Neon: eine Farbe, die ins Auge fällt

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Neon: eine Farbe, die ins Auge fällt

Neonfarben stehen wie kaum eine andere Erscheinung für die Mode der 1980er-Jahre. Ihren Namen haben die auffälligen Farben der Neonröhre zu verdanken. Beim heutigen Trend kommen Neonfarben vor allem in Kombination mit gedeckten Farben oder als Accessoires zum Einsatz.

 

Geschichte eines Modetrends: Neonfarben heute und damals

Neon gehört zu den Achtzigern wie Nena und ihre „99 Luftballons“. Popstar Madonna greift in ihren Musikvideos noch heute gern darauf zurück. Mit Ikonen der Musik und Filmen wie „Flashdance“ avancieren die leuchtenden Farben zum Trend. Tatsächlich findet sich ihr Ursprung rund 20 Jahre früher. Dank der den Leuchtstoffröhren ähnlichen Strahlkraft erhält die Neonröhre damals ihren Namen. Heute sind Neonfarben vor allem aus der Mode bekannt. Einen Aufschwung erhält der Farbtrend noch einmal mit der Technobewegung der 90er-Jahre. Als enge Leggings und Oberteile, Stirn- und Armbänder feiern sie hier ihren Auftritt. Sogar Einrichtungsgegenstände wie Lampen oder der berühmte Zauberwürfel zeigen sich in Neon.

 

Neon in der Damenmode – eine zeitgemäße Kombinationen von Trendfarben

Durch ihre hohe Farbsättigung ergeben Neonfarben tolle Signalfarben. In der Damenmode sind sie daher eine gern genutzte Möglichkeit, um aus der Masse hervorzustechen. Mit dem Abflauen des Techno-Hypes verschwinden die Knallfarben kurzzeitig aus den Kleiderschränken. Zusammen mit dem Comeback der 80er-Mode feiern auch sie ihren erneuten Einstand. Neon hat in der Sportswear ebenso seinen Platz gefunden wie in der Freizeitmode und bei den Accessoires. Zu den beliebten Varianten zählen Neongelb, Neongrün, Neonorange und Neonpink. Beim Griff zu Neonfarben gilt dabei heute vermehrt das Motto „Weniger ist mehr“. Tragen Sie beispielsweise eine Hose oder Leggings im Neonton, dann macht sich ein unifarbenes Top in Schwarz gut dazu. Umgekehrt passen zu Tops oder T-Shirts in den Leuchtfarben Hosen in gedeckten Tönen. In Anlehnung an die Achtziger bilden Oversize-Schnittformen bei Neon-Oberteilen und Neonstreifen auf Sporthosen modische Besonderheiten.

 

Accessoires in Neonfarben – gezielt Akzente im Outfit setzen

Der Trend Neon gelingt auch im Kleinen. In Form von modischen Utensilien kommen die leuchtenden Farben umso gezielter zur Geltung. Zudem bietet der Griff zu neonfarbenen Accessoires eine tolle Alternative zur auffälligen Von-Kopf-bis-Fuß-Variante. Die Auswahl ist groß. Eine schicke Tragetasche mit Henkeln in Neon verleiht dem Outfit eine selbstbewusste persönliche Note. Aufregende Akzente zum ansonsten klassisch gehaltenen Abend-Outfit entstehen mit einer neonfarbenen Clutch. Statt der handlichen Clutch geben Neon-Pumps einen ebenso stylishen Blickfang zum kleinen Schwarzen ab. Auch Schmuck bietet zahlreiche Kombinationsideen. Creolen in Neonfarben lenken den Blick auf raffinierte Weise auf das Gesicht. Wer den Trend gerne dezenter umsetzen will, der greift zu Neon-Nagellack oder Lidschatten in Knallfarben.

 

Neon im Mode-Check: das ist beim Kombinieren zu beachten

Neben zu viel Neon gibt es einen weiteren geläufigen Mode-Fauxpas: das falsche Neon. Im Prinzip sind sämtliche Neonfarben möglich, doch manche passen besser zum eigenen Farbtyp. So wirken Neongelb, Neongrün und Neonblau gut zu Blond. Zu brünettem Haar dagegen kommen Neonpink und Neonorange besonders schön zum Ausdruck. Wichtig zu wissen ist auch: Kleidungsstücke in Neon tragen auf. Wählen Sie daher ein Neonkleid oder eine Neonleggings nur dann, wenn Sie sich in der Farbe auch wohlfühlen.

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