Nelumbo nucifera (Indische Lotusblume)

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Nelumbo nucifera (Indische Lotusblume) welche aus Asien, stammt, ist eine mehrjährige und Rhizombildende kriechende Wasserpflanze.

Die ca. 60-80 cm runden bläulich-grünen Blätter sind langgestielt, stehen bis zu 2m oberhalb des Wasser und haben einen leicht gewellten Rand.
Seine rosafarbenen Blüten sind süßlich duftend und stehen ca. 1-1,5m über den Blättern und dem Wasser.
Die Früchte sind kegelförmige grüne Kapseln, in deren Löchern sich je ein Samen befindet. Seine Blütenblätter, aber auch das Rhizom kann als Gemüse verzehrt werden. Zu Tee werden die Hüllblätter der Blüte verarbeitet. Die Samen, welche sehr vitaminreich sind werden gesalzen wie Kürbiskerne gegessen. Standort: vollsonnig und windgeschützt.  Optimal als Teich- und Kübelteichpflanze  geeignet.

Anzuchtanleitung
Samen an drei Seiten solange anschleifen, bis die Schleifstelle hell wird (dann ist man durch !).
Samen in ein Glas mit lauwarmem Wasser geben und hell und warm aufstellen. Das Wasser zweimal am Tag erneuern
Keimung erfolgt innerhalb einer Woche !

     

Wann kann ich Lotusblume bestellen und pflanzen?

Lotusblumen können nur während einer ganz kurzen Frist im Frühling verpflanzt werden. Meistens beginnt die Pflanzzeit in der zweiten Aprilhälfte und endet Ende Mai. Da die Witterung jedes Jahr unterschiedlich ist, sind es auch die Pflanzzeiten. Es kann schon einmal vorkommen, dass sich die Termine um zehn Tage nach vorne oder hinten verschieben.

Lotusblumen in unserem Klima?

In den deutschen Büchern über Wassergärten werden die Lotusblumen meistens sehr knapp mit ein paar Sätzen abgefertigt und als generell ungeeignet für unser Klima geschildert. Die ‘Meisterleistung’ haben wir in der Reduzierung auf einen einzigen Satz gefunden. Da stand: ‘Die Lotusblume stammt aus Ceylon und ist nicht winterhart’, und darüber war eine gelbe Lotosblume abgebildet. Es gibt sehr wohl Lotusblumen in Sri Lanka (der Autor muß wohl einen älteren Atlas gehabt haben), aber nicht die abgebildete gelbe Art. Das war nämlich die amerikanische Lotosblume, die dort in den Großen Seen wächst und jeden Winter unter einer dicken Eisdecke überstehen muß. Soviel zum Thema ‘nicht winterhart’.

Lotusblumen in Europa
Lotusblumen sind winterhart wenn ihre Rhizome nicht durchfrieren. Hierin unterscheiden sie sich absolut nicht von den Ansprüchen der winterharten Seerosen. Geben Sie ihnen wenigstens 30 Zentimeter Wasser über, und 30 Zentimeter Erde unter den Wurzeln, und sie überstehen jeden unserer Winter, ganz egal ob es sich um Sorten der tropischen Nelumbo nucifera oder der amerikanischen Nelumbo lutea handelt. Übrigens gibt es auch in Europa wildwachsende Lotusblumen, und sie sind gar nicht so weit weg. In manchen Seen in Norditalien (auf dem Bild der Lago di Mantova, der hellgrüne Streifen im See sind tausende von Lotosblumen) haben sie sich so stark vermehrt, daß sie langsam zum Problem werden. Wenn Sie einmal nach Mantua fahren, dann schauen Sie sich die Lotusblumen im Lago di Mantova an. Sie werden beeindruckt sein! In den USA sind Lotusblumen in allen Staaten von Nord bis Süd in den Wassergärten zu finden.

Lotusblumen als Kübelpflanzen
Wenn das so ist, warum ist die Lotusblume dann bei uns keine verbreitete Pflanze für den Wassergarten? Antwort: unsere Sommer sind zu wechselhaft. Lotusblumen brauchen drei Monate mit Temperaturen von mindestens 20° C um Blüten zu entwickeln. Das geht im Weinbauklima, aber im übrigen Land können wir das nur in Ausnahmejahren bieten, aber es gibt ja noch andere Möglichkeiten. Wir schlagen vor, Sie machen es wie die Chinesen und behandeln die Lotusblume als Kübelpflanze. Das funktioniert wirklich gut, und wir sind gerade dabei die Lotusblume auf diese Weise als typische Bauerngartenpflanze im Unterallgäu zu etablieren ...

Welche Ansprüche haben Lotusblumen?
Lotusblumen haben die gleichen Bedürfnisse wie Babys: Nahrung, Wärme, Sauberkeit. Wenn sie alles drei in vernünftigem Mass bekommen, gedeihen sie prächtig.
Nahrung ist bei Lotusblumen der Dünger. Sie brauchen genügend, nicht zu viel. Überfütterte Babys sind auch nicht gesund.
Wärme ist in diesem Fall die Wassertemperatur. Hier ist den Lotusblumen angenehm was auch uns Menschen angenehm ist: Zimmertemperatur. Schlecht sind Temperaturen unter 20 ° C oder von 30 ° C und mehr. Die Pflanzen wollen weder frieren noch schwitzen.
Sauberkeit bedeutet klares Wasser. Wenn das Wasser grün und trüb wird, dann ist mehr Dünger vorhanden als die Pflanze verbrauchen kann. Lotusblumen brauchen klares Wasser zum Gedeihen. Schmutziges Wasser und Fäulnis bringen sie um.

Welche Gefäße sind geeignet?

In Amerika sind neue Lotussorten entstanden, die wesentlich kleiner bleiben als die Wildformen und alten Sorten, und inzwischen sind auch Zwergformen aus China und Japan erhältlich. Damit ist es jetzt möglich die Lotusblumen als Kübelpflanzen zu pflegen. Als erstes brauchen Sie ein passendes Gefäß für Ihre Lotusblume. Zwergsorten brauchen Geföße von 20 – 25 cm Durchmesser, mittelgroße Sorten brauchen Gefäße von 40 – 50 cm Durchmesser, und die großen Sorten benötigen dann Gefäße über 50 cm Durchmesser. Für Lotusblumen müssen Sie ein rundes Gefäß nehmen, da sich die Wurzeln sonst in den Ecken ‘festfressen’. Das Gefäß soll aus stabilem Plastik sein, bewährt haben sich wieder die Baumschulcontainer, aber auch Hydrokulturgefäße sind möglich. Schönheit ist nicht nötig, denn es handelt sich lediglich um ein Innengefäß, das in ein größeres Außengefäß gestellt wird (genauso, wie es bei der Hydrokultur gemacht wird). Also brauchen Sie noch ein etwas größeres, wasserdichtes Gefäß für Außen. Solche Gefäße bekommen Sie in allen Farben und Materialien in der Hydrokulturabteilung im Gartencenter. Dunkle Farben sind dabei empfehlenswerter, denn das Wasser wird darin schneller warm. Das Außengefäß muß so groß sein, daß die Oberkante des Innengefäßes eine handbreit unter Wasser gesetzt werden kann. Lotusblumen können nur vor dem Austrieb im Frühjahr verpflanzt werden. Zu dieser Zeit sind ihre Rhizome (das ist der Teil der Pflanze, der durch die Erde kriecht und von dem nach unten Wurzeln, und nach oben Blätter und Blüten entspringen) noch im Ruhezustand und gut zu versenden. Später überstehen Sie das Verpflanzen nicht mehr, und wären auch viel zu schwer und sperrig um sie versenden zu können.

Welche Erde brauchen die Lotusblumen?
Die Pflanzerde ist die gleiche wie bei den Seerosen: normale Gartenerde, idealerweise mit etwas Lehm, aber ohne Torf, Kompost oder Rindenmulch (sonst gibt’s Fäulnis und Pflanzenverlust). Zum Düngen dürfen Sie auf keinen Fall organische Dünger (zum Beispiel Mist) verwenden, denn auch das führt zu Fäulnisprozessen! Nehmen Sie stattdessen einen mineralischen Depotdünger.

Lotusblumen sind sehr hungrig, aber man kann sie auch überfüttern. Aus diesem Grund raten wir nur noch zu Langzeitdüngern wie 'Osmocote' oder einem speziellen Dünger für Seerosen und Lotusblumen. Diese Dünger gibt es als Perlen und Tabletten. Sie geben die Nährstoffe nach Bedarf der Pflanze ab und können deswegen nicht überdosiert werden.

Schon vor dem Pflanzen muß die Erde vorgedüngt werden, denn Lotusblumen sind enorm hungrig. Während der ganzen Wachstumsperiode muß monatlich nachgedüngt werden, nur dann können Sie einen reichen Blütenflor erwarten. Das Innengefäß wird zu einem Drittel mit einer mit Langzeitdünger gemischten Erde gefüllt (Dosierung: die höchste auf der Packung angegebene Dosierung), darauf kommt eine gleich dicke Schicht schwach gedüngte Erde. Sinn der Maßnahme: die Rhizome sollen nicht in direkten Kontakt mit der stark gedüngten Erde kommen.

Wie wird die Lotusblume gepflanzt?

Wenn Sie das Innengefäß mit der gedüngten Erde gefüllt und die Erde gut gewässert haben (sie soll so nass sein, dass sie fast schon zähflüssig ist), können Sie die Lotusblume einpflanzen. Lotusblumen haben Rhizome, die einer etwas mageren Banane ähnlich sehen. Auf der einen Seite befindet sich der Austrieb, auf der anderen ein 'totes Ende'. Die neue Pflanze entwickelt sich aus dem Austrieb. Seien Sie vorsichtig beim Hantieren mit den Rhizomen, sie sind nicht im Geringsten flexibel und zerbrechen wenn man sie zu stark drückt! Ist der Austrieb einmal abgebrochen, geht die Pflanze unweigerlich ein.

So kommt das Rhizom sicher in die Erde
Die Rhizome dürfen nicht zu tief in die Erde kommen, oder beim Pflanzen verdreht oder geknickt werden. Da klingt jetzt sehr kompliziert, aber in der Realität ist es sehr einfach. Sie brauchen zum Pflanzen nur Ruhe und Zeit. Am Besten ziehen Sie mit der flachen Hand in die aufgeweichte Erde eine kleine Grube etwas länger als es das Rhizom ist. Dann legen Sie das Rhizom hinein und sichern es mit einem U-förmig gebogenen Draht. Sie können auch etwas Erde darüber geben, aber der Austrieb darf auf keinen Fall von Erde bedeckt werden. Ganz vorsichtige Leute legen das Rhizom nur auf die Erdoberfläche und stecken es mit zwei U-Haken fest. Bei dieser Technik besteht keine Gefahr das Rhizom zu beschädigen. Nach dem Pflanzen sollten Sie noch das komplette Rhizom sehen können! Das Rhizom wird Ausläufer durch den Topf treiben und auch Wurzeln in die Erde senden. Nach sechs bis acht Wochen hat es sich selbst in der Erde verankert.

Pflege nach der Pflanzung
Stellen Sie das Innengefäß jetzt in das Außengefäß und füllen Sie soweit mit warmem Wasser (20° C) auf, daß die Erde eine handbreit unter Wasser liegt. Jetzt brauchen Sie einen hellen Platz mit Zimmertemperatur für Ihre Lotosblume. Entweder Sie haben einen geheizten Wintergarten oder Sie stellen sie im Wohnzimmer vor die Terrassentüre. Wenn Sie einen kühleren Raum nehmen müssen, dann können Sie das Wasser auch mit einem Aquarien-Heizstab auf der richtigen Temperatur halten. Ihre Lotosblume beginnt jetzt zu wachsen und in ihr beginnt eine ‘Uhr’ zu ticken, die die Stunden zählt, die die Pflanze über 20° C verbringt. Lotosblumen brauchen eine sogenannte ‘Wärmesumme’ um zum Blühen zu kommen. Sobald die richtige Anzahl Stunden erreicht ist, setzt die Blütenbildung ein. Noch höhere Temperaturen nützen also nichts, wichtig ist allein die Anzahl der Stunden von mindestens 20° C - und das ist glücklicherweise normale Zimmertemperatur.

Übertreiben Sie es bitte nicht mit der Temperatur. Lotusblumen sind Pflanzen der Subtropen, nicht der Tropen. Zu hohe Temperaturen ertragen sie nicht lange. In Wintergärten und Kleingewächshäusern kann die Temperatur im Frühsommer sehr schnell sehr hoch werden. Sorgen Sie durch zeitiges Lüften für vernünftige Temperaturen. 25 ° C sind für die Lotusblumen viel zuträglicher als 30 ° C! Noch höhere Temperaturen können die Pflanze sogar töten. Wir haben es schon erlebt, dass Lotusblumen von ihren Besitzern regelrecht gekocht wurden. Da war die Temperatur im Glashaus kurzfristig auf fast 50 ° C hochgeschnellt ...

Pflege Ihrer Lotusblume
Wenn Sie Ihre Lotusblume gepflanzt haben, war es spätestens Mai. Diesen Monat und den Juni sollte sie noch ganz im Haus oder Wintergarten verbringen, aber im Hochsommer darf sie dann hinaus in den Garten. Entweder Sie belassen sie in ihrem Außengefäß und stellen das Ganze an einem warmen und windgeschützten Platz auf der Terrasse auf (die sichrere Variante), oder Sie stellen das Innengefäß ins flache Wasser Ihres Gartenteichs. Die Lotusblume darf nicht zu tief im Wasser stehen, idealerweise steht sie wie im Topf nur eine handbreit tief. Eventuell müssen Sie also für die Pflanze eine kleines Podest aus Ziegeln unter Wasser aufbauen, damit sie nicht zu tief steht. Ihre Lotosblume hatte jetzt zwei Monate Zeit um im warmen Haus ihre ‘Wärmesumme’ anzusammeln. Da sie insgesamt drei Monate braucht, fehlt ihr also noch ein Monat, aber ein Monat Wärme im Hochsommer ist auch bei uns realistisch. Bedenken Sie, daß die Pflanze diesen Monat Wärme nicht ‘am Stück’ braucht, sondern sie ‘zählt’ einfach die warmen Stunden zusammen und beginnt zu blühen, sobald ihr ‘Konto’ voll ist. Wenn der Sommer sehr kalt ausfällt, dann können Sie die Lotosblume auch später in den Garten stellen. Im August sollten Sie Ihre Lotosblume zum letzten mal düngen, damit sie ausgereift in den Winter geht. Entfernen Sie verblühte Blüten, damit die Pflanze keinen Samen ansetzt (sonst hört sie das Blühen auf, denn sie hat dann ihr Ziel erreicht). Nach den ersten Frösten ist es dann Zeit die Pflanze zu überwintern. Das ist sehr leicht möglich. Entweder Sie stellen sie mit ihrem Innengefäß ins tiefe Wasser des Teichs (mindestens 30 Zentimeter Wasserstand über der Oberkante des Topfes), oder Sie bringen die Pflanze mit beiden Töpfen in einen kühlen, aber frostfreien Raum, der durchaus dunkel sein darf. Ein Keller ist dafür gut geeignet. Es gibt auch Leute, die die Rhizome schon im Herbst aus der Erde nehmen und dann im Keller in feuchtem Sand überwintern. Egal wie sie es machen, die Rhizome dürfen jedenfalls im Winter weder austrocknen noch im Eis einfrieren (sie dürfen aber sehr wohl unter der Eisdecke sein). Im nächsten Frühjahr im März können Sie das Spiel dann wieder von vorn beginnen. Da Lotosblumen einen so starken Nährstoffbedarf haben, müssen sie jedes Frühjahr umgetopft werden und in frisch gedüngte Erde kommen.

Lotusblumen im Wintergarten
Das geht natürlich auch. Hier kommt die Lotusblume auch mit absoluter Sicherheit zum Blühen (jedenfalls tut sie das bei uns im Süden. Ich habe aber einmal mit einem Gärtner aus Norddeutschland gesprochen, der seine Lotusblumen noch niemals blühen sah. Das könnte auch an zu wenig Dünger liegen, oder daran, daß sein Wintergarten nicht sonnig genug war. Faustregel: werden die Tomaten in Ihrem Gewächshaus reif, dann sollte die Lotusblume dort auch blühen. Gehen bei Ihnen die Eisbären auf der Straße spazieren, dann lassen Sie die Lotusblumen lieber sein). Wichtig: wenn Sie Ihre Lotusblumen im Wintergarten halten, dann müssen Sie ihnen eine Ruhepause im Winter gönnen! Sonst verausgaben sich die Pflanzen und gehen ein. Auch eine Lotusblume aus dem Wintergarten verbringt den Winter besser im kühlen Keller.


Lotusblumen
     
    Lotus-Blüte    
Es heißt, Buddha sei auf einer Lotus-Blüte geboren, einer Blüte, die sich aus dem Untergrund zum Licht empor streckt. In seiner Heimat steht der Lotus (oder Lotos) für Reinheit und Vollkommenheit. Obwohl die Wurzeln im Schlamm stecken, sind die Blüten und die Blätter immer unbefleckt. Der Lotos gehört zur Familie der Seerosen, der Nymphaeaceae.


Symbolträchtige Pflanze
     
    Gegenwart, Zukunft, Vergangenheit.    
Der indische Lotis ist weiß bis rosafarbig, der amerikanische Lotus ist hellgelb. Doch nicht nur in der Ferne, auch in Oberbayern und überall, wo Seerosen wachsen, können Lotuspflanzen gedeihen. Allerdings sind die imposanten Asiaten etwas empfindlicher als unsere Seerosen. Lotus brauchen über einen längeren Zeitraum mindestens 20 Grad Celsius, damit sie zur Blüte kommen. Wenn es so weit ist, blühen sie nur drei Tage. Doch in dieser Zeit verströmen sie einen zarten Duft. Das gleichzeitige Auftreten von Blüte, Knospe und Samenstand symbolisiert im Buddhismus Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit

Wärme liebend und doch winterhart
     
    Lotus fühlt sich in Bayern wohl.    
Die Teiche dürfen nicht tief sein, damit sie sich schnell erwärmen. Die Vermehrung über Samen ist in unseren Breiten schwierig. Die Vermehrung über Ausläufer klappt aber gut. Künstlichen Dünger brauchen die Pflanzen nicht, absterbende Blätter düngen den Teichboden. Für Liebhaber gibt es im Handel auch Zwergsorten, die angeblich im Kübel gehalten werden können. Allerdings sind sie im Gegensatz zu den normalen Lotuspflanzen nicht winterhart.

Der Lotus-Effekt
     
    Wasser und Schmutz perlen ab.    
Die Reinheit der Lotusblätter lässt sich physikalisch erklären - mit dem so genannten Lotus-Effekt. Feinste Erhebungen auf der Oberfläche der Blätter lassen das Wasser besonders gut abperlen und dabei eventuell vorhandenen Schmutz mitreißen. Durch ihre "Mikrorauhigkeit" in elektronenmikroskopischer Dimension ist die Kontaktfläche mit den Schmutzpartikeln so gering, dass selbst Wasser abweisende Substanzen durch Wassertropfen abgewaschen werden. Die Pflanze schützt sich dadurch vor Pilzsporen und Algen.

Übrigens: Die Wurzeln des Lotus sind essbar und gelten in China und Japan als Delikatesse.

 

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