Nokia 1100 (Bochum)

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Das Handy verfügte über ein monchromes Display, ein billiges Plastikgehäuse und nicht mal eine Kamera. Es wurde vorrangig in den osteuropäischen Ländern, in Afrika und Lateinamerika verkauft. Mittlerweile ist die Produktion eingestellt worden, selbst das Werk in Bochum gibt es nicht mehr. Doch es ist weniger die Seltenheit der Modellreihe des Handy was das Nokia 1100 so begehrt macht es verkaufte sich schließlich über 200 Millionen mal Weltweit. Vielmehr der bestimmte Software-Fehler, der ist es der sie so begehrt macht die Modell-Reihen aus Bochum RH 15 - RH 16 - RH 17 eingeschränkt da angeblich ab einer bestimmten IMEI-Nr die Software verändert bzw. ausgebessert wurde und ab dem RH 18 überhaupt nicht mehr. 

Das ist die Erkenntnis des Sicherheitsunternehmen, das im Auftrag der Polizei die Gründe für den wundersamen Wertanstieg des Handys nachforschte. Weitere Untersuchungen ergaben, dass Hacker in der Lage sind, dem Handy eine beliebige Telefonnummer zu geben. So besteht die Möglichkeit, den Telefon- und SMS-Verkehr jeglicher Person abzufangen. Derart manipulierte Nokia 1100 könnten auch missbraucht werden, um ohne große Risiken das Tan-Verfahren beim Online-Banking auszutricksen.

Die PIN-Nummer holen sich die Kriminellen auf klassischem Wege, über Phishing oder durch das Ausspionieren von Geldautomaten. Über das manipulierte Handy müssen sie nur noch die für Transaktionen notwendige TAN abfangen. Sie wird beim mobilen Banking per SMS an den Kunden geschickt. Nokia sagte in einem Statement, es war bisher unmöglich, ein entsprechendes Modell zu erwerben was zum ausspähen funktionierte.

Demzufolge werden die Handys jetzt unter Sammler und Jäger zu Höchstpreisen gehandelt was sich nach einiger Zeit aber wieder schnell legen wird, denn in Deutschland nutzen die meisten Menschen Pin/Tan Listen mit wechseln Codes, so das es unmöglich ist ausgespäht zu werden und das Handy wurde zu oft Hergestellt so das die Preise früher oder später wieder langsam in den Keller rutschen werden, wenn jeder sein in die Schublade gelegtes Handy wieder zum Vorschein bringt um ein paar Euros schnell zu machen.

Aufgepasst mit übertriebenen und überteuerten Angeboten aus dem Ausland diese Preise dienen als Finten um den Verbraucher zu irritieren.

Post-Bank, DKB-Bank, etc. benutzen Listen mit 200 Pins die von der Bank kurz vorher mit anderer Nummer bestätigt werden müssen eines der zur Zeit sichersten Methoden beim Online-Banking 

Unter Hackern gibt es aber noch andere zahlreiche billig Handys die zum spähen angeblich dazu gebraucht werden können, also das Nokia 1100 ist nicht das einzige Handy was dies kann.

Weitere Hersteller oder Modell-Reihen wurden aber nicht benannt.


Neuigkeiten von Nokia  08/2010

Nokia hat weiterhin erklärt, die Sicherheitsfunktionen eines Mobiltelefons Geräte-unabhängig würden von der SIM-Karte (Subscriber Identity Module) verwaltet, die auch die Rufnummer enthalte. Es gebe zwar kommerzielle Dienste, die angeblich das Vortäuschen von anderen Rufnummern ermöglichten, in diesen Fällen fungiere der Dienstanbieter jedoch als Proxy zwischen Sender und Empfänger. Wie viele Exemplare des Modells 1100 das inzwischen geschlossene Bochumer Nokia-Werk produziert habe, will der finnische Hersteller nicht sagen. 

Es sei jedoch durchaus möglich mehrere Mobiltelefone mit derselben Nummer im Netz eines Netzanbieters zu betreiben, meint Sean Sullivan, Sicherheitsberater beim finnischen Antivirushersteller F-Secure. Dann würden eingehende Anrufe und SMS typischerweise an dasjenige Handy zugestellt, das zuletzt im Netz aktiv war (und noch erreichbar ist). 
Falls es möglich sei, ein Nokia 1100 wie angegeben umzuprogrammieren von Hackern, könnten die Täter es im Netz zum aktuell gültigen Zielgerät für die eingetragene Rufnummer machen dies ginge aber auch bei anderen Modellen und Herstellern.

Denkbar ist allerdings auch, dass die hohen Preise dadurch zu erklären sind, dass hier Betrüger andere Kriminelle neppen wollen. Mit anderen Worten: es gibt gar keinen Firmware-Bug, und alles ist nur eine Luftnummer.
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