Otto Rudert, Der Herr auf Fasanenhof30ger J., Dt.Jb.

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Otto Rudert

"Der Herr auf Fasanenhof"

Eine Erzählung aus der Jugendbewegung


Union Deutsche Verlagsgesellschaft
Stuttgart / Berlin / Leipzig
244 S., Ln., 8 Bilder, o.J., 30ger Jahre, ehem. RM 4,80

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"Nein, Wandervögel sind wir zwar nicht, obschon auch das ordentliche Leute sind. Wir stehen den Pfadfindern nahe .... ."

Wenn Dorns Meute auch keinen der großen Bünde angehört, die Führer dieser Gruppe schätzen und verehren Dorn.

Zur Gruppe gehören Fritz, Martin, Bernd-Gerda, Hans, Werner der Gitarrenspieler, Wolf, Horst der Mandolinenspieler sowie Jochen.

Sie alle eint eine tiefe Kameradschaft, die nicht durch äußere Zeichen, durch Satzungen und großartige Redensarten betont wird.

Auf einer ihrer vielen Fahrten im Kreis Wittenberg dem Tor zur Dübener Heide sind sie durch eine Verletzung von Wolf Helm dem verwaisten Oberrealschüler und sozusagen "Kind der Gruppe" gezwungen länger an einem Ort zu verweilen.
Die Schüler aus Leipzig lernen so das herrschaftliche Anwesen des Baron Bindauff und  Schloß Fasanenhof kennen und lieben.
Für die Sommerferien wird ein Traum wahr. Die Gruppe erhält eine Einladung vom Baron.
Ein vierwöchiges Zeltlager auf Fasanenhof mit Nutzung des Soelkensees ist so ungefähr das, was den Jungen von je als Traumbild vorgeschwebt hat, und ist eigentlich zu schön, um Wirklichkeit zu werden.
Schon laufen die Planungen an,  ein Postdienst, der Lagerbau, auch ein Schießstand soll eingerichtet werden, auch die Orangerie und Teile des Anwesens werden mit einbezogen.

Über den Inspektor Schmiedecke, den nächtlichen Singerunden sowie durch die Rettung von Erdmann,
dem Jagdhund des Barons kommt man sich näher.

Die Tage bis zu den großen Ferien schmelzen dahin und die schönste Zeit im Jahr bricht an.
Der Dunst der glutheißen Sommertage liegt über der Gegend und dem Lager.
Man kennt diese weltverlorenen Sommernächte, wo man sich ganz allein mit der Natur weiß.
Im Norden streckten sich die Baumkronen der Jütrichauer Heide
und der Nachtwind streichelt sanft über die noch tagwarme Erde.
Das Lagerleben nimmt seinen Lauf. Auch bei der Feldarbeit wird die Gruppe eingesetzt.
Viele unvorhergesehene Ereignisse sorgen für Kurzweil.

Der Baron zeigte sich für den unermüdlichen Einsatz der Meute erkenntlich
und nimmt Wolf an seines Sohnes Statt an und macht ihn zum Haupterben von Fasanenhof.

Eine kurzweilige und empfehlenswerte Geschichte der besonderen Art.

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Aus dem Inhalt:

Gewitter im Mai / Das Nachtlager zu Granada / Katerstimmung / Trösteinsamkeit / Wer anderen eine Grube gräbt / Eine Überraschung / Neue Bekanntschaften / Fertigmachen! / In Freiheit / Lagerleben / Das Schützenfest / Arbeiten und Feiern /
Jedem das Seine / Feuer in der Nacht / Der nächste Tag.

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Landheim-Antiquariat
Bücher der deutschen Jugendbewegung

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