Nokia N91

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Die großen Playertasten auf der Front lassen gleich auf das musikalische Talent des N91 schließen. Und das ist wahrlich nicht von schlechten Eltern: Wie in vielen MP3-Playern rotiert im Nokia eine Festplatte als Musikspeicher. Während andere Sound-Handys erst nach der Investition in eine große Speicherkarte für Programmvielfalt sorgen, besitzt des N91 von Haus aus 4 Gigabyte Kapazität, von denen etwa 3,8 GB dem Besitzer zur freien Verfügung stehen. Nachteil der mechanischen Lösung, auf den die Bedienungsanleitung hinweist: "Festplatten sind zerbrechliche Komponenten, die sorgfältig gehandhabt werden müssen." Nokia verspricht zwar Schutzmechanismen, dank derer das N91 auch einen Sturz überleben soll, die Probe aufs Exempel sollte man aber lieber unterlassen. Immerhin: Im Test ließ sich das N91 bei der Musikwiedergabe auch durch kräftiges Schütteln nicht aus der Ruhe bringen, leistet also als Jogging-Partner treue Dienste.
                                                                                                                
Viele Wege führen auf die Festplatte                                                  

Zum Befüllen der Festplatte stehen mehrere Wege offen: Die beiliegende Software übernimmt diesen Job inklusive der Konvertierung von Musik-CDs. Das Nokia N91 wird vom Rechner aber auch ohne Software oder Treiberinstallation als externes Laufwerk erkannt. Auf diesem Weg waren 2 Gigabyte Musik allerdings lange 45 Minuten unterwegs. In welchem Ordner die 384 Stücke abgelegt werden, spielt dabei keine Rolle. Das Handy durchsucht alle Ordner nach Musik und erstellt daraus eine Musikbibliothek. Das dauerte im Test noch einmal vier Minuten.

Komfortable Sortierfunktionen

Der eigentliche Musicplayer unterscheidet sich nicht von dem, der im Nokia N80 oder N71 zum Einsatz kommt und überzeugt mit einer komfortablen Bedienung. Sind die Stücke mit entsprechenden Informationen (ID3-Tags) hinterlegt, sortiert der Player übersichtlich nach Interpreten, Alben, Genres und sogar nach Komponisten. Zudem generiert das N91 automatische Wiedergabelisten mit den am häufigsten gehörten, den zuletzt gehörten und den zuletzt hinzugefügten Stücken. Man kann aber auch selbst Playlisten erstellen. Per Acht-Band-Equalizer lässt sich der Klang effektiv den eigenen Vorstellungen anpassen, dank Klinkenbuchse findet sogar jedes handelsübliche Headset Anschluss. Und Aufrüsten lohnt sich, denn das N91 zählt mit seinem nahezu linearen Frequenzgang mit zum besten, was Musik-Handys klanglich zu leisten vermögen.


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