Nikon D100

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Nach längeren Erfahrungen mit zwei Nikon D 100-bodies mein Fazit: sehr gute Kameras, kann ich empfehlen. Die technischen Möglichkeiten sind voll ausreichend, sowohl was hohe Verschlussgeschwindigkeiten als auch Bildauflösung betrifft. Ich habe immer die hohe Bildauflösung und  die Einstellung FINE  L benutzt. Das benötigt zwar mehr Kartenspeicherkapazität - eine 512 MB-Karte in der Kamera ist mindestens erforderlich - aber davon lassen sich auch Bilder im Posterformat ausdrucken. Mit 512 MB-Karte sind 127 Aufnahmen in der guten FINE L Qualität möglich. Mitnahme weiterer Speicherkarten im Urlaub ist anzuraten. Sonst muß man einen Brenner mitschleppen, um die Rohdaten zu brennen, um die Karte wieder zu formatieren. Übrigens: man sollte die Karte immer nach der Übertragung auf den Computer formatieren. Erspart viel Ärger. Wer Geld sparen will: nachdem jetzt das Nachfolgemodell D 200 auf dem Markt ist, dürften die Preise für D 100-bodies bei ebay hoffentlich nachgeben. Die Kamera ist semi-professionell, das heißt, auch häufigeren Gebrauch als zu Weihnachten, Ostern, Geburtstag oder Urlaub nimmt die Kamera nicht übel. Praktisch sind die anschraubbaren Powerpacks mit Hochformathandgriff und Auslöser für Aufnahmen im Hochformat. Außerdem ist im Powerpack Platz für zwei Akkus. Ohne Strom geht nichts! Auch das Angucken der gespeicherten Bilder auf dem Kamera-Monitor verbraucht reichlich Strom. Im Urlaub also entweder ein separates Powerpack mit Batterien mitnehmen und das Ladegerät nicht vergessen! Der eingebaute Blitz liefert auf kurze Entfernungen bis drei Meter etwa brauchbare Ergebnisse. Ein Wermutstropfen, wie bei den meisten SLR-Kameras: Staub sammelt sich mit der Zeit auf dem Sensor und verursacht Punkte auf den Bildern. Nikon nimmt für die Sensorreinigung um die 30 Euro.Ein Pustepinsel schafft - vorsichtig eingesetzt - etwas Abhilfe. Sehr positiv ist das geringe Gewicht des D 100-Gehäuses. Kommt durch den hohen Anteil von Kohlefaser-Kunststoff - ist aber robust, wird auch im Flugzeugbau eingesetzt. Als passende Anfangs-Optik empfehle ich ein 28-70mm Tokina mit Lichtstärke 2,8. Die so vielgepriesenen Reise-Optiken 28-200mm sind - weil so kurz und so leicht -  im praktischen Gebrauch bei 200mm stark verwacklungsfreudig, außerdem haben diese Optiken nur eine miese Anfangslichtstärke von 1:4,5 oder 1:5,6. Damit ist auch das Sucherbild nicht besonders hell. Als Teleobjektiv empfehle ich: 80-400mm, z.B. von Tokina. Damit ist man wirklich gut ausgerüstet. Wer es sich leisten kann: solche Optiken gibt es auch von Nikon, die sind aber sehr teuer. Da Filterwechsel billiger ist, als Schrammen auf der Optik beseitigen zu lassen, sollte man immer einen UV-Filter auf der Frontlinse aufschrauben. Auf die Rückfront der Optik gehört immer die Plastikabdeckung, wenn die Optik nicht benutzt wird. Weil da nämlich die empfindlichen elektrischen Kontakte sind.
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