Oldtimer Roadster: Das sollten Sie beim Kauf beachten

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Oldtimer Roadster: Das sollten Sie beim Kauf beachten

Der Wunsch nach Spaß am Fahren ist vermutlich so alt wie das Automobil selbst: Schon immer gab es Menschen, für die das Autofahren nicht nur eine Transportmöglichkeit, sondern eine Leidenschaft ist. Wohl kaum ein anderer Fahrzeugtyp bringt dieses Lebensgefühl so gut zum Ausdruck wie der Roadster: Klein, schnittig und wendig, garantiert er optimales Fahrvergnügen bei minimalem Materialeinsatz. Roadster werden bis heute gebaut. Aber es sind vor allem die alten Exemplare aus dem vergangenen Jahrhundert, die die Herzen der Autoliebhaber höher schlagen lassen. Wir stellen Ihnen hier einige dieser Juwelen vor und geben Ihnen Tipps für den Kauf eines Oldtimer Roadsters.

 

Die Goldenen Zwanziger: Geburtsstunde des Roadsters

Schon in den 1920ern wurden einfache Automobile mit zwei Türen und einer verkürzten Karosserie gebaut, die in der Regel offen fuhren und nur mit einem Notverdeck ausgestattet waren. Die Windschutzscheibe war umklappbar, und im hinteren Bereich befand sich oftmals ein ebenfalls klappbarer Notsitz. Für diese Modelle wurde der Begriff Roadster geprägt. Berühmte Beispiele sind der amerikanische Chrysler 65 aus den späten 1920er Jahren und natürlich der BMW 328, der wenige Jahre später auf den Markt kam und zu einer Legende des Autorennsports wurde.

 

Die Hoch-Zeit der Roadster in den 50er und 60er Jahren

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann die Glanzzeit der Roadster. Sie wurden als Fahrzeuge mit hohem Spaßfaktor europaweit zum Verkaufsschlager. Die Hauptherstellungsländer waren England (unter anderem Jaguar), Italien (Alfa Romeo, Fiat und Ferrari) und die USA (zum Beispiel Chevrolet Corvette). Aus Deutschland stammt eine weitere Automobil-Legende: der Porsche 356 Speedster.

 

Wichtig: Fahrzeugcheck vor dem Kauf eines Oldtimer Roadsters

Wichtig für den Kauf eines Oldtimers ist natürlich die Frage, wann genau ein Auto als Oldtimer gilt. Dies hat Auswirkung auf die Zulassung als Oldtimer und damit die Ausnahmeregelung für Steuern, Versicherung und Abgasbestimmungen. Seit 2007 gelten die folgenden Regeln: Das betreffende Fahrzeug muss vor mindestens 30 Jahren erstmals zugelassen worden sein und sich weitestgehend im Originalzustand befinden. Wer seinen alten Roadster also noch fahren will, sollte vor dem Kauf abklären, ob dieser alle Voraussetzungen für die Erteilung des Oldtimerkennzeichens erfüllt.

 

Die wichtige Frage nach Ersatzteilen für den Oldtimer Roadster

Ein weiterer Punkt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist die Frage nach der Beschaffung von Ersatzteilen. Hier gilt: Je verbreiteter das Modell ist, desto besser sind auch die Möglichkeiten, im Reparaturfall die nötigen Teile beschaffen zu können. Ebenfalls wichtig ist die Überlegung, wo sich Experten befinden, die bei den Reparaturen helfen können. Gibt es beispielsweise einen Oldtimer-Club in der Region, der sich mit diesem Fahrzeugtyp auskennt?

 

Mit bekannten Marken sind auch Einsteiger auf der sicheren Seite

Wer sich mit Oldtimern noch nicht auskennt, ist gut beraten, wenn er sich für ein gängiges Modell einer bekannten Marke entscheidet, also beispielsweise BMW, Porsche oder Jaguar. Hier sind die Möglichkeiten am besten, im entscheidenden Moment Ersatzteile und Experten zu finden. Und auch der in den allermeisten Fällen irgendwann anstehende Weiterverkauf gestaltet sich mit diesen wertstabilen Klassikern leichter.

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