Notebook-Defekt: So retten Sie Ihre Daten

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Schwarzer Bildschirm? Nichts geht mehr oder das Notebook stürzt ständig ab? Gründe für einen Notebook-Defekt gibt es viele. Am Ende sind Ihre auf der Festplatte gespeicherten Daten das Wichtigste. Die Rettung ist in vielen Fällen möglich und nicht schwer.

  

Nichts geht mehr – so retten Sie Ihre Daten

Ein defektes Notebook hat schon so manch einen in die Verzweiflung getrieben. Gerade hat noch alles funktioniert – und plötzlich ist der Bildschirm schwarz oder das Notebook lässt sich nicht mehr einschalten. Die Fehlerquelle kann der Prozessor, die Grafikkarte, der Arbeitsspeicher, das Display, der Akku oder das Netzteil sein – mögliche Gründe gibt es noch viele mehr. Das Wertvollste an Ihrem Laptop sind jedoch nicht die einzelnen Hardwarekomponenten, sondern Ihre privaten Daten. Wer nicht regelmäßig ein Backup erstellt – was in jedem Fall dringend empfohlen ist – steht plötzlich mit leeren Händen da. Häufig ist die interne Festplatte jedoch noch intakt, und dann lassen sich die gespeicherten Daten leicht retten.

 

Die interne Festplatte aus dem defekten Notebook ausbauen

Bei fast allen Notebooks ist die intern verbaute Festplatte mit Ihren kostbaren Daten relativ leicht zu erreichen und auszubauen. Im Internet finden Sie auf einschlägigen Seiten eine detaillierte Anleitung für zahlreiche Geräte. Sie müssen ein paar Schrauben lösen, den Deckel abnehmen und empfindliche Kabel vorsichtig abziehen. Die ausgebaute Festplatte stecken Sie anschließend in ein externes Gehäuse für 2,5-Zoll-Festplatten und verbinden dieses mit einem anderen Computer. Auf diese Weise haben Sie Zugriff auf sämtliche auf der Festplatte gespeicherten Daten und können diese auf einem Datenträger Ihre Wahl abspeichern. Bedenken Sie, dass die Daten bei einer Neuinstallation von Windows gelöscht werden.

 

Eine knappe Übersicht über mögliche Fehlerquellen bei einem defekten Notebook

Egal ob ein defektes Notebook oder defektes MacBook, die Gründe sind identisch. Lässt sich das Gerät gar nicht mehr einschalten, ist das Netzteil defekt und muss getauscht werden – eine Aufgabe für den Fachbetrieb. Lässt sich das Gerät einschalten und stürzt jedoch regelmäßig ab, kann ein defekter Lüfter die Fehlerquelle sein – das Gerät überhitzt dann schnell und schaltet sich deshalb automatisch ab. Beginnt das Notebook den Bootvorgang und meldet das Fehlen einer „Harddisk“, sieht es gar nicht gut aus. Die Festplatte kann dann defekt sein – muss aber nicht. Das Gerät zum Reparaturservice zu bringen oder einen versierten Freund zu fragen ist dann die beste Lösung. Auch ein defekter Prozessor lässt sich in der Regel austauschen; die Grafikkarte ist meist nicht wechselbar. Ist das Notebook in die Jahre gekommen, lohnt sich eine aufwendige Reparatur meist nicht, ein neuer Laptop mit deutlich schnellerer Hardware ist dann die bessere Wahl.

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