Notebook Tod

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Vielen Notebookbesitzern sind die Tücken des Objektes nicht bekannt. Gerade der Vorteil der Mobilität wird dem Notebook all zu oft zum Verhängnis. Beispielsweise bleibt man gerne nach dem Aufstehen in dem Netzkabeln hängen und reißt so das Notebook in die Tiefe, mit meist schlimmen Folgen. Dass das Notebook unbedingt auf einer glatten Fläche betrieben werden sollte, ist auch den wenigsten bekannt. Da versperren Tischdecken oder auch die Bettdecke mal eben schnell die Frischluftzufuhr von unten, wenn dann der Lüfter in einer Tour läuft, sollte dies die erste und letzte Warnung sein, oft kommt dann ganz fix der Hitzetod der CPU.

Eine junge Dame wollte ins obere Stockwerk in ihr Zimmer gehen, da geht man aber doch nur einmal und nimmt dann alles mit. Da wird dann auf das Notebook das Handy noch draufgepackt und noch ein paar Sachen und wenn dann beim Treppensteigen die Sachen ins rutschen kommen, naja dann wirft man das Notebook zu Boden um das geliebte Handy zu retten, man kann ja sonst nicht mehr telefonieren. Nur zu blöd, dass das Handy nur einen Bruchteil vom Notebook kostete. Das Notebook war dann ein Totalschaden. Dann doch lieber das "billigere" Handy geopfert - oder noch besser - man geht zweimal.

Auch Flüssigkeiten sollten im Armradius rund um das Notebook unbedingt vermieden werden. Wie schnell ist eine Tasse Kaffee oder ein Glas Cola mit einer unachtsamen Arm- oder Handbewegung umgeworfen und wohin läuft die Brühe, klar auf die Notebooktastatur, wohin sonst. Auch diese "Unfälle" enden in der Regel mit einem Totalschaden, denn die Flüssigkeit kommt auf die Hauptplatine und verursacht dort diverse Kurzschlüsse. Selbst wenn es nicht soviel war (vielleicht 0,05 l) verklebt zum Beispiel Zucker im Kaffee oder die Cola die Tastatur, die dann anschließend ausgetauscht werden darf.

All diese vorgenannten Punkte fallen nicht unter die Garantieleistungen des Herstellers, das heißt man bleibt auf dem Schaden sitzen. Erfahrung macht klug.

Wenn es dann doch mal passiert sein sollte, sollte man sich überlegen vielleicht zu einer Neuanschaffung zu greifen, das alte NB war vielleicht ohnehin schon in die Jahre gekommen, die Festplatte voll und die CPU arschlangsam. Denn NB-Instandsetzungen kosten richtig Geld und ob sich das noch lohnt ? Unter 100,- EUR geht überhaupt nichts,
ich denke so im Schnitt 200,- bis 250,- EUR. Besser Neuanschaffung und die alte Festplatte aus dem defekten Notebook ausbauen und in ein USB-Gehäuse einbauen und die Daten dann von der alten Festplatte auf das neue Notebook übertragen - Fertig !!  Das klappt dann auch noch in aller Regel. Und die Profis haben natürlich eine Sicherung, die sich auch Dateiweise auf das neue NB überspielen lassen.

Ich wünsche keinem einen Notebook-"Unfall" und hoffe das mein Ratgeber auf die Gefahren so aufmerksam gemacht hat, das man doch etwas vorsichtiger mit diesen Teilen umgeht.


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