Nochmal: Sichere Verpackung von Modell-Loks

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Zur bruchsicheren Verpackung der sehr empfindlichen Modell-Dampfloks hatte ich ja bereits geschrieben. Wer nicht ohne weiteres an einen Pappkern von Teppichböden aus dem Fachgeschäft kommt:
Hier ist noch eine weitere preiswerte Möglichkeit, wie man eine solche Lok sehr bruchsicher verschicken kann, vor allem, wenn die OVP nicht vorhanden ist.

Die Lok, wie gehabt, in Bläschenfolie wickeln (bitte nicht einfach glattes Zeitungspapier nehmen, das ist viel zu hart!) und in einen kleinen Karton legen.

Dann schneide ich von einer stabilen Pappe einen Streifen quer(!) zu den Längsrillen heraus, der mindestens so breit ist, wie die in Bläschenfolie eingewickelte Lok hoch ist.
Die Länge des Streifens entspricht optimalerweise der Länge "einmal um die Lok herum". Den Streifen jetzt auf die Kante stellen und dicht um die eingewickelte Lok herum legen. Dadurch, dass die Rillen des Pappstreifens jetzt senkrecht verlaufen, ist der ringförmige Streifen (die Enden mit Tesafilm zusammenkleben) sehr druckstabil und fängt eine hohe Belastung von oben ab, die sonst auf die Lok einwirken würde.
Wichtig ist halt, dass eventueller Druck von oben nur von dem Pappstreifen aufgefangen wird und nicht von der eingepackten Lok. Deshalb bemisst sich letztlich die Breite des Streifens nach der Höhe der eingewickelten(!) Lok.

Wichtig ist jetzt noch, dass um die umwickelte Lok herum alles ausgefüttert wird - das geht mit geknülltem Zeitungspapier. So kann nichts verrutschen; jetzt noch eine Schicht Dämpfungsmaterial oben drauf, damit wirklich nichts herumschlackern kann, Deckel drauf, zukleben - fertig ist eine stabile und sehr bruchfeste Verpackung.

Zeitaufwand: maximal 2 Minuten. Die sollten einem der Käufer und die Lok wert sein.

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