Nacktheit in der Sauna

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Die Sauna beinhaltet eine ganz besondere Atmosphäre. Hier gibt es diese ganz spezielle Stimmung, die einerseits die Nacktheit in den Vordergrund stellt, dieselbe jedoch andererseits als ganz selbstverständlich annimmt. Die FKK-Bewegung trug ihren positiven Teil zum Bekannt werden der Sauna hierzulande bei. In der Vergangenheit wurde die Nacktheit als sittenwidrig oder gar als sträflich betrachtet. Jahrhunderte lang wurde das nackte Schwitzen und das Schwitzen an sich als moralisch verwerflich eingestuft, da besonders die kirchlichen Einflüsse über Moral und Anstand das Verhalten der Bevölkerung prägte.


Die moderne Zeit bringt die Menschen von diesen veralteten Moralvorstellungen weg. Die gesundheitlichen Vorteile der Sauna gerieten immer mehr in den Vordergrund, so dass die Idee der Natürlichkeit und die eigentliche Unschuld der Nacktheit sich heute mit diesen mischen. Saunagänger werden immer entspannter und vor allem trotz der Nacktheit entkrampfter. Die Saunagäste tragen meist keine oder zumindest außerhalb der Schwitzräume nur leichte Bekleidung wie ein Saunahandtuch. Nur in der Ruhephase wird mitunter Kleidung wie Bademäntel empfohlen, um den Körper nicht vollständig auskühlen zu lassen. Die Nacktheit resultiert so aus den praktischen Vorgehensweisen der Saunierenden. Kleidung innerhalb der Sauna kann zudem ein gesundheitliches Risiko darstellen. Das Handtuch dient der Hygiene, da die Holzliegen sich sonst mit dem Schweiß der Saunagänger voll saugen würden. Auch kann es zum Schutz vor Blicken über einige Körperteile gelegt werden. Badehosen oder Badeanzüge können am Körper zu Hitzestaus führen, welche unter anderem starke Verbrennungen auslösen können. Die Nacktheit hat also auch funktionelle Gründe. Besonders Kinder lernen in der Sauna den ungezwungenen Umgang mit ihrem Körper und mit der ganz natürlichen Nacktheit. Denn unnatürliche Schamgefühle können so abgebaut werden, das Verhältnis zum eigenen Körper wird intensiver und selbstverständlicher. Für den Saunaneuling ist das erste Entkleiden ein oftmals großer und hemmender Schritt. Doch gerade geübte Saunagänger geben dem Neuling hier die nötige Sicherheit, da sie weder starren noch das Entkleiden zu einem Ritual machen. Da Handtuch wird einfach beim Betreten der Sauna abgelegt, auf die Liege verbracht und der Saunagänger nimmt eine bequeme Position ein. Abschätzende Blicke sind in der Sauna nicht angebracht, da sie der Entspannung und der Erholung dienen und nicht als Laufsteg herhalten. Die Atmosphäre der Nacktheit ist zugleich eine mitunter erotisch prickelnde, jedoch eher auf einem zurückhaltenden Niveau. Die Stimmung ist eher im ästhetischen Bereich einzuordnen und wirkt eher kunstvoll, eine sexuelle Erotik kommt nicht unbedingt vor. Durch die besondere Mischung aus extremer Hitze, nacktem Fleisch und vielleicht für den eigenen Geschmack unästhetischen Körpern ernüchtert jedoch gleichzeitig. Die Saunaerotik lebt rein durch das Hautgefühl.


Der Saunagänger erlebt den eigenen Körper als Begrenzung, nimmt auch an sonst bedeckten Stellen starke Reize wahr und sorgt so für ein unglaublich intensives Hautgefühl. Für viele Menschen ist jedoch genau dieses Gefühl der Nacktheit und der leichten erotischen Stimmung ein Grund, nur privat zu saunieren. Die Anschaffung einer eigenen Sauna ist hier die beste Möglichkeit, trotz Schamgefühlen in den Genuss zu kommen. „Sahib 2“ bietet hier die idealen Möglichkeiten. Durch die Seitenlängen von 193 cm Breite und 184 cm Tiefe in nahezu jeden Raum einbaubar und die geschickte Aufteilung des Saunabades wird ein Teil des Körpers von Blicken von außen versteckt, so dass der Saunagänger seine Privatsphäre voll auskosten kann. Doch auch unser restliches Sortiment kann sich sehen lassen.

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