Netbooks: Mini-Laptops für unterwegs

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Der große Hype um Netbooks – oder Sub-Notebooks – ist zwar abgeflaut. Wer aber häufig unterwegs ist und mobil Nachrichten abrufen, ein Office-Dokument bearbeiten oder surfen möchte, weiß ein Zweitgerät in Mini-Format sehr zu schätzen.

 

Netbooks: Mini-Laptops für unterwegsKlein, bunt und praktisch: Die Netbooks EeePC von Asus verfügen über ein 10 Zoll-HD-Display. (Copyright: Asus)

 

 

Was kostet ein Netbook?

Viele Netbooks sind schon für etwa 250 Euro zu haben, dafür müssen Sie Ihre Ansprüche bei der Leistung herunterschrauben. Für etwa 350 Euro läuft das Minigerät schon flotter, dann ist wie zum Beispiel im ASUS F200 ein Intel Pentium Prozessor eingebaut. Mit noch mehr Leistung steigt auch der Preis – in diesen Bereichen wird dann aber auch die Grenze zu einem Standard-Notebook oder Ultrabook fließend.

 

 

Abgespeckte Leistung zugunsten besserer Energiebilanz
Netbooks haben deutlich weniger Power als Standard- oder gar Gaming Notebooks. Die Prozessoren, etwa der Intel Atom, sind abgespeckt, damit Sie weniger Energie verbrauchen. AMD-Prozessoren sind ein wenig leistungsstärker, aber dennoch gilt: Wenn Sie einen Spielerechner suchen, ist ein Netbook die falsche Wahl. Für Office-Anwendungen oder Internetsitzungen aber reicht die Leistung durchaus. Kritisch wird es bei der Bildbearbeitung: Wenn Photoshop zu Ihrem täglichen Handwerkszeug gehört, sollten Sie beim Kauf auf möglichst viel Rechenleistung achten.

 

Als Ausgleich für die schwächeren Prozessoren sollte zumindest ausreichend Arbeitsspeicher verbaut sein: mindestens 2 GB, auch gerne mehr.

 

 

Leichtgewichte sind ideal für unterwegs

Das Hauptmotiv für den Kauf eines Netbooks ist die Mobilität – also sollte der Mini auch möglichst klein und leicht sein. Displaygrößen von 10 bis 11 Zoll sind üblich. Im Gewicht nehmen sich die Modelle nicht viel – die meisten wiegen knapp über ein Kilo.

 

 

SSD verringert den Stromverbrauch

Dank ihrer sparsamen Prozessoren und der kleinen Displays halten Netbooks länger durch als gewöhnliche Notebooks. Eine SSD-Festplatte wäre ein zusätzlicher Stromsparbonus. Vergleichen Sie die Akkulaufzeiten der Modelle: Mindestens 8 Stunden sollten es sein, viele Geräte bieten sogar mehr.

 

 

Zwei USB-Anschlüsse sind Minimum

Ein großer Arbeitsspeicher und die integrierte HD Grafiklösung machen das Arbeiten am Acer V5 angenehm. (Copyright: Acer) Ein Netbook braucht mindestens zwei USB-Anschlüsse: einen für die Maus und einen weiteren für Drucker, externe Laufwerke oder USB-Sticks. Auch ein VGA- oder HDMI-Anschluss für einen externen Monitor bzw. ein TV-Gerät kann nicht schaden. WLAN ist ohnehin Voraussetzung, ein zusätzlicher LAN-Anschluss wäre von Vorteil.

 

 

Warum nicht gleich ein Tablet?

Tablets sind flach, schick und haben den Netbooks weitgehend den Rang abgelaufen. Dennoch bieten Netbooks einige Vorteile gegenüber den Android- oder Apple-Täfelchen. Ein großer Bonus ist die Tastatur: Längeres Schreiben ist auf einer "klassischen" Tastatur deutlich angenehmer als auf einer Glasscheibe und auch die Bildbearbeitung geht mit einer Maus zügiger. Außerdem sind längst nicht alle Office-Anwendungen, die man im Berufsalltag braucht, auch für das Tablet verfügbar. Überlegen Sie vor dem Kauf zuerst, was Sie tatsächlich mit dem Gerät tun möchten. Dann prüfen Sie, welche Gerätekategorie und welches Modell diese Wünsche erfüllen kann – und zu welchem Preis: Im Vergleich sind Netbooks meist günstiger als Tablets.

 

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