Neueinrichtung eines Aquariums

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Neueinrichtung eines Aquariums


Es werden sehr viele Fehler bei der Neueinrichtung eines Aquariums gemacht, die einem "Neuling" in der Aquaristik schnell die Lust an dem schönen Hobby vermiesen. Oftmals trift die Schuld hier die vorschnellen Verkäufer einiger Zoohandlungen die nur auf Komerz aus sind. Sie beraten ihre Kunden nicht oder nur schlecht. Was dann zur Ursache hat, das das Neueingerichtete Aquarium schnell zu einer Stinkenden Brühe wird, wo kein Leben mehr möglich ist. Natürlich gibt es auch seriöse Verkäufer, die eine gute Beratung abgeben. Aber wie soll ein Anfänger wissen, was gute Beratung ist?

Grundsätzliches:
Für Anfänger, die noch keine oder nur wenig Ahnung in der Aquaristik haben, empfiehlt es sich ein Aquarium das größer als 100l ist zu kaufen. Das hat den Hintergrund, je größer die Literzahl, desto stabiler läuft das Öko-System Aquarium. Kleinere Fehler können so besser von dem Bio-Kreislauf absorbiert werden. Desweiteren sollte man sich Gedanken machen was für Fische zu pflegen sind. Soll es ein Artbecken, ein Gesellschaftsaquarium sein? Passende Bücher zu den Pflegenden Fischen zu kaufen ist nie ein Fehler. Wichtig ist auch im Vorrfeld zu prüfen welche Wasserwerte kommen aus dem Wasserhahn. Hier können die zuständigen Wasserwerke sicherlich die passende Auskunft geben. Auch der Aufstellungsort sollte genau überlegt sein. Zum einen sollte er nicht gegenüber eines Fensters liegen, da dierktes Sonnenlicht den Algenwuchs fördert. Zum anderen sollte man bedenken, das ein 100l Aquarium mindestens 100Kg wiegt. Zusammen mit dem Glas, der Dekoration dem Bodengrund kann da ein beträchtliches Gewicht auf dem Fußboden lasten. Notfalls einen Achitecketen zu Rate ziehen.
Mann sollte sich auch Gedanken um die Pflanzen im Aquarium machen. Sinnvoll kann hier ein Pflanzenplan sein, der vorher erstellt worden ist. Sinnvoll ist es, wenn am Anfang Überwiegend Schnellwachsende Arten ins Becken eingestzt werden, damit die Algen von Anfang an keine oder nur wenig Chancen in dem neuen Becken haben. Von Plastikpflanzen würde ich abraten, da es ja ein Natürliches Biotob sein soll.

1. Schritt
Sind die obigen Punkte bedacht und das Aquarium sammt Pflanzen und Dekoration gekauft. Kann es losgehen mit dem Aufstellen. Zwischen Aquarium und Unterschrank sollte ein Styroprmatte liegen. Die Matte hat die Aufgabe Spannungen auszugleichen.
Wenn eine Bodenheitzung vorgesehen ist wird diese nun als allererste plaztiert Nun wird als erste Schicht ein sogenannter Langzeitdünger (1-2cm) eingebracht. Anschließend wird der vorher gewaschene Kies ins Becken eingebracht. Die Kiesschicht sollte mindesten 6-8cm betragen (je nach größe des Beckens). Mehr ist immer besser.

2. Schritt
Nun geben wir die vorgesehenen Dekorationsstücke wie Holzwurzeln, größere Steine oder ähnliches ins Becken. Wichtig ist, das bei der Einrichtung der Dekoration keine Symetrie entsteht. Dies ergibt einen Natürlichen Anblick. Anschließend wird 50% des Beckeninhaltes mit Wasser aufgefüllt.Zum einfüllen des Wassers (mit Giekanne) legen wir ein Suppenteller auf den Kies, und lassen das Wasser darauf laufen. So gibt es keine Löcher im Kies.

3. Schritt
Nun beginnen wir mit dem bepflanzen des Aquariums. Zuerst werden die Vordergrundpflanzen, dann die Hintergrundpflanzen eingebracht. Anschließend kann man das restliche Wasser auffüllen. Nun wird sich um die Technik gekümmert. Das heist es wird der Heitzstab (nicht nötig bei Bodenheitzung) eingebracht und angeschlossen, der Filter installiert und angeschlossen und wenn eine CO2 - Versorgung vorgesehen ist, wird diese nun auch installiert.

In diesem Zustand lassen wir das Aquarium nun erst mal ein paar Wochen laufen!!! Es werden in dieser Zeit noch keine Fisch eingesetzt!!! Das ist wichtig und hat den Vorteil das unser Wasser durch die Fische nicht Belastet wird. Wichtig ist auch der Wöchentliche Wasserwechsel von ca. 20 - 25%.

Sind die paar Wochen dann verstrichen können nun die ersten Fische einziehen. Sinnvoll ist es zuerst Algenfressende Arten wie einige Welse oder die Amano - Garnele einzusetzten, und diese nur sehr wenig zu Füttern. So gewöhnen sie sich an die Algenkost, und sind so wertvolle Helfer im Kampf gegen Algen.
Wenn dann die Wasserwerte nach einiger Zeit mit den "Algenfresser" immer noch in Ordnung sind, können die Restlichen Fische eingesetzt werden.
In dieser Zeit Messen wir ständig die wichtigsten Wasserwerte wie Nitrit, Nitrat, Ph-Wert und Amoniak. Der Handel bietet hier verschiedene Tropfentests an. Was auch genommen werden kann sind Teststreifen. Diese zeigen mit einem Messvorgang verschiedene Werte an. Sie sind aber nicht so genau wie die Tropfentests. Wichtig ist das zuerst der PH-Wert eingestellt wird! Dies kann man über eine CO2 Anlage regeln.

Wenn diese wenigen Punkte eingehalten werden haben Sie lange Freude an Ihrem Aquarium.

Hat Ihnen der Ratgeber geholfen? Wenn ja, würde ich mich über eine positive Bewertung freuen.

Vielen Dank

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