, Uni und Freizeit. Dabei bezeichnet der Begriff „Smartphone“ keine klar benennbare Gerätschaft, gemeint sind vielmehr die Geräte vieler Hersteller. Allen zu eigen ist jeweils die Verbindung aus Telefon und PC, bei einem multimedial immer geringer werdenden Unterschied zum stationären Rechner.
Zieht man klassische Desktop-Qualitäten wie die unerreichbar hohe Rechnerleistung oder den direkten Anschluss an einen Drucker ab, bleibt - bis auf den Komfort eines großzügigen Monitors - kein Wunsch unberücksichtigt. Der Zugriff auf das Internet ist nicht auf das Abrufen von E-Mails beschränkt, sondern umfasst das ganze Spektrum der Möglichkeiten: Vom Download bis zum Navigationsgerät sind sämtliche Netzanwendungen vorhanden, Abstriche müssen weder bei der Schnelligkeit der Datenübertragung noch bei der nackten Zahl der Anwendungen gemacht werden. Damit erweist sich das Smartphone als das universelle transportable Endgerät schlechthin, in seiner handlichen und doch jederzeit erstaunliche Leistungen hervorbringenden Konzeption stellt es als 24-Stunden-Allrounder seine Qualitäten unter Beweis.

Büro und Wohnzimmer: Das Smartphone organisiert den fließenden Übergang

Ideal eignet es sich für den gleitenden Übergang aus der Berufswelt in die Freizeit. Wer permanent empfangsbereit sein muss oder möchte, trägt mit einem Smartphone stets auch ein kleines Büro mit sich. Neben den populären iPhones der Marke Apple tummeln sich Geräte aller namhaften Hersteller auf dem Markt, die Preisspanne ist teilweise erheblich und richtet sich nach der Konfiguration: Wie immer im Bereich der Computer kommen Sie mit einer soliden Grundausstattung erheblich günstiger weg als mit einem Luxus-Apparat auf der nach oben offenen Innovationsskala – die Neuerungen erfolgen monatlich und bieten Software, sogenannte „Apps“, für diverse Bedürfnisse. Um das vom Schreibtischrechner vertraute Design und die ebenso vertrauten Schritte in der Bedienung möglichst eins zu eins auf das Smartphone zu übertragen, verzichten die Hersteller in der Regel auf aufwendige Neugestaltungen. Apple sorgt in seiner mobilen Sparte bewusst für eine einheitliche Aufmachung, die Programme gleichen denen der Desktop-Varianten. Eine Strategie der Vereinheitlichung, die wesentlich zum anhaltenden Erfolg der kalifornischen Marke beiträgt - Konkurrent Microsoft zieht mit seinem Betriebssystem Windows 8 nach.

Nach wie vor ein Problem - die Stromversorgung

So sehr die kompakten Smartphones in ihrer Professionalität überzeugen, so sehr stößt trotz aller digitalen Revolution die Technik an ihre Grenzen, wenn es um die Ressource Nummer Eins geht: die Stromversorgung. Zwar sind Akkus ständig kleiner und leistungsfähiger geworden, parallel dazu vervielfachte sich aber auch die Anzahl der Kommunikationswege und mit ihnen der mitunter hemmungslose Ressourcenverbrauch. Gerade eine intensive tägliche Nutzung – Alltag bei Smartphone-Nutzern – führt häufig zu empfindlichen Akku-Engpässen. Die Verfeinerung und gleichzeitig steigende Beanspruchung von Diensten wie GPS, Bluetooth oder WLAN verursacht stetig anwachsende Verbrauchsraten, die sich mit der räumlichen Begrenzung (ultraflache Bauweise) immer schwieriger vereinbaren lassen.

Steigerung des Smartphones: Mit dem Tablet wird auch der hochauflösende Monitor mobil

Die beschränkte Visualität des Smartphones findet mit den Tablets ihr Ende. Dank der im Wortsinne zu verstehenden Tablets – flach und ausreichend groß – steht dem Nutzer die bekannte und komplexe Palette an Smartphone-Anwendungen zur Verfügung, mit der entschiedenen Veränderung bezüglich der Optik. So gelingen Film- und Spielgenuss auf solidem PC-Niveau. Attraktiv zeigt sich auch das Preis-Leistungs-Verhältnis: In den letzten Jahren sank der Durchschnittspreis kontinuierlich, dank diverser Anbieter herrscht ein harter Konkurrenzkampf, von dem fast immer die Kunden profitieren.
Die Besonderheit bei den mobilen Endgeräten liegt nicht zuletzt in den angeschlossenen Diensten begründet. Anders als ein vom Nutzer eingerichteter Schreibtischcomputer ist zur vollen Nutzung des Smartphones (Telefonie und Internet) ein deutlich umfangreicherer Vertragsabschluss mit einem entsprechenden Anbieter vonnöten. Hier punkten Sie als tarifvergleichender Kunde, da mit dem Ansteigen der Anschlusszahl (PC, Smartphone oder Tablet plus Handy und Festnetz) meist auch ein Absinken des monatlichen Festpreises einhergeht. Die Faustregel lautet hierbei: Je mehr Kommunikationswege Sie sich offen halten, desto geringer fällt in Relation zum Verbrauch die monatliche Investition aus. Eine singuläre DSL-Verbindung als Flatrate schlägt hingegen wesentlich deutlicher zu Buche als eine mögliche Kombination mit weiteren Anschlussarten.

Die digitale Brücke zwischen Smartphone und Rechner

Das Tablet kann einen Computer nicht ersetzen – diese Schlussfolgerung wird ihre Gültigkeit so schnell nicht verlieren. Zu offensichtlich macht sich auch beim Tablet der relativ enge Rahmen in Sachen Hardware bemerkbar. Zwar kann jederzeit und praktisch überall eine Verbindung ins Netz aufgebaut werden, können Ressourcen beliebiger Art angezapft werden (die eigene Festplatte zu Hause etwa), den Preis der Mobilität müssen Sie als Besitzer dennoch zahlen. Das größte Manko stellt die limitierte Rechenleistung dar.
Das wiederum dürfte den meisten Nutzern keine Schwierigkeiten machen, denn wer möchte schon unterwegs Videos schneiden, Grafikprogramme bedienen oder sich komplexen Netzwerkspielen widmen? Für all das sind stationäre PCs nach wie vor unerlässlich, für die gängigsten Anwendungen, zumal mit einer annehmbaren Bildschirmgröße (der Tablet-Durchschnitt liegt bei 10 Zoll), reichen die mobilen Kraftpakete vollends aus. Stichwort Multimedia: Als Tablet-Besitzer haben Sie gleich noch einen Ebook-Reader inklusive. Der marktbewegende Unterschied zwischen Apple und Microsoft spielt bezüglich der handlichen Kleincomputer übrigens eine eher untergeordnete Rolle. Auch hier gilt die beschränkte Kompatibilität, die bereits den Desktop-Sektor bestimmt, ansonsten weisen iPad und iPhone keine signifikanten Vorzüge gegenüber den Modellen anderer Hersteller auf.

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