Netzwerkübergabepunkte – Splitter, Koppler und Adapter finden

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Netzwerkübergabepunkte – wie Sie den passenden Splitter, Koppler und Adapter finden

Internet, TV und Telefon gehören heute zu den Selbstverständlichkeiten unseres Alltags. Mit den Möglichkeiten, die das Internet bietet, lassen sich diese Medien für den Hausgebrauch auf einer sehr breit gefächerten Ebene aufstellen. Hierzu gibt es einige grundlegende Dinge zu beachten, um die passendste Lösung für eine individuelle Nutzung umzusetzen. Vor der Planung weiterer Maßnahmen, die auf eine möglichst vielfältige Nutzung Ihrer Hardware in den eigenen vier Wänden abzielt, sollten Sie sich vorab über die unterschiedlichen Lösungswege und Angebote informieren. Dazu gehört letztlich auch die Wahl des zukünftigen Providers, der Sie mit den Diensten rund ums Telefon, Internet und TV versorgen wird. In diesem Zusammenhang haben Sie als Kunde darüber hinaus die Wahl zwischen unterschiedlichen Tarifen. Die meisten Provider bieten Verträge an, die die oben genannten Dienste zusammenfassen.

Die Heimmedien und ihre Anbieter

Entscheidend für die Wahl Ihres zukünftigen Anbieters sind natürlich das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie der Nutzungskomfort, der sich unter anderem in der zu erwartenden Netzgeschwindigkeit widerspiegelt. Ist die Netzleistung zu gering, kann nur eine entsprechend kleinere Menge an Daten in einem bestimmten Zeitraum verarbeitet, beziehungsweise weitergeleitet, werden. Dies führt unter anderem zu nervigen Wartezeiten, bis sich eine Internetseite aufbaut oder unbefriedigenden Down- und Uploadzeiten, beim Hoch- oder Herunterladen von Daten im Netz. Dieser Aspekt spielt eine bedeutende Rolle für den späteren Komfort im Netz. In diesem Zusammenhang sollten Sie sich Ihr Nutzungsverhalten vorab vergegenwärtigen, denn dies hebt Nutzungsschwerpunkte hervor. Nach diesen Kriterien sollten Sie auch Ihre Tarifvergleiche führen. Dies sind letztlich die Anhaltspunkte für ein für Sie geeignetes Leistungspaket. So können Sie beispielsweise für das Surfen im Internet und für das Telefonieren sogenannte Volumentarife wählen, die um einiges günstiger sind als eine herkömmliche Flatrate. Ein solcher Gedanke macht jedoch nur dann Sinn, wenn Sie bestimmte Medien (Internet, Telefon) nicht in einem erschöpfenden Maße nutzen.

So findet das Internet seinen Weg zu Ihnen nach Hause

Als Versorgungsgrundlage für das Internet dienen das Telefonnetz sowie das TV-Kabelnetz. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, das Internet ohne eine Anschlussverkabelung via Mobilfunknetz zu beziehen. Welche Lösung realisierbar ist, hängt unter anderem von der regionalen Verfügbarkeit dieser Dienste ab. Als erste Wahl für Zuhause gilt die Internetnutzung aus der Leitung des Versorgers. Das mobile Internet hingegen ist eine passende Alternative für tragbare Geräte wie Handy, Tablet & Co. Bei der Nutzung des mobilen Internets gibt es allerdings keine Garantie für eine konstante Signalstärke. Dies kann dann leider immer wieder einmal zu ärgerlichen Verbindungsproblemen führen. Anders sieht es da mit dem Anschluss an ein Kabel- oder Telefonnetz aus. Diese Variante garantiert eine konstante Signalperformance. Durch die Nutzung von Flatrate-Verträgen erhalten Sie als Kunde darüber hinaus beinahe grenzenlose Freiheiten und das Ganze in einem erstklassigen Komfort.

Um das Netz eines Anbieters Ihrer Wahl nutzen zu können, muss jedoch eine regionale Verfügbarkeit gegeben sein, die sich auf die regionale Lage des geplanten Anschlusses bezieht. Bevor Sie deshalb nähere Planungen und Vergleiche durchführen, sollten Sie sich dahin gehend vorab beim betreffenden Internetprovider informieren. Darüber hinaus setzt ein Anschluss an das Versorgungsnetz des Anbieters eine vor Ort gegebene technische Kompatibilität voraus, die eine Verbindung zwischen dem Versorgungsnetzwerk und Ihrem heimischen Netzwerk ermöglicht. Ist die hierfür notwendige Hardware (Telefondose oder Multimediadose) nicht vorhanden, so wird Sie ein Techniker Ihres zukünftigen Netzbetreibers besuchen müssen, um die nötigen technischen Voraussetzungen zu schaffen. Diese Leistung wird in der Regel über die einmalige Anschlussgebühr abgegolten und somit Ihrem Kundenkonto belastet. Nach Installation und Anschluss der vorgenannten Hardwareelemente sollte einem Übergang zwischen dem Versorgungsnetzwerk Ihres Internetproviders und Ihrem heimischen Netzwerkanschluss nichts mehr im Wege stehen.

Die technische Umsetzung des Internets für den Hausgebrauch

Mit der Anschlussdose ist schließlich die technische Basis für den Zugang zum Internet gelegt. Wie es von dort aus weitergeht, hängt von Ihren Wünschen und Ansprüchen sowie von den örtlichen Rahmenbedingungen ab. Im günstigsten Falle verfügen Ihre Räumlichkeiten bereits über ein ausgedehntes Kabelnetz, das für die Verkabelung Ihrer Computerhardware geeignet ist. In diesem Zusammenhang kommt im heimischen Umfeld ein Ethernetkabel zum Einsatz. Hier sollte man jedoch bereits beim Verlegen des Kabels berücksichtigen, dass es unterschiedliche Kabelkategorien gibt, die mit eingeschränkten Datengeschwindigkeiten verbunden sind. Dies bedeutet, dass die gewählte Kabelkategorie im gleichen Zeitraum nur ein bestimmtes Datenvolumen weiterleiten kann. Je höher die gewählte Kategorie ist, desto mehr Datenvolumen kann durch ein solches Kabel gleichzeitig hindurchgeleitet werden. Unter diesen Umständen legen Sie bei der Wahl einer bestimmten Kabelkategorie bereits Volumenbegrenzungen fest, die später auch durch eine noch so leistungsfähige Hardware nicht mehr optimiert werden können.

Neben der Nutzung eines herkömmlichen Kabelnetzes gibt es jedoch noch weitere Möglichkeiten Ihr Heimnetzwerk mit dem Internet zu verbinden. Das W-LAN Netzwerk bietet Ihnen einen dieser weiteren Lösungsansätze. In diesem Zusammenhang erzeugt eine spezielle Hardware, die als Access Point bezeichnet wird, ein räumlich begrenztes Funknetz. Diese Ebene bietet schließlich die Infrastruktur für Ihr eigenes Funknetzwerk, das von jeder netzwerkfähigen Hardware in Reichweite empfangen werden kann. Der sogenannte W-LAN-Adapter schafft in diesem Zusammenhang die technische Kompatibilität für den Einstieg in ein drahtloses Netzwerk. Neben dem W-LAN gibt es mit dem D-LAN oder Power-LAN eine weitere interessante Alternative. Diese technische Lösung nutzt das häusliche Stromnetz als Datennetz. Der D-LAN-Adapter wird einfach in die Steckdose eingesteckt und via Kabel mit dem Übergabepunkt und einem Router verbunden. Bei den vorgenannten Lösungsvarianten ist der Signaleingang vom Übergabepunkt (Telefonanschlussdose oder Multimediadose) bis zum Splitter oder zum Kabelmodem jedoch als grundsätzliche Bedingung anzusehen.

Die unterschiedlichen Hardwarelösungen

Erst nachdem Sie sich für Ihre individuelle Netzwerklösung entschieden haben, macht es Sinn, nach der passenden Netzwerkhardware Ausschau zu halten. In diesem Zusammenhang besteht in der Regel auch die Möglichkeit, die passende Hardware direkt durch Ihren Netzprovider zu beziehen. Greift Ihre Internetverbindung auf die Telefonverkabelung zurück, benötigen Sie neben dem Router auch noch einen Splitter. Beziehen Sie das Internet über das TV-Kabelnetz, erhalten Sie die nötige Anschlusshardware durch Ihren Kabelanbieter. Dabei handelt es sich in der Regel um den Router sowie um ein Kabelmodem. Darüber hinaus können Sie diese Geräte selbstverständlich auch vollkommen unabhängig über das Internet beziehen, was in aller Regel um einiges günstiger sein dürfte. Eine große Auswahl an passendem Equipment zu äußerst interessanten Preisen erhalten Sie unter anderem bei eBay. Selbstverständlich finden Sie dort auch das nötige technische Zubehör für die Installation eines kompatiblen Übergabepunktes. Unter dem Strich können Sie so mit ein wenig technischem Verständnis und Eigenleistung bares Geld sparen.

Der Anschluss der Netzwerkhardware richtet sich unter anderem nach der Art des Übergabepunktes, welcher als interner Hausanschluss für Ihren Internetzugang dient. Wie eingangs bereits erwähnt, muss das über die Telefonleitung transportierte Internetsignal vorab mittels Splitter separiert werden. Zu diesem Zweck muss der Splitter mit der Telefoneingangsdose verbunden werden. Der Splitter verfügt über entsprechende Anschlussmöglichkeiten für ein Ethernetkabel. Diese nutzen Sie, um den Router oder eine funktionsgleiche Hardware mit dem Splitter zu verbinden. Hierbei sollten Sie beachten, dass die angeschlossenen Netzwerkcomputer über ein integriertes Modem verfügen. Ist dies nicht der Fall, muss zwischen Splitter und Router ein externes Modem eingebunden werden, das in der Lage ist ein eingehendes Signal computertauglich zu adaptieren. Beim Anschluss an einen Übergabepunkt via TV-Kabel (Multimediadose) benötigen Sie ein entsprechendes Kabelmodem, das direkt an die Multimediadose angeschlossen wird. Das vorgenannte Modem besitzt eine Ethernetanschlüsse, an die Sie Ihren Router anschließen können. Die weitere Konfiguration richtet sich nach Ihren individuellen Wünschen. Sie können die neueren Router sowohl im W-LAN Modus als auch im LAN Modus nutzen. Sofern Sie Ihr Netzwerk als Kabelnetzwerk (LAN-Netzwerk) betreiben möchten, müssen Sie die einzubindende Netzwerkhardware mittels Ethernetkabel miteinander verbinden.

Konfiguration und Sicherheit

Mit der Verkabelung beziehungsweise mit der Einrichtung des Access Points steht die Basis für Ihr Netzwerk. Damit die richtige Netzwerkinfrastruktur geschaffen ist, um den Datentransfer innerhalb des Netzwerkes zu ermöglichen, müssen die angeschlossenen Netzwerkgeräte vorab konfiguriert werden. Die Konfiguration muss unter den gleichen Parametern erfolgen. Eine Ausnahme bildet hierbei die IP-Adresse, die bei einer manuellen IP Vergabe für jedes einzelne Netzwerkgerät unterschiedlich sein muss. Alle Geräte einer Netzwerkgruppe müssen mit der gleichen Netzwerkbezeichnung konfiguriert sein. Darüber hinaus müssen die einzubindenden Geräte der gleichen Subnetmask zugeordnet werden. Beim Betrieb eines W-LAN Netzes ist darüber hinaus darauf zu achten, dass alle angeschlossenen Netzwerkgeräte über die gleiche Funkkanaleinstellung verfügen. Erst nach einer abgeschlossenen und einheitlichen Konfiguration ist Ihr Netzwerk in der Lage seine Aufgabe zu erfüllen.

Gelingt es einer nicht autorisierten Person Zugriff auch Ihr Netzwerk zu erhalten, hat diese damit gegebenenfalls auch Zugang zu sensiblen Daten. Werden in diesem Zusammenhang jedoch, bereits bei der Konfiguration, die passenden Sicherheitsstandards berücksichtigt, sind solche Angriffe auf Ihr Netzwerk so gut wie ausgeschlossen. Hierbei ist das W-LAN Netz am stärksten von möglichen Sicherheitslücken betroffen. Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn Sie ein solches Netzwerk ohne oder mit einer mangelhaften Sicherheitsverschlüsselung betreiben. Hierbei sollten Sie stets bedenken, dass jede Hardware mit W-LAN Adapter in Reichweite Ihres Funknetzes die Anmeldemaske zu Ihrem Netzwerk angezeigt bekommt. Gelingt es hier den Sicherheitsschlüssel zu knacken, da dieser nicht eigentümlich genug ist, steht das Tor für eine Nutzung unbefugter User weit offen. Doch können Sie diesem Risiko auch mit der Verwendung eines MAC-Filters entgegenwirken. Diese Option steht Ihnen im Routermenü zur Verfügung. Damit werden die MAC-Adressen der für das Netzwerk autorisierten Computer hinterlegt. Mit der Aktivierung des MAC-Filters haben von nun an nur diese Geräte Zugang zu Ihrem Netzwerk.

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