Nikkor Teleobjektive für den ambitionierten Hobbyfotografen

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Nikkor Teleobjektive für den ambitionierten Hobbyfotografen

Es ist längst kein Geheimnis mehr, das nur den Profis vorbehalten ist: Die besten Fotos entstehen mit einem guten Objektiv. Selbst die teuerste, modernste und leistungsfähigste Kamera hat keine Chance, wenn das Objektiv minderwertig ist. Das haben längst nicht nur erfahrene Fotografen erkannt. Das Bestreben, das Beste aus den Lieblingsmotiven herauszuholen, hält immer mehr Einzug in die Hobbyfotografie. Ob es das Lieblingstier des Kindes im Zoo sein soll, eine schöne Landschaft im Urlaub oder einzigartige Momente mit Freunden – mit der richtigen Kameraausrüstung muss sich niemand mehr mit überbelichteten Fotos, verwackelten Motiven oder unscharfen Bildern plagen.

Die moderne Technologie bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, das Optimum an Fotoqualität zu erreichen – egal wie viel oder wenig Licht vorhanden ist und fast unabhängig von der Entfernung und Witterung. Doch die Landschaft der unterschiedlichen Hersteller und Modelle von Kameras und Objektiven und Fotozubehör ist groß und mitunter sehr unübersichtlich. Wenn Sie nicht gerade ein alter Hase im Bereich der Fotografie sind, werden Sie sicherlich erst einmal ratlos sein bei all den Begriffen und Bezeichnungen wie Weitwinkelobjektiv, Teleobjektiv, Auflösung, Brennweite oder Brennwert. Wenn Sie sich jedoch einige Fragen stellen, für sich definieren, welche Art von Fotografie für Sie das Richtige wäre, und sich etwas Hintergrundwissen aneignen, werden Sie mit Sicherheit das passende Objektiv für Sie finden.

Von den Anfängen der Objektiv-Technik

Um verstehen zu können, wieso Objektive maßgeblich zur Qualität von Fotos beitragen, sollten Sie zunächst wissen, wie sie funktionieren und wann auch ihnen Grenzen gesetzt sind. Seit Aristoteles das Prinzip der Camera obscura entdeckt hatte und dieses Prinzip im 17. Jahrhundert umgesetzt wurde, hat sich an der Funktionsweise eines Objektivs im Grunde nichts verändert. Allein die Nutzung dieses Wissens ist in seiner Struktur unterschiedlich und entwickelt sich immer weiter. Einfallendes Licht passiert die Linsen des Objektivs und erzeugt am anderen Ende auf dem Sensor der Kamera ein Abbild. Das Licht, das auf das Objektiv fällt, durchläuft im Inneren eine Blende, die die Menge des einfallenden Lichts steuert. Bei modernen Kameras wird die Blende automatisch reguliert, kann aber auch manuell eingestellt werden.

Im Inneren der Kamera regelt der Verschluss die Dauer des Bildeinfalls, indem er sich beim Auslösen für eine festgelegte Zeit öffnet und das Licht auf die Aufnahmeebene fallen lässt. Ein Bildsensor nimmt das einfallende Licht und wandelt dieses schließlich in digitale Werte um. Aus diversen Gründen werden in einem Objektiv mehrere Linsen verwendet. So wird zum Beispiel gewährleistet, dass Licht verschiedener Wellenlängen auf dem gleichen Pixel des Kamerasensors abgebildet wird. Auch kann durch die Kombination unterschiedlicher Linsen (Sammellinsen und Zerstreuungslinsen) zum Beispiel bei Teleobjektiven die Länge des Objektivs verkürzt, oder die Brennweite verändert beziehungsweise fokussiert werden.

Brennweite und Auflösung - zwei entscheidende Faktoren

Als Brennweite wird die Entfernung zwischen der Aufnahmeebene (also dem Chip oder dem Film in der Kamera) und der Objektiv-Hauptebene bezeichnet und in Millimetern angegeben. Bei einer Brennweite von 500 mm beträgt der Weg, den das Licht nach Eintreffen auf die obere Linse zurücklegen muss also 50 cm. Inzwischen sind jedoch Objektive mit beweglichen Linsengruppen erhältlich, sodass Sie die Brennweite manuell verändern können, ohne dass die Baulänge des Objektivs ab- oder zunimmt. Je größer die Brennweite, desto enger ist der Blickwinkel und der Bildausschnitt – umso mehr Vergrößerung also.

Da es ab einer bestimmten Winkelgröße sehr kompliziert ist, Linsen in guter Qualität günstig herzustellen, sind vor allem Teleobjektiven, also Objektiven, die darauf ausgerichtet sind, entfernte Objekte zu vergrößern, in puncto Lichtstärke und Zoomfaktor Grenzen gesetzt. Es gibt ebenfalls ausgefallene Objektive, wie die sogenannten Fisheye-Gläser mit ihrem 180° Blickwinkel oder Super bzw. Ultra-Teleobjektive mit Brennweiten von mehr als 500 Millimetern.

Als Auflösung wird die Fähigkeit des Objektivs bezeichnet, selbst die kleinsten Details eines Motivs wiederzugeben. Je höher also die Auflösung ist, desto mehr Details lassen sich auf dem Foto erkennen.

Die unterschiedlichen Arten von Objektiven

Bevor Sie sich ein neues Objektiv anschaffen, sollten Sie sich erst einmal die Frage stellen, welche Art von Fotos Sie gerne machen würden. Ein sogenanntes Normalobjektiv zum Beispiel entspricht in etwa dem Blickwinkel des menschlichen Auges und hat eine Brennweite von 50 mm. Bei einer Brennweite von unter 50 mm spricht man von einem Weitwinkelobjektiv. Zu der Familie der Teleobjektive zählen hingegen Brennweiten von über 50 mm, wobei bei Teleobjektiven die Spanne der Brennweite sehr breit ist.

Wenn Sie also lieber Panoramabilder machen und das Gesamtbild einer Landschaft einfangen wollen, wären Sie mit einem Weitwinkelobjektiv gut beraten. Wenn Sie jedoch ein bestimmtes Motiv einfangen wollen und das sogar aus einiger Entfernung, dann ist ein Teleobjektiv genau das Richtige für Sie.

Die Nikon Teleobjektive sind immer eine gute Wahl

Wenn Sie sich gerne ein Teleobjektiv zulegen möchten, das eine hohe Auflösung aufweist, selbst bei wenig Licht scharfe Bilder macht und gute Kontraste ermöglicht, dann wird eines der Nikon Teleobjektive perfekt für Sie sein. Der Hersteller hat viele unterschiedliche Modelle in seinem Programm. Die aktuellsten Brennweiten mit Autofokus reichen sogar bis 600 Millimeter, kombiniert mit einer hohen Lichtstärke von f/4. Objektive dieses Segmentes sind hochpreisig, weisen aber eine einmalige Qualität, die ihresgleichen sucht.

Nikon ist ein japanischer Hersteller von Fotoapparaten und Objektiven, aber auch von Ferngläsern und Mikroskopen. Das Unternehmen wurde bereits im Jahre 1915 gegründet und steht bis heute für ausgezeichnete Qualität und einen hohen Anspruch an die eigenen Produkte. Nikon entwickelt hochwertige Spiegelreflexkameras sowohl für Einsteiger als auch für Profis im Bereich der Fotografie. Auch die unterschiedlichen Objektive, ob Weitwinkel oder Zoom, sind unter Kennern und Freunden der Fotografie seit jeher beliebt und hochgeschätzt.

Die Nikkor Telezoom-Objektive von Nikon können generell Brennweiten von bis zu 800 mm haben und verfügen über einen manuellen Fokus, sind also per Hand einstellbar. Die meisten Objektive sind mit allen gängigen Nikon Kameras kompatibel. Manche Modelle verfügen zudem über das sogenannte VR-System, das dafür sorgt, dass Verwacklungen reduziert werden. Die Gläser vieler Profi-Modelle werden mit der Extralow Dispension Technologie hergestellt, die die Kontraststärke noch zusätzlich positiv beeinflusst. Zudem gibt es eine spezielle Beschichtung, die die kamerainterne Reflexion auf ein Minimum reduziert.

Die Pflege ist das A und O

Natürlich sollten Sie Ihr Objektiv immer pfleglich behandeln und vor schädlichen Umgebungen, wie Nässe oder direkter Sonneneinstrahlung schützen, doch nicht unterschätzen sollten Sie die Notwendigkeit der richtigen Aufbewahrung und Pflege Ihrer Kamera und Ihres Objektivs. Zunächst einmal brauchen Sie eine passende Objektivtasche und eine Kameratasche, die Schutz vor Staub und Kratzern bieten. Ihnen stehen hierbei viele unterschiedliche Modelle zur Verfügung. Manche Taschen werden aus harten Materialien hergestellt und andere wiederum aus weichen und gepolsterten.

Auch benötigen Sie ein Pflegeset, um das Objektiv in regelmäßigen Abständen zu entstauben und Verschmutzungen an der Linse zu entfernen. Um Staub und Verschmutzungen abzutragen, ist am besten ein feiner Pinsel geeignet, mit dem Sie selbst die kleinsten Stellen reinigen können. Für die Linsen gibt es spezielle Tücher, die Sie im Fotohandel erhalten können. Sie sollten die Linse nie mit Papiertüchern reinigen oder sogar mit Textilien wie Kleidungsstücken. Papiertücher enthalten kleinste Partikel aus Holz, die die Linse zerkratzen können, und auf der Kleidung können sich Rückstände wie Waschmittel oder Schweiß befinden, was der Qualität der Linse auf Dauer ebenfalls abträglich ist.

Selbst Hobbyfotografen profitieren von einer kompletten Ausrüstung

Wenn Sie sich für ein Objektiv entschieden haben, sollten Sie darüber nachdenken, Ihre Fotoausrüstung zu komplettieren und sich mit nützlichem Zubehör auszustatten, um das Optimum an Fotoqualität aus jeder Umgebung und jeder Situation herauszuholen. Damit sind Sie für jede Eventualität gerüstet.

Begeisterte Hobbyfotografen, die viel Zeit mit ihrem Hobby verbringen, werden um den Nutzen mancher Dinge wissen, die zur Standardausrüstung eines jeden Fotografen gehören. Wenn Sie zum Beispiel längere Zeit an Orten verbringen, an denen keine umfassende Stromversorgung vorhanden ist, wäre es praktisch, einen oder zwei Ersatzakkus parat zu haben. Wenn Sie gerne viele Fotos machen und möglichst alle schönen Momente Ihres Lebens festhalten möchten, dann bieten zusätzliche Speicherkarten den nötigen Platz.

Wichtig für einen guten Fotografen ist unter anderem ein gutes Stativ, denn wie ruhig Ihre Hand auch sein mag, es geht nichts über den festen Stand auf dem Boden, gerade bei langen Belichtungszeiten. Auch nicht zu unterschätzen ist die Wirkung von Blitzgeräten, denn selbst mit der leistungsfähigsten Kamera und dem besten Objektiv werden Sie häufiger Extralicht brauchen als Sie denken - unter anderem bei Sonnenschein mit Gegenlicht.

Die Entwicklung geht weiter

In der heutigen, rasanten Zeit ist auch der Bereich der Fototechnik ständig im Wandel. Hersteller preisen immer wieder neue Produkte an, bahnbrechende Entwicklungen und immer leistungsfähigere Modelle von Kameras und Objektiven. Vielleicht haben auch Sie schon einmal das Gefühl gehabt, dass etwas, das Sie eben erst erworben haben, bereits als veraltet verschrien ist. An dieser Stelle soll gesagt werden, dass selbst die neueste und angeblich unglaublichste Entwicklung in der Regel nicht gegen Qualität, Funktionalität und langjährige Erfahrung ankommt.

Lassen Sie sich nicht von der Schnelllebigkeit der Technologiebranche verunsichern und setzen Sie auf ihr Gefühl und Ihre Begeisterung für Ihr Hobby. Wenn Sie sich in aller Ruhe mit den Ansprüchen und Erwartungen an Ihre Ausrüstung auseinandersetzen, sich gründlich über die Besonderheiten der jeweiligen Geräte informieren und sich zudem noch Meinungen erfahrener Fotografen einholen, werden Sie mit Sicherheit genau die richtige Ausrüstung für Sie finden.

 
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