Nach welchen Kriterien asiatische Gemüsesorten & Pilze online ausgesucht werden sollten

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Nach welchen Kriterien asiatische Gemüse & Pilze online ausgesucht werden sollten

Asiatische Gemüsesorten und Pilze sind nicht nur im Restaurant ein Genuss

Wenn Sie Abwechslung im heimischen Speiseplan suchen, überlegen Sie sich vielleicht, auf die asiatische Küche zurückzugreifen. Diese Küche zeichnet sich durch die Frische der Zutaten, die Vielfalt an Gerichten und die Verwendung von viel frischem Gemüse aus. Damit ist die asiatische Küche nicht nur lecker, sondern dank des hohen Gemüseanteils auch gesund. Nicht zu vergessen sind dabei auch die herrlich duftenden Gewürze und Pasten, die beim Kochen verwendet werden.

Gemüsesorten und ihre Verwendung in der Asiaküche

Eines der Merkmale der Asiaküche ist die Verwendung von viel Gemüse und Pilzen. Dabei sind Ihrer Fantasie fast keine Grenzen gesetzt. Sie sollten nur wissen, wie die einzelnen Gemüsesorten richtig zubereitet werden, denn hierbei können Sie einiges falsch machen. Auf eBay können Sie die Feinschmecker Lebensmittel schon küchenfertig vorbereitet erstehen, aber manchmal müssen Sie das Gemüse auch selbst für den Kochvorgang putzen und schälen. Im Folgenden finden Sie die gebräuchlichsten Gemüsearten und Pilze, die in der asiatischen Küche Verwendung finden.

Asiatische Gemüsesorten, die wie europäische verwendet werden

Knoblauch wird nicht nur hierzulande verwendet, sondern ist auch in der asiatischen Küche nicht wegzudenken. Er wird geraspelt, gequetscht, geschnitten, eingelegt, gehackt und roh oder gebraten verwendet. Den Knoblauchgeruch an den Händen bekommen Sie übrigens sofort wieder weg, wenn Sie Ihre Hände an einem feuchten Stück Edelstahl reiben. Dabei können Sie, wenn Sie keine Stahlseife besitzen, alle Produkte aus rostfreiem Stahl verwenden, wie zum Beispiel die Griffe diverser Knoblauchpressen oder von Pfannenwendern.

Chinesischer Weißkohl kann sowohl frisch im Salat als auch in feine Streifen geschnitten im Wok verwendet werden. Seinen Verwandten, den Chinakohl, braten Sie im Wok oder fertigen Kimchi daraus an. Kimchi ist die asiatische Variante des heimischen Sauerkrauts und entsteht wie dieses durch Milchsäuregärung des Kohls.

Zu den Kohlsorten zählt auch der Chinesische Blütenkohl, der nur ganz kurz gekocht werden sollte, um seinen leicht süßlichen Senfgeschmack zu bewahren. Eine andere Kohlsorte, der Chinesische Brokkoli, wird oft mit Ingwer und Knoblauch angebraten und mit Austernsoße oder anderen Gewürzen serviert.

Bei den Bohnensorten sollten die Spargelbohne und die Flügelbohne erwähnt werden. Die Spargelbohne kann bis zu 60 Zentimeter lang werden, schmeckt aber besser, wenn sie noch kleiner ist. Bei der Flügelbohne, auch als Goabohne bekannt, können Sie die jungen Früchte, die reifen Samen und die Speicherknollen essen.

Asiatische Gemüsesorten und so bereiten Sie diese zu

Als Bambussprossen werden die jungen Triebe einer speziellen Bambusart genannt. Diese müssen, sofern Sie sie nicht im Glas oder der Dose schon fertig zubereitet kaufen, vor der Verwendung geschält und blanchiert werden, damit die darin enthaltene Blausäure entfernt wird. Sie kochen sie so lange, bis sie nicht mehr bitter schmecken, durchschnittlich etwa 5 Minuten lang.

Eine weitere Spezialität der asiatischen Gemüsesorten ist der Daikon-Rettich. Diesen verarbeiten Sie in Eintöpfen oder essen ihn roh als Salat. Sojasprossen können Sie nicht nur eingelegt kaufen, sondern diese auch frisch erstehen oder selbst aus den Samen der Sojabohne ziehen. Oft werden unter dem Namen „Sojasprossen“ allerdings die Keimlinge der Mungbohne verkauft.

Die Luffagurke ist nicht nur eine Pflanze, die Badeschwämme produziert, sie kann auch als ein Vertreter der Kürbisgewächse gegessen werden. Ein typisches Kürbisgewächs ist zudem der Wachskürbis oder die Chinesische Melone. Das Fleisch dieses Kürbisses ist fest, weiß und wird sowohl pikant als auch süß zubereitet.

Relativ unbekannt ist die Wasserkastanie. Diese hat mit der heimischen Esskastanie nur die Form gemeinsam, denn die Wasserkastanie ist die Knolle einer Sumpfbinsenart. Falls Sie die Wasserkastanie frisch bekommen, müssen Sie bei der Zubereitung den holzigen Boden entfernen und die Haut abziehen. Damit die Farbe erhalten bleibt, legen Sie sie bis zur Verwendung in frisches Wasser.

Im Wasser wächst auch der Wasserspinat, der ähnlich wie einheimischer Spinat schmeckt. Da die zu den Prunkwinden zählende Pflanze schnell verdirbt, muss sie sofort verwendet werden.

Weiterer Exot ist die chinesische Bittermelone, die in Salaten, Currys und Suppen verwendet wird. Falls sie zu bitter ist, können Sie sie kurz in Salzwasser kochen und mehrmals abspülen. Die Bittergurke, auch als Bittermelone bekannt, kocht man vor dem Verzehr, um die Bitterstoffe zu entfernen.

Pilze sind nicht nur in der heimischen, sondern auch in der asiatischen Küche beliebt

In der Traditionellen Chinesischen Medizin nehmen Pilze einen großen Stellenwert ein. Man sagt ihnen nach, dass sie über Heilkräfte verfügen und diverse Beschwerden bessern können. Hierbei gehen die Meinungen allerdings stark auseinander. Worüber sich alle einig sind, ist, dass Pilze, sofern sie richtig zubereitet werden, eine schmackhafte Mahlzeit ergeben. Beim Putzen sollten Sie die Pilze nicht im Wasser liegen lassen, denn sie saugen sich schnell voll. Besser ist es, wenn Sie eine Pilzbürste zum Säubern verwenden.

Zu den bekanntesten chinesischen Pilzen gehört der Shiitake. Er ist in Asien die Nummer eins unter den kultivierten Pilzen und gehört zu den Champignons. Er hat zudem den Umami–Geschmack. Dieser Geschmack ist neben salzig, süß, sauer und bitter die fünfte wissenschaftlich anerkannte Geschmacksrichtung.

In der japanischen Küche ist besonders der Enoki-Pilz beliebt. In Europa ist er unter dem Namen „Gemeiner Samtfußrübling“ erhältlich und ist nach dem Shiitake die Nummer zwei im weltweiten Pilzanbau.

In vielen asiatischen Gerichten sind die Mu-Err-Pilze vertreten, die hier unter Judasohren oder Holunderpilze bekannt sind. Diese schwarzen Pilze werden in Streifen geschnitten und haben eine gallertartige Konsistenz. Sie sind eher geschmacksneutral, haben aber einen hohen Gehalt an Eisen, Kalzium, Kalium und Magnesium.

Natürlich werden viele andere asiatische Pilze verwendet, die meistens eng mit den heimischen Arten verwandt sind. Sie können aber durchaus die heimischen Vertreter verarbeiten, da die asiatischen Pilze hierzulande schwer erhältlich sind.

Auf diese Kriterien sollten Sie beim Kauf von asiatischen Gemüsesorten und Pilzen achten

Frisch oder getrocknet, im Ganzen oder zermahlen – nicht nur die Verarbeitung ist wichtig für den Geschmack. Es gibt auch einige andere Kriterien, nach denen Sie sich beim Einkauf richten können.

Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Konservierungsarten

Nachdem Sie nun über die wichtigsten Zutaten für ein asiatisches Mahl Bescheid wissen, sollten Sie sich mit den Kriterien für den Einkauf beschäftigen. Es gibt die Gemüsearten und die Pilzsorten in den verschiedensten Varianten zu erstehen.

Da wären zum einen die getrockneten Lebensmittel. Ein Vorteil liegt in der längeren Haltbarkeit, während ein Nachteil in eventuellen Geschmackseinbußen liegt. Vor der Zubereitung müssen die meisten getrockneten Lebensmittel in Wasser eingeweicht werden. Zum anderen können Sie bestimmte Gemüsesorten und Pilze auch frisch erwerben, wobei Sie auf kurze Wege und damit eine kurze Lieferzeit und auf die angebotene Verpackung achten sollten.

Gemüse und Pilze können auch in Dosen oder Gläsern angeboten werden, wobei der Vorteil darin liegt, dass die eingelegten Nahrungsmittel schon küchenfertig vorbereitet sind. Ein Nachteil könnte aber sein, dass die Konsistenz und der Geschmack leiden. Bei den Dosen und Gläsern können außerdem Konservierungsmittel, Salz, Zucker und andere Lebensmittelzusatzstoffe zugesetzt sein, was aber durch ein ansprechendes Äußeres und eine längere Haltbarkeit aufgewogen wird. Falls Sie in Öl eingelegte Nahrungsmittel kaufen, sollten diese nicht in Plastik verpackt sein, denn Öl kann die Weichmacher aus dem Plastik lösen und diese gelangen somit in Ihr Essen.

Wenn Sie Gemüse und Pilze in gefrorenem Zustand kaufen wollen, sollten Sie darauf achten, dass diese unterwegs nicht auftauen und somit verderben. Gefrorene Lebensmittel sind küchenfertig zubereitet und die Vitamine bleiben weitestgehend erhalten.

Verpackungseinheiten und Mischgemüse – kaufen Sie nur, was Sie benötigen

Doch nicht nur die Art der Konservierung spielt bei Lebensmitteln eine Rolle, auch auf die Verpackungsgröße sollten Sie Wert legen. Für Ihre Küche zu Hause benötigen Sie wahrscheinlich nicht kistenweise frisches Gemüse. Legen Sie beim Kauf Ihr Augenmerk darauf, wie viel in einer Packung enthalten ist und ob sie sich wieder verschließen lässt, denn manche Produkte neigen dazu, nach Anbruch der Packung sehr schnell zu verderben.

Auch auf die Größe der einzelnen Stücke kommt es an, egal ob getrocknet oder frisch. Gemüse und Pilze werden in ganzen Stücken angeboten, geraspelt, gerieben, gehackt, in Stücke geschnitten oder vermahlen. Lesen Sie daher die Angebotsbeschreibung durch, denn das Foto mit dem Serviervorschlag sagt nichts über die Stückgröße des Inhalts aus.

Bei Gerichten, die nach einer speziellen Gemüsekombination verlangen, kann es oft günstiger kommen, wenn Sie schon fertige Gemüsemischungen kaufen. Diese enthalten viele verschiedene Sorten und Sie müssen nicht alle Gemüsesorten, von denen Sie oft nur wenige Gramm benötigen, einzeln besorgen. Auch sind die Fertigmischungen im richtigen Verhältnis der Gemüsesorten abgepackt.

Gefahren beim Pilzkauf und Lebensmittelzusatzstoffe

Gerade bei den Pilzen sollten Sie darauf achten, wie und wo diese angebaut werden. Waldpilze können wegen Tschernobyl und Fukushima zum Teil erheblich mit radioaktivem Cäsium-137 belastet sein. Deswegen sollten Schwangere und Kinder laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung keine Waldpilze und Waldfrüchte verzehren, sondern auf unbelastete Zuchtpilze zurückgreifen. Am wenigsten belastet sind in der freien Natur Pilzsorten, die auf Holz wachsen. Frische Pilze aus dem Wald sollten wegen möglicher Parasiten wie dem Fuchsbandwurm oder Salmonellen für mindestens 10 Minuten auf 80 Grad Celsius erhitzt werden.

Lebensmittelzusatzstoffe wie Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker oder Farbstoffe sollten auf den Verpackungen angeführt werden, um unliebsamen Überraschungen vorzubeugen. Die Informationen über die Inhaltsstoffe, Zusatzstoffe, Mindesthaltbarkeit, und das Gesamtgewicht sollten bei einem Angebot auf eBay verfügbar sein. So können Sie beim Einkauf sicher stellen, gute Qualität zu bekommen.

Falls Sie wegen der Lebensmittelzusatzstoffe auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie fast alle Gemüsesorten und Pilze auch mit dem Fair Trade - Label oder in Bioqualität erstehen.

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