Nintendo DSi

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Nintendo DSi Nachdem bei uns vor einem Jahr schon eine Wii eingezogen ist, war mit dem Release des Nintendo DSi für den europäischen Markt nun auch noch ein Spielehandheld fällig. Ausschlaggebend für die Wahl des DSi war, dass meine Frau sogut wie gar keine Spiele spielt und die Auswahl der für die DS-Platform erhältlichen Spiele noch am besten zu ihr passt. Verpackung und Inhalt Postiiv fällt zunächst auf, dass die Verpackung bis auf wenige Folienbeutel aus Pappe besteht. Mittlerweile eigentlich mehr oder weniger normal, möchte ich dies trotzdem erwähnen, da ich mich immer noch mit Grauen an hand- und umweltunfreundliche Plastikverpackungen bei ähnlichen Spielen erinnere. In der Packung befinden sich der DSi selbst, ein Stift für den Touch Screen, ein Netzteil, sowie ein mehrsprachiges Handbuch. Neu kostet der Spaß derzeit ca. 160-170 Euro. Aussehen Der DSi sieht mehr oder weniger, mit kleinen Unterschieden, wie ein DS Lite aus. Wer sich darunter noch nichts vorstellen kann: Im geschlossenen Zustand ist der DSi ein Kistchen mit abgerundeten Ecken, das 137 mm breit, 75 mm tief und 19 mm hoch ist. Er lässt sich entlang einer breiten Seite aufklappen, wobei er an zwei Punkten einrastet. Einer davon ist erreicht, wenn der DSi komplett aufgeklappt ist (180°), ein anderer kurz davor. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff mit einem matten Finish, das gegenüber dem des DS Lite weniger anfällig für Fingerabdrücke ist. In Deutschland ist er derzeit in schwarz und weiß erhältlich. In Japan gibt es seit kurzem noch drei neue Farben. Aufgeklappt wird der DSi von den beiden Bildschirmen dominiert. Der obere ist dabei ein normales LCD, der untere zusätzlich ein Touch Screen, der mit Fingern oder Stift bedient werden kann. Weiters fallen die Linsen der beiden Kameras auf. Eine der Kameras befindet sich an der dem Spieler abgewandten Seite des Deckels im im geschlossenen Zustand vorderen rechten Eck. Die andere Kamera befindet sich auf der Innenseite genau in der Mitte des Gehäuses zwischen den beiden Bildschirmen, so dass sie eigentlich immer auf den Spieler zeigt. Direkt neben der inneren Kamera befindet sich die Mikrofonöffnung. Außer dem Touch Screen kann der DSi noch über die genreübliche Ansammlung von Knöpfen bedient werden. Links des Touch Screens finden sich ein Steuerkreuz und der Einschaltknopf. Rechts davon vier runde Knöpfe, die mit X, Y, A und B beschriftet sind. Dazu noch zwei kleinere Knöpfe, die mit "Start" und "Select" betitelt sind. Auf der Rückseite des Gehäuses gibt es zudem noch auf der linken Seite einen mit L beschrifteten Knopf, und auf der rechten Seite einen mit R beschrifteten Knopf. Auf der linken Seite des Gehäuses befindet sich zudem noch ein Lautstärkeregler, ausgeführt als Wippschalter. Hält man den DSi in beiden Händen, kann man mit dem Daumen der linken Hand das Steuerkreuz bedienen, mit dem Zeigefinger den L-Knopf, mit dem Daumen der rechten Hand die X/Y/A/B-Buttons und dem Zeigefinger der rechten Hand den R-Knopf. Der Touch Screen ist ebenfalls mehr oder weniger gut mit dem Daumen zu erreichen. Für die Start- und Select-Buttons muss dagegen unter Umständen etwas mehr Kraft aufgewandt werden. Rund herum um das Gehäuse sind noch diverse Anschlüsse angebracht. Unten vorne rechts der Anschluss für Kopfhörer, an den auch handelsübliche Kopfhörer mit Stereo-Miniklinkenstecker angeschlossen werden können. Auf der rechten Seite befindet sich ein Schacht, in dem der Stift des Touch Screens aufbewahrt werden kann. Direkt daneben liegt hinter einer Klappe ein Slot für SD-Speicherkarten. Auf der Rückseite befinden sich der Anschluß für das Netzteil und schließlich, in der Mitte, der Slot für die DS-Spielekarten. Zu beachten ist dass der DSi im Gegensatz zu den Vorgängern nicht mehr über einen Slot für GBA-Spiele verfügt, so daß Erweiterungshardware, die mit manchen Spielen auf älteren DS-Modellen benutzt werden kann, nicht mehr mit dem DSi zusammen verwendet werden kann. Davon betroffen ist z.B. der Guitar-Hero-Controller. Dieser findet am DSi keinen Platz. Technik Im Inneren des DSi werkelt als Hauptprozessor eine ARM-basierte CPU, die mit 133 MHz betrieben wird. Das ist deutlich höher getaktet als ältere DS-Handhelds. Mit 16 MB RAM verfügt der DSi auch über vier-mal soviel Hauptspeicher wie der DS Lite. Der DSi verfügt außerdem über 256 MB eingebauten Flash-Speicher, in dem beispielsweise über DSiware erworbene Spiele, mit den beiden Kameras aufgenommene Bilder, oder auch Tonaufnahmen abgelegt werden. Als Erweiterung des Flash-Speichers akzeptiert der SD-Karten-Slot sowohl SD-Karten als auch SDHC-Karten. Eine weitere Neuerung des DSi sind die schon erwähnten beiden Kameras, die mit ihrer VGA-Auflösung (640x480) leider vollständig unnütz sind und wirklich nur im Rahmen von Spielen sinnvoll eingesetzt werden können. WLAN Da mit den Onlinefähigkeiten geworben wird, möchte ich diesem Thema einen eigenen Punkt widmen. Wie alle DS-Handhelds verfügt der DSi über WLAN. Bisherige DS-Handhelds konnten jedoch nur unverschlüsselte oder mit WEP verschlüsselte WLANs benutzen. Das ist natürlich ein riesiges Sicherheitsproblem. Wer öffnet schon gerne sein Heim-WLAN für Fremde? Vor allem für mich, der in einem relativ dicht besidelten Teil einer Großstadt wohnt, ist das vollkommen indiskutabel. WEP klingt zunächst gut, ist jedoch aufgrund eines weitläufig bekannten Fehlers mehr oder weniger Unfug. Verschlüsselungsschemen, die sogar ich (mit Hilfe einschlägiger Software) innerhalb von Minuten knacken kann, vertraue ich nicht. Damit ist die Onlinefähigkeit der älteren DS-Geräte für mich zunächst nicht vorhanden. Allein die Möglichkeit, gegen Bares ein kostenpflichtiges WLAN zu nutzen, besteht noch. Der DSi räumt oberflächlich betrachtet dieses Manko aus dem Weg und unterstützt nun auch WPA und WPA2. Die Einrichtung ist auch kein Problem und WPA2 funktioniert für mich sofort. Der Haken: Diese Erweiterung ist nicht kompatibel zu der WLAN-Funktionalität der älteren DS-Geräte. Das heißt, gegenüber den bisherigen drei Slots für WLAN-Verbindungsdaten hat der DSi nun sechs. Davon können die ersten drei weiterhin nur für unverschlüsselte und WEP-"verschlüsselte" WLANs eingesetzt werden, nur die oberen drei unterstützen WPA und WPA2. Systemupdates können über WPA heruntergeladen werden, der über DSiware frei verfügbare Webbrowser funktioniert ebenso. Leider gilt das nicht für existierende DS-Spiele. Diese können in der Regel nur die existierenden drei Slots verwenden. Damit kann ich das Onlinespiel komplett knicken, und muss für Spielupdates, die aus den Spielen heraus abgerufen werden, kurzfristig auf ein anderes WLAN ausweichen. Das alleine gibt ein dickes Minus. Wer sich ein wenig in der IT-Branche auskennt, weiß was für ein großes Problem unabsichtlich offen gelassene WLANs waren, bevor die größeren Zugansanbieter begonnen haben, Router mit voreingestellter Verschlüsselung auszuliefern. Und da kommt Nintendo an und bewegt die selben unbedarften Nutzer dazu, auf WEP umzuschalten? ARGH. Das gesagt, ist es weiterhin ohne Infrastruktur-WLAN möglich, mit einem direkt in der Nähe befindlichen DS Multiplayer-Spiele zu spielen. Nur bei dem Online-Modus ist Vorsicht geboten. Eingebaute Software Der DSi enthält den von den älteren DS-Handhelds bekannten Picto-Chat, einen Chat an dem alle zueinander nahen DS teilnehmen können, und in dem man zusätzlich zu einfachen Textmitteilungen auch noch auf den Bildschirm kritzeln kann. Dabei existiert die Möglichkeit, das zuletzt im Chat erschienene Bild weiter zu bearbeiten, so dass man zumindest schonmal Tic Tac Toe spielen kann. Käsekästchen dagegen dürfte fast schon an der geringen Auflösung scheitern. Ebenfalls enthalten sind Uhr und Kalender. Neu ist dagegen (sinnigerweise) ein Fotoalbum und natürlich die Möglichkeit, direkt mit den beiden Kameras Fotos aufzunehmen. Ebenfalls können Verzerrungen auf aufgenommene Bilder angewandt werden, sowie Verzierungen darauf angebracht. Diese können auch mit dem Stift direkt auf das Touch Screen gemalt werden. Eine ähnliche Anwendung ist für Tonaufnahmen ebenfalls enthalten. Mit ihr können Aufnahmen erstellt und abgespielt werden und beim Abspielen auch in Tonhöhe und Geschwindigkeit variiert werden. Letzteres geschieht auf eine sehr intuitive Weise mit dem Stift auf dem Touch Screen. Ein weiteres neues Feature ist der DSi-Shop. Um ihn zu nutzen, musste ich auf meinem neu gekauften DSi jedoch zunächst ein Systemupdate installieren. Danach stand mir der Shop aber sofort zur Verfügung und zur Neuanmeldung habe ich als Bonus einige Punkte, die als Währung dienen, erhalten. Wer den Wiiware-Shop von der Wii kennt, für den dürfte der DSiware-Shop kaum Überraschungen bieten. Das Prinzip ist, dass zunächst für echtes Geld Punkte erworben werden müssen, die dann in herunterladbare Softwaretitel getauscht werden können. Diese Punkte können auch kinderfreundlich im Laden in Form einer Punktekarte gekauft werden, so dass keine Kreditkarte notwendig ist. Da der DSiware-Shop jedoch gerade frisch eröffnet wurde, gab es noch nicht wirklich interessante Spiele im Angebot. Eine Software, die im DSiware-Shop verfügbar ist, ist der Web-Browser. Dieser wird kostenfrei angeboten. Es handelt sich um einen auf dem mobilen Opera basierenden Browser, der speziell für den DSi angepasst wurde. Leider sind die beiden Bildschirme meiner Meinung nach nicht hoch genug aufgelöst, um einen Webbrowser sinnvoll einzusetzen. Ist okay, dafür kauft man sich ja auch keinen Spielehandheld. Positiv erwähnen möchte ich, dass der Touchscreen benutzt werden kann, um schnell mit dem Stift den auf dem anderen Display angezeigten vergrößerten Ausschnitt der besuchten Webseite zu verschieben. Bedienbarkeit Der DSi ist ganz offensichtlich auf kleine, schmale Kinderhände ausgelegt. Bei etwas größeren Jugendlichenhänden oder gar den ausgewachsenen Pranken eines gestandenen Mannes sieht es dagegen schon etwas anders aus. Regelmäßige Spieler mit großen Händen dürfen sich auf häufige Krämpfe in den Fingern einstellen. Selbst wenn die beiden hinteren Knöpfe nicht benutzt werden, kann der DSi kaum in den Händen gehalten werden ohne die Finger entsprechend um ihn herum zu verbiegen. Ansonsten ist die Benutzung des DSi aber eine mehr oder weniger angenehme Erfahrung. Die Oberfläche reagiert flott. Vieles (Auswahlen, Einstellungen, Texteingaben, usw.) kann mit dem Touchscreen erledigt werden, was die Bedienung hier zumindest wieder etwas erwachsenenhandfreundlicher macht. Die Knöpfe auf der rechten Seite dürften meinetwegen gern etwas größer sein, speziell die Start- und Select-Knöpfe, die ich schon relativ gezielt drücken muss, um eine Reaktion auszulösen. Aber auch die X/Y/A/B-Knöpfe liegen relativ nah beieinander. Das hat in GTA Chinatown Wars schon einige unschuldige Passanten das Leben gekostet, wenn ich eigentlich nur mein Auto beschleunigen wollte. Alles negative in diesem Abschnitt ist aber bei der Größe des Gerätes zu erwarten und mir daher keinen messbaren Punktabzug wert. Die Konkurrenz ist auch nicht besser, und man kann es Nintendo nicht wirklich übel nehmen, wenn sie mit ihren Videospielen mehr auf Jüngere Spieler zielen. Akku Der Akku soll laut Nintendo bei niedriger Helligkeitseinstellung des Displays bis zu vierzehn Stunden Laufzeit bieten. Das ist etwas weniger als der vergleichbare Wert des DS Lite. Der Grund dafür ist schnell gefunden, der Akku des DSi hat schlicht und einfach eine geringere Kapazität. Der fehlende Anteil ist offenbar der kleineren Bauform des DSi zum Opfer gefallen. Für mich persönlich ist das aber kein Problem, da ich in der Regel ein Netzteil und eine Steckdose in der Nähe habe. Wer mit seinen Kindern in den Urlaub fährt und plant, den DSi zur längerfristigen akustischen Betäubung einzusetzen, muss hier aber ggf. vorausplanen und/oder ein Ladekabel für den 12V-Autoanschluss erwerben. Verfügbare Spiele Der DSi spielt mehr oder weniger alles, was für den DS und den DS Lite erhältlich ist. Die Möglichkeit, GBA-Spiele auszuführen, entfällt leider mit dem DSi. Ebenso kann wie bereits Erwähnt Erweiterungshardware, die den GBA-Slot nutzt, nicht mehr eingesetzt werden, so dass Spiele, die darauf angewiesen sind, mit dem DSi nicht funktionieren (das bereits erwähnte Guitar Hero ist aber der einzige Fall mit Rang und Namen, der mir da bekannt ist). Das Sortiment ist mehr oder weniger das, was man von Nintendo mittlerweile gewohnt ist. Es gibt eine ordentliche Auswahl an Plattformern mit den bekannten Helden wie Mario, Kirby, und so fort. Dazu gibt es eine riesige Menge von Casual-Spielen und Minispielsammlungen. Erwähnenswert ist auch die Menge an Spielen, die sich an sehr junge Kinder, oder an Mädchen richten. Das ist etwas, das es bei kaum einer anderen Konsole gibt. Für Hardcore-Gamer wird sich der DSi, wie auch die älteren DS-Handhelds oder eine Wii, dagegen weniger lohnen. Dafür um so mehr für Eltern, die ihren Kindern ein Videospiel in die Hand drücken wollen, das erziehungstechnisch mehr oder weniger unbedenklich ist. Sogut wie alle für die DS-Plattform erhältlichen Spiele können ohne weiteres auch einem sehr jungen Kind gegeben werden, ohne dauerhaften Schaden anzurichten. Für alles andere gibt es die Möglichkeit, die auf dem Gerät ausführbaren Spiele mit "Parental Controls" weiter einzuschränken. Für mehr oder weniger in der Mitte angesiedelte Spieler wie mich gibt es einige Titel, die interessant genug waren, um den DSi kaufen zu wollen. Beispielsweise das erst seit wenigen Wochen erhältliche GTA: Chinatown Wars, das eine für ein Handheld riesige Spielwelt beinhaltet, oder auch Sim City Creator. Selbst ein erklärter Wenigspieler wie meine Frau findet noch etwas. Das Rätseladventure "Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf" hat es sogar als eines von ganz wenigen Spielen geschafft, sie viele Stunden an den DSi zu fesseln. Das kenne ich von ihr so sonst nicht, normalerweise bin ich bei uns der, der mal ein komplettes Wochenende durch nur ein Videospiel spielt und sich sonst nicht viel bewegt. Weiters erwähnenswert sind meiner Meinung nach Spiele wie die LEGO-Titel LEGO Star Wars, LEGO Indiana Jones und LEGO Batman. Diese haben wir zwar alle schon auf der Wii durchgespielt, allerdings sind die Leven der DS-Versionen anders als die der PC-Version und der Versionen für die großen Konsolen. Der DS ist schlicht nicht in der Lage, eine 1-zu-1-Übersetzung zu ermöglichen, das hat zumindest dem Indy-Titel überhaupt nicht geschadet. Die Leven sind dort, soweit ich bisher sehen konnte, ähnlich lang, jedoch komplett neu gestaltet. Außerdem gibt es zahlreiche Minispiele, die in den Spielfluß integriert sind und auch der Touch Screen kommt häufig zum Einsatz. Außerdem gibt es noch diverse Brettspielumsetzungen. Wir haben uns z.B. die von Scotland Yard gekauft, das sich mehr oder weniger wie das Brettspiel verhält, aber auf sehr unkomplizierte Weise ein drahtloses Multiplayerspiel ermöglicht. Dazu muss auch nur einer der beiden Spieler das Spiel im DS haben, andere Spieler können per Download von dem hostenden DS an einem Netzwerkspiel teilnehmen. Das ist jetzt auch eine schöne Überleitung zu den... Multiplayer-Modi Dass mehrere Spielekonsolen ggf. miteinander verbunden werden können, ist ja heutzutage nichts neues mehr. Der DSi unterstützt WLAN, und kann auch ohne Infrastruktur-WLAN auf diesem Weg mit anderen DSi oder älteren DS-Handhelds in der Nähe Kontakt aufnehmen. Auf diese Weise ist es relativ unkompliziert, mit mehreren DSi ein Mehrspielerspiel zu spielen. Was für die DS-Handhelds mehr oder weniger neu ist, ist die Möglichkeit, auf diesem Weg auch komplette Spiele zu teilen. Diese Möglichkeit wird leider nicht von allen Spielen unterstützt, auf den Verpackungen vieler Spiele findet sich jedoch ein Symbol für das "Einzelkarten-Multiplayer-Spiel". Dabei ist nur ein Spiel notwendig. Wenn der Besitzer des Spieles ein Multiplayer-Spiel startet, können Spieler an anderen in der Nähe befindlichen DS-Handhelds über einen eigenen Menupunkt die zum Mitspielen notwendigen Programmdaten über WLAN herunterladen. Das geht auch, soweit ich es bisher probieren konnte, relativ flott. Fazit Ich bewerte den DSi insgesamt mit vier Sternen, da er mehr oder weniger das tut, was er soll. Den einen Stern Abzug gibt es für die unzureichende Unterstützung für sicheres WLAN mit WPA, da die Online-Fähigkeiten von Nintendo beworben werden und daher nicht nur ein Bonus sind. Andere Minuspunkte sind die schlechte Auflösung der Kameras, der entfallene GBA-Slot sowie die ergnomisch für größere Hände ungeeignete Form. Dafür ziehe ich jedoch keine Sterne ab, da der DSi weder ein Fotoapparat noch ein GameBoy Advance sein will und ich Nintendo die für meine großen Hände ungeschickte Form des Gehäuses nicht wirklich zur Last legen möchte. Dass die Spiele etwas teuer sind, möchte ich ebenfalls nicht in die Bewertung einfließen lassen, da sie mehr oder weniger alle Handheld-Konsolen betrifft (wenn man mal davon absieht, den iPod Touch als Spielekonsole zu betrachten). Auf der Plusseite gibt es die Innovationen ermöglichende Teilung in zwei Bildschirme und den Touch Screen. Ebenso wichtig ist mir das sehr familienfreundliche Spielesortiment. Die meisten Spiele können bedenkenlos auch jungen Kindern gegeben werden, für alles andere gibt es "Parental Controls" mit denen sich die Spiele, die auf dem DSi ausgeführt werden können, weiter einschränken lassen. Insgesamt erfüllt das Gerät seinen Zweck, daher kann ich es bei entsprechender Neigung auch durchaus empfehlen.
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