Ob lustig oder ernst – mit diesen Schildern warnen Sie Besucher wirksam vor Ihrem Hund

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Ob lustig oder ernst – mit diesen Schildern warnen Sie Besucher wirksam vor Ihrem Hund

Das am weitesten verbreitete Haustier in Deutschland ist der Hund, quer durch alle Rassen, alle Größen und alle Charaktere. Rassehunde sind ebenso unsere Hausgenossen wie Mischlinge. Hunde werden in Wohnungen gehalten oder auf Grundstücken mit oder ohne Wohnbebauung. Wer sich einen Hund anschafft, ist für alles verantwortlich, was der Hund innerhalb und außerhalb seiner vier Wände tut. Viele Hunde laufen auf eingezäunten Grundstücken frei umher, verteidigen in den meisten Fällen ihr Revier und beschützen Herrchen oder Frauchen. Dieser Beschützerinstinkt kann zu gefährlichen Begegnungen mit Fremden und Besuchern führen. Wer ein fremdes Grundstück ohne Voranmeldung betritt, weiß in den meisten Fällen nicht, ob das Grundstück von einem Hund bewacht wird. Mancher Besucher kann deshalb eine böse Überraschung erleben, wenn plötzlich ein Hund auf ihn zu stürzt und vielleicht sogar beißt. Allein der Schreck genügt oftmals bereits, um jemandem ernsthafte Gesundheitsschäden zuzufügen.

Wenn Hunde ein Grundstück bewachen, sollten Besucher vorsichtig sein

Hundehalter, die ganz sicher gehen wollen, dass Besucher nicht einfach auf das Grundstück laufen, schließen das Gartentor ab. Diese Möglichkeit ist aber nur dann sinnvoll, wenn eine Klingel vorhanden ist und Besucher sich so bemerkbar machen können. Um das Gartentor offen lassen zu können und Besucher trotzdem vor einem Hund zu warnen, können Schilder aufgestellt werden. Solche Schilder warnen vor dem Betreten des Grundstücks, weil sich ein oder auch mehrere Hunde dort aufhalten. Damit werden Besucher darauf hingewiesen, dass es nicht ungefährlich ist, das Grundstück ohne Weiteres zu betreten, das von einem Hund bewacht wird. Ein frei laufender Hund, der von Besuchern überrascht wird, kann durchaus ungnädig werden.

Wenn einerseits der Halter eines Hundes ein Warnschild an seinem Grundstück angebracht hat, sollten andererseits die Besucher diese Warnungen auch ernst nehmen. Sie weisen schließlich darauf hin, dass ein frei laufender Hund das Grundstück bewacht. Diese Schilder halten möglicherweise nicht jeden Besucher davon ab, das Grundstück zu betreten. Da diese Warnschilder keine Verbotsschilder, sondern nur Hinweisschilder sind, müssen Sie also trotz eines Warnschildes dafür sorgen, dass sich kein aggressiver Hund ungesichert auf Ihrem Grundstück aufhält. Vor allem dann, wenn das Tor nicht abgeschlossen und das Grundstück Besuchern frei zugänglich ist. Das Warnschild schützt Sie nicht vor unvernünftigen Besuchern, die sich über Warnungen einfach hinwegsetzen. Hunde, die als bissig bekannt sind, dürfen sich nicht frei auf einem Wohngrundstück aufhalten. In diesem Fall muss der Hund in einem abgetrennten Bereich gehalten werden oder das Grundstück zusätzlich zum Schild durch einen hohen Zaun und verschlossene Tore gesichert sein.

Hunde-Schilder sollen Gäste und Besucher vor dem Betreten eines Grundstückes warnen

Hundewarnschilder können dabei helfen, vor einem Hund als potenzielle Gefahr zu warnen. Sie machen auf Gefahren aufmerksam, die von Ihrem Hund, auch wenn er friedlich ist, ausgehen können. Die Schilder müssen eindeutig davor warnen, das Grundstück zu betreten. Warnschilder, die vor frei laufenden Hunden warnen, gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Manche sind lustig oder humorvoll gestaltet, andere weisen mit dem nötigen Ernst auf die Gefahren hin, die beim Betreten des Grundstücks auftreten können. Auf jeden Fall sind Sie als Hundehalter dazu verpflichtet, alles zu tun, damit von Ihrem Vierbeiner keine Gefahr für andere ausgeht.

Warnschilder befreien Hundehalter nicht von der Haftung

Das Vorhandensein von Warnschildern ist jedoch nur ein Hinweis auf eine potenzielle Gefahr und schützt nicht vor der Haftung des Halters, wenn auf dem Grundstück ein Unfall mit dem Hund passiert. Trotzdem sollte die Möglichkeit, vor freilaufenden Hunden zu warnen, von jedem Hundehalter genutzt werden. Die Schilder geben Ihnen die Sicherheit, dass Besucher zumindest vorsichtig sind, wenn sie das Grundstück betreten oder lieber warten, bis der Hundehalter ihnen Eintritt gewährt. Nicht nur der Hundehalter ist in diesen Fällen gefragt, auch die Besucher sollten ein Hinweisschild auf einen Hund ernst nehmen und derart gekennzeichnete Grundstücke möglichst nur im Beisein des Eigentümers betreten. Das gilt besonders für Brief- und Paketzusteller sowie Schornsteinfeger, also Berufsgruppen, die besonders gern von Hunden attackiert werden.

Damit die im Handel erhältlichen Warnschilder auch vor Witterungseinflüssen geschützt sind, werden sie in den meisten Fällen aus Aluminiumblech oder auch Stahlblech gefertigt. Sie sind vielfach mit Bildern von Hunden und zusätzlich mit Texten versehen. Die Schilder können einfarbig oder auch mehrfarbig sein und haben vorgebohrte Löcher zum Befestigen an einer Wohnungstür, einer Gartentür oder einer Hauswand. Da die Angebote vielfältig und umfangreich sind, ist für jeden Geschmack und Anspruch das passende Schild dabei.

Humoristische und individuell gestaltete Warnschilder

Wenn Sie Sinn für Ulk und Humor haben, dann sollten Sie sich die lustigen Vorsicht-Hund-Schilder einmal ansehen. Da ist bestimmt etwas für Sie dabei, es gibt davon so viele Varianten, die entweder dem Aussehen Ihres Hundes angepasst sind oder aber mit lustigen Texten Spaziergänger und Besucher unterhalten wollen. Form und Aussehen der Warnschilder sind völlig frei.
Neben der Bestellung vorgegebener Warnschilder besteht vielfach auch die Möglichkeit, Warnschilder nach eigenen Vorstellungen herstellen zu lassen. Individuelle Warnschilder können das Bild des eigenen Hundes enthalten und einen speziellen Text.

Auch lustige Schilder sollten auf jeden Fall ernst genommen werden

Selbst wenn, um ein Beispiel zu nennen, die Warnung vor einem Chihuahua auf den ersten Blick albern aussieht, ist auch eine solche Warnung ernst zu nehmen. Ein Besucher kann schwer einschätzen, ob sich wirklich nur dieser Kleinhund auf dem Grundstück befindet. Und auch wenn es sich "nur" um einen Chihuahua handelt, selbst ein kleiner Hund kann mit seinen spitzen Zähnen eine Hose zerreißen oder das Bein verletzen. Es sollte deshalb für einen Besucher klar ersichtlich sein, dass vor dem Betreten des Grundstückes wegen eines Hundes gewarnt wird.

Rassespezifische Warnschilder

Die meisten Schilder, die vor dem Betreten eines Grundstückes mit Hund warnen, sind allgemein gehalten, sie geben einfach nur den Hinweis, dass sich auf dem Grundstück ein Hund befindet und das Grundstück deshalb nicht ohne Einverständnis des Eigentümers betreten werden sollte. Wenn Sie einen größeren Hund besitzen, der allein schon durch seine Körpergröße und seine Kraft gefährlich werden könnte, dann ist ein Warnschild sinnvoll, das auf speziell diesen Hund hinweist. Dazu gehören zum Beispiel Schilder für Schäferhunde, Rottweiler und Dobermänner. Alle diese rassespezifischen Warnschilder können ernst oder auch lustig aussehen, immer aber muss einem Besucher dadurch mitgeteilt werden, dass sich ein großer, kräftiger und schneller, vielleicht auch unfreundlicher Hund auf dem Grundstück befindet.

Auch gutmütige Hunde können Schaden anrichten

Aber auch gutmütige größere Hunde können erheblichen Schaden anrichten, wenn ein Besucher zum Beispiel kleinere Kinder mitbringt. Der Haushund will vielleicht nur mit einem Kind spielen und reißt es dabei um. Vom Schreck des Kindes einmal abgesehen, kann es auch unglücklich fallen und sich verletzen. Aus diesen Gründen gibt es auch Warnschilder für durchaus gutmütige große Hunde zum Beispiel für den Labrador oder den Golden Retriever. Auch vor dem schnellen Collie kann auf diese Weise gewarnt werden. Es ist einfach nur wichtig, dass Besucher oder Personen, die von Berufs wegen zu Ihnen kommen, über einen frei laufenden, und vielleicht großen Hund Bescheid wissen, sich dementsprechend vorsichtig verhalten und lieber vor dem Gartentor stehen bleiben. Damit haben Sie alle Möglichkeiten ausgeschöpft, vor Ihrem Hund zu warnen.

Hundewarnschilder schützen nicht vor Schadenersatzforderungen

Für das Anbringen von Hundewarnschildern gibt es keine gesetzliche Auflage. Die Schilder dienen lediglich dazu, Besucher vor eventuellen Gefahren zu warnen - mehr nicht. Diese Schilder sind Hinweisschilder, und sie schützen auch nicht vor Schadenersatzforderungen. Betritt ein Besucher trotz eines Warnschildes Grundstück oder Wohnung und der Hund beißt zu oder zerreißt die Kleidung, dann ist der Hundebesitzer trotzdem zur Regulierung des Schadens verpflichtet. Deshalb ist es für Hundehalter auf jeden Fall angebracht, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen.
Es gibt so viele Möglichkeiten für einen Hund, Schaden anzurichten. Dazu genügt es schon, dass seinetwegen ein Fahrradfahrer stürzt. Ebenso, wenn Kinder trotz des Warnschildes über den Zaun fassen, um den Hund zu streicheln und er versteht das falsch. Für den Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung gibt es in den deutschen Bundesländern unterschiedliche Regelungen. In einigen Ländern, wie Berlin, Sachsen-Anhalt, Hamburg, Niedersachsen und Thüringen, muss eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. In anderen Bundesländern ist sie nur Pflicht für bestimmte Hunderassen. Dazu sollte jeder Hundehalter sich sachkundig machen und bei seinen örtlichen Organen nachfragen.

Klären Sie vor Abschluss die Versicherungsbedingungen

Auch zu den Warnschildern in Bezug auf eine Hundehaftpflichtversicherung gibt es unterschiedliche Meinungen und keine einheitlichen Regelungen. Einige Versicherungen zahlen jeden Schaden, den der Hund anrichtet, andere zahlen für Schäden auf dem Grundstück nur, wenn ein Warnschild angebracht ist. Deshalb sollten vor Abschluss einer Hunde-Haftpflicht die Versicherungsbedingungen geklärt werden. Aber um gar nicht erst einen Versicherungsfall eintreten zu lassen, sollten alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, dass niemand auf dem Grundstück durch Ihren Hund zu Schaden kommt. Deshalb ist auf jeden Fall anzuraten, ein Warnschild am Grundstück anzubringen, allein schon, um die Sicherheit zu haben, dass vernünftige Besucher sich vorsichtig verhalten und nicht einfach auf das Grundstück stürmen.

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