Nützliches für den Haushalt: Diese Folien & Papiere eignen sich zum Pflegen und Saubermachen

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Nützliches für den Haushalt: Diese Folien & Papiere eignen sich zum Pflegen und Saubermachen

Die Haushaltsreinigung und Pflege setzt nicht nur auf Putzlappen und Wischmopp. Verschiedene Putzmittel, Folien und Papiere komplettieren den Vorrat an Reinigungsutensilien. Dabei wirken diese oft unscheinbar und werden eher selten zu den Reinigungsutensilien gezählt.
Ein Beispiel für solche Folien sind Fusselrollen und andere Klebestücke, mit denen Textilien gereinigt werden. Durch die starke Klebeschicht sammeln Sie mit nur einem Abdruck kleinste Haare und Fusseln auf. In einem Haushalt mit Tieren sind diese Rollen unverzichtbar.
Als Reinigungspapier muss die Küchenrolle genannt werden. Sie gilt als wahres Multitalent im Haushalt und kommt in vielen verschiedenen Bereichen zum Einsatz. Als Allzweckwaffe nutzt man Küchenpapier zur Reinigung im Bad, zum Aufwischen von Flüssigkeiten oder zur streifenfreien Fensterreinigung. In diesen Abschnitten sollen Ihnen die einzelnen Papiere und Folien zum Saubermachen näher vorgestellt werden. Sie erfahren, wo das Küchenpapier überall zum Einsatz kommt und wie Sie die beste Reinigungsleistung erhalten.

Geschichte der Papierhandtücher und Küchenpapiere

Papiertücher sind im Haushalt allgegenwärtig. Verwendet als Taschentücher, Servietten oder Toilettenpapier, dehnt sich ihr Einsatzbereich auf verschiedene Anwendungen und Räume aus. Hier sticht die Küchenrolle besonders hervor. Es handelt sich um ein Allzwecktuch, das nicht nur zur zum Aufsaugen von Flüssigkeiten gedacht ist. Die Papiertücher haben ihren Ursprung in der Abteilung für Forschung und Entwicklung der Firma Brown im US-amerikanischen Berlin. Jahrelange Entwicklung haben die Papiere immer weiter verbessert, sodass die Massenproduktion begann.
Als Papierhandtücher sollten Sie ihren ursprünglichen Verwendungszweck erhalten. Trocknen sich mehrere Menschen die Hände im Haushalt ab, steht immer ein neues Tuch zur Verfügung. Die hygienischen Aspekte standen dabei früher im Vordergrund. Heute geht die Verwendung weit darüber hinaus. Das Küchenpapier dient vielen Reinigungsvorgängen und ist nach dem Gebrauch einfach zu entsorgen und darum sehr beliebt, obgleich dieser Papierverbrauch mit erheblichen Kosten für die Umwelt verbunden ist.

Was ist Küchenrolle und worin unterscheiden sich die Produkte?

Küchenpapiere bestehen aus mehreren lagen Zellstoff und sind häufig mit einer bestimmten Prägung versehen. Diese Prägung unterscheidet sich zwischen den einzelnen Herstellern, da sie stark auf die Eigenschaften des Papiers Einfluss nimmt. Sie sorgt dafür, Feuchtigkeit und Flüssigkeiten besser einzuschließen. Damit bleibt das Küchenpapier saugstark und tropft nach dem Einsatz nicht. Jedes einzelne Blatt ist etwa 20 x 30 Zentimeter groß. Diese Angabe variiert natürlich zwischen den einzelnen Herstellern. Zwischen den Blättern gibt es eine Perforation, sodass sie mit einem Ruck einzeln von der Rolle entnehmbar sind. Auf einer Rolle selbst erhalten Sie meist 50 Blatt. Auch hier gibt es Unterschiede. Manche Tücher sind deutlich öfter perforiert, sodass Sie zwischen mehreren Größen beim Abreißen wählen können. Damit passen Sie das benötigte Küchenpapier direkt auf die Reinigungsarbeit an und handeln deutlich sparsamer.

Umwelttipp: Passen Sie das Küchenpapier grundsätzlich auf sein Einsatzgebiet an. Für kleinere Arbeiten genügt meist auch ein halbes Papier, wenn keine zusätzliche Perforation vorhanden ist. Scheuen Sie sich nicht, das Papier noch einmal zu zerreißen und die andere Hälfte aufzubewahren. So sparen Sie Küchenrolle ein und schonen die Umwelt.

Ihre Stabilität erhält die Küchenrolle durch eine Pappe im Inneren. Damit gleicht der Aufbau des Küchenpapiers einer einfachen Toilettenpapierrolle. Weitere Unterschiede gibt es hinsichtlich der Stärke. Hauptsächlich erhalten Sie hier die Auswahl zwischen dreilagigem und zweilagigem Papier. Besonders saugfähige und weiche Küchentücher weisen sogar vier Lagen Zellstoff auf. Je mehr Lagen das Küchenpapier besitzt, desto mehr Flüssigkeit nimmt es auf und schließt diese sicher ein. Von höchster Qualität spricht die Reißfestigkeit im nassen Zustand. Während zweilagige Modelle schneller reißen und tropfen, bleiben gut geprägte und dicke Küchentücher stabil. Für Reinigungszwecke kommen deshalb nur Tücher zum Einsatz, die derartigen Ansprüchen gerecht werden.

Designs und unterschiedliche Farben bei Küchenrollen

Gerade in der Küche sind die Rollen nicht versteckt angebracht, sondern liegen oder stehen offen in einem Küchenrollenhalter. So sind die Tücher schneller einsatzbereit und lassen sich einzeln entnehmen. Die meisten Hersteller bieten ein weißes Design in unterschiedlicher Prägung an. Achten Sie darauf, dass die Tücher chlorfrei und nicht gebleicht sind. Passend zur jeweiligen Jahreszeit oder zu einem Ereignis sind die Tücher mit kleinen Mustern oder Bildern versehen. Die farbige Gestaltung nimmt dabei keinen Einfluss auf die Saugfähigkeit der Tücher oder auf andere Eigenschaften.

Einsatzbereiche der Küchentücher in der Küche selbst

Der Name verrät bereits einen Anwendungsbereich. In der Küche wird oft mit Flüssigkeiten hantiert, es wird gekocht und schnell geht etwas daneben. Küchentücher saugen die Flüssigkeiten sofort auf und schließen Sie sicher im Tuch ein. Im Gegensatz zum normalen Putzlappen muss der Zellstoff nicht ausgewaschen werden, sondern landet einfach im Müll. Hinter diesem Verfahren steckt ein deutlich höherer Hygieneanspruch. Allgemeine Küchenlappen sind Bakterienherde und begünstigen die Verbreitung von Keimen. Wischen Sie mit einem solchen Lappen die Oberflächen der Küche ab, hinterlassen Sie die Bakterien. Küchentücher sind stets rein und unbelastet. Selbst das feuchte Abwischen ist mit diesen Tüchern kein Problem.

Die trockenen Tücher nutzt man aufgrund ihrer Saugkraft auch zum Abtupfen von Gemüse und Obst. Neben Flüssigkeiten saugen die Papiere zuverlässig Fette auf und schließen Sie ein. Nicht selten kommt Küchenkrepp deshalb auch beim Kochen zum Einsatz. Schnell wischen Sie Fettspritzer neben dem Herd weg oder tupfen gar Fette von Zutaten weg. Eine weitere Reinigungsaufgabe betrifft die Mikrowelle. Auch hier befinden sich Fettspritzer und Essensreste an den Seitenwänden des Geräts. Legen Sie einfach einige nassen Stücke Küchenpapier in die Mikrowelle und erhitzen Sie diese etwa drei Minuten auf höchster Stufe. Durch die nassen Tücher entsteht Wasserdampf in der Mikrowelle, der den Dreck aufweicht und teilweise schon ablöst. Kühlen Sie die Tücher danach ab und wischen Sie die Mikrowelle aus. Einfacher kann die Reinigung nicht sein.

Streifenfreie Sauberkeit an Glasflächen und im Badezimmer

Im Gegensatz zu Baumwolltüchern oder anderen Reinigungstextilien haben Küchentücher einen entscheidenden Vorteil: Sie fusseln nicht. Auf glatten Oberflächen gleiten die Tücher sehr gut und nehmen sämtlichen Schmutz und Feuchtigkeit auf. Daneben eignen sie sich gut zum Trockenwischen und zum Staubwischen. Selbst empfindliche Flächen wie Fernseher oder Laptop-Bildschirme vertragen das Küchenpapier meistens gut. Sprühen Sie etwas Glasreiniger auf ein zusammengeknülltes Küchenpapier. So nimmt das Papier das Reinigungsmittel zuverlässig auf. Achten Sie jedoch darauf, dass die Sprühflasche nicht auf Schaum eingestellt ist. Mit dem leicht feuchten Papier wischen Sie nun vorsichtig über den Bildschirm und üben dabei nur sanften Druck aus. Es sind anfangs noch Schlieren auf dem Bildschirm zu sehen, die jedoch nach wenigen Sekunden abtrocknen sollten.

Ähnliche Reinigungsmöglichkeiten gibt es im Badezimmer. Mit dem passenden Reiniger oder Kalkentferner rücken Sie selbst gegen hartnäckige Verschmutzungen vor. Der Vorteil bei diesem Verfahren: Die Küchenrolle muss nicht wieder neu ausgespült werden. Hat sie genügend Schmutz aufgenommen, werfen Sie die Papiere einfach weg. In Kombination mit einem Reinigungsmittel sind nur 3- oder 4-lagige Papiere hilfreich. Hartnäckige Verschmutzungen und Kalkreste lassen sich nur mit reißfesten Papieren bearbeiten.

Entsorgung von schmutzigen Küchentüchern nach der Reinigung

  • Unbehandeltes und chlorfreies Küchenpapier darf im Biomüll entsorgt werden. Die Papiere erweisen hier sogar einen weiteren Nutzen, indem Sie die Feuchtigkeit im Biomüll aufsaugen.
  • Kam das Papier mit Reinigungsmitteln in Berührung, gehört es meist in den Hausmüll. Die Reinigungsmittel sind nicht immer biologisch abbaubar.
  • Küchenpapier darf auch im Papiermüll entsorgt werden. Voraussetzung ist jedoch, dass es sich um sauberes und bestenfalls trockenes Papier handelt. Fettiges Küchenpapier ist hier keinesfalls zu entsorgen.

Reinigungspapiere und Fusselrollen für alle Textiloberflächen

Empfindliche Textilien lassen sich nur schwer mit einem feuchten Lappen reinigen. Viele Oberflächen dürfen nur abgesaugt oder trocken abgewischt werden. Besonders hartnäckiger Schmutz, wie Haare oder festsitzende Fasern sind damit nicht beseitigt. Für diesen Fall gibt es ein spezielles Reinigungspapier. Es handelt sich um eine Art Folie, die auf der einen Seite mit einer Klebeschicht versehen ist. Gehen Sie mit dieser klebenden Schicht über die Textilien, nehmen Sie alle losen Haare und Fussel auf. Zurück bleibt ein reines Bild. Während sich größere Folien eher für Polstermöbel oder andere Textilflächen eignen, gibt es für den kleinen Einsatz die Fusselrolle. Sie entfernt Haare und Schmutz zuverlässig von Kleidern und anderen Stoffen. Hier gibt es grundsätzlich zwei Modelle:

Kleiderrollen sind deutlich kleiner und lassen sich problemlos mit einer Hand bedienen. Teppichrollen sind etwas größer ausgelegt und entfernen selbst Flecken, die noch nicht in den Teppich eingedrungen sind. Auf einer Papprolle aufgewickelt befinden sich mehrere Stücke der klebenden Folie. Ist die Klebeschicht komplett erschöpft und nimmt keine Fusseln mehr auf, ziehen Sie diese von der Rolle einfach wieder ab. Darunter kommt eine neue klebende Schicht zum Vorschein, die wieder zur Reinigung verwendet werden kann. Ist die Rolle komplett aufgebraucht, entfernen Sie diese von der Halterung. Meist gibt es für die Modelle günstige Ersatzrollen, die sich schnell wechseln lassen. Somit erhalten Sie im Handumdrehen eine neue Klebeschicht für Ihre Textilien.

Abwaschbare Fusselrollen können einfach wiederverwendet werden

Eine Sonderform dieser Folien sind die abwaschbaren Fusselrollen. Leicht klebrig in ihrer Oberfläche nehmen sie zuverlässig Fussel und Haare von Textilien auf. Ist die Fusselrolle erschöpft, waschen Sie die Partikel einfach wieder von der Oberfläche ab. Durch den Kontakt mit Wasser erhält die Rolle erneut ihre klebrigen Eigenschaften und lässt sich einfach wiederverwenden. Wie viele Waschgänge eine solche Rolle aushält, ist zwischen den Herstellern unterschiedliche. Viele Menschen empfinden die Rollen mit der abziehbaren Folie deutlich hygienischer. Allerdings müssen Sie hier mit Folgekosten weiterer Kleberollen rechnen.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden