Ochsenschwanzragout (junger Ochse versus alte Kuh)

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Ochsenschwanzragout oder Suppe; keine Frage, alles total lecker, wenn richtig gemacht. Jetzt kaufte ich mir doch von einem richtigen Metzger (die Wände voller  Auszeichnungen und Ehrungen und erste Preise) einen "Ochsenschwanz", um mir besagtes Ragout zumachen. Viel Arbeit. Kurzum, nach drei Stunden (175 Grad Ober-Unterhitze) holte ich den Schmortopf  aus dem Backofen, um das Fleisch vom Knochen zu lösen, was ja sehr einfach sein soll. Nichts dergleichen: Zäh wie Hund! Weder als Ragout noch als O-Suppe zu gebrauchen; also ab in die Mülle (was mich als einer, der schon gehungert hat, total schmerzt). Jetzt möchte ich von einem Experten wissen: Hat man mir womöglich den Schwanz einer alten Kuh angedreht, die damit schon Heerscharen von Fliegen verjagt hat? Müsste ein Ochsenschwanz nicht auch von einem Ochsen sein, der ja i.d.R. nicht all zu alt wird? Hat der Metzer Schuld? Bin ich einem Etikettenschwindel aufgesessen? Oder sollte ich wieder dahin gehen, wo ich schon mal einen Ochsenschwanz gekauft habe, der exellent war, nämlich zu Real (SB-Warenhaus/Selbstbedienung)? Vieleicht kann mich jemand auf die richtige Spur bringen.

skathaus

münchen

Schlagwörter:

Ochsenschwanzfrust

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