Neue Ebay Regeln - PayPal als Pflicht

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Ebay verpflichtet seit Donnerstag mehr Verkäufer, auch den konzerneigenen Bezahldienst Paypal anzubieten.

Aus Sicht von Ebay profitieren kleine und Gelegenheitsverkäufer in erster Linie von den neuen Bestimmungen. Die sichere Zahlungsmethode solle das Vertrauen der Käufer erhöhen und die Angebote attraktiver machen, heißt es.

Neue Nutzerrichtlinien

Seit Donnerstag verpflichtet Ebay alle Verkäufer mit weniger als 50 Bewertungen, optional auch Paypal als Zahlungsweg anzubieten. Dies betrifft vor allem private Anbieter und Gelegenheitsnutzer.

"Die Untersuchungen zeigen, dass die Anzahl schlechter Kauferfahrungen bei Angeboten von Verkäufern mit weniger als 50 Bewertungspunkten doppelt so hoch liegt wie durchschnittlich auf dem Ebay-Marktplatz", teilte das Unternehmen mit. Mit der optionalen Zahlungsabsicherung über Paypal würden die Angebote für Käufer wesentlich attraktiver.

Gebühren steigen

Kritiker befürchten allerdings Nachteile für kleine Händler. Bei der Nutzung von Paypal entstehen den Online-Verkäufern zusätzliche Gebühren von bis zu 3,9 Prozent vom Verkaufspreis. Die Beschwerden hätten sich gehäuft. Daher werde geprüft, ob Ebay seine Marktposition missbrauche. 2008 hatte das Bundeskartellamt bereits die damals erweiterte Paypal-Pflicht für gewerbliche Händler geprüft, jedoch keine weiteren Schritte eingeleitet.

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