Nach welchem Prinzip funktioniert die SD 32 GB Speicherkarte?

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Nach welchem Prinzip funktioniert die SD 32 GB Speicherkarte?

Die Secure Digital Memory Card (kurz SD-Karte) gilt als beliebtes Speichermedium für Kameras. Die von SankDisk eingeführte Karte existiert seit 2001. Auf eBay finden Sie zahlreiche Angebote zur Variante mit 32 Gigabyte Speicherkapazität. Nachfolgend erhalten Sie Informationen, wie die 32-GB-SD-Karte funktioniert.

Die SD-Karte verfügt über einen Controller und besitzt Maße von 32 x 24 x 2,1 Millimetern. Die erste Version aus dem Jahr 2001 bietet eine zwischen acht Megabyte und zwei Gigabyte liegende Kapazität. Später folgt die den unterstützten Speicherplatz erweiternde SDHC. Das "HC" steht für High Capacity. Die erwähnte SD-Karte mit 32 Gigabyte Kapazität gehört streng genommen zu den SDHC-Ausführungen.

 

SD-Karte verwendet Flashspeicherung mit elektronischen Halbleitern

Alle SD-Karten basieren auf dem Prinzip der Speicherung über Flashbausteine. Die digitalen Speicherkomponenten punkten durch ihren geringen Energieverbrauch und ihre persistenten, nicht flüchtigen Eigenschaften. Bei den Flash-Speichern handelt es sich um elektronische Halbleiter. Die Speichereinheiten sichern Informationen als elektrische Ladungen. Hierfür besitzen Sie einen speziellen Transistor namens Floating-Gate.

Die Speicherung von Informationen erfolgt durch das Anbringen von Ladungen auf den einzelnen Gates. Dadurch befindet sich jedes Gate entweder in einem positiv geladenen oder einem entladenen Zustand. Ein geladenes Gate bewirkt einen Ladungstunnel und es fließt Strom. Umgekehrt bleibt der Stromfluss bei entladenen Gates aus. Das Auslesen der gespeicherten Daten erfolgt in Form von Abfragen der Gates. Das geschieht mittels der Kontrolle, ob ein Strom fließt.

 

Speicherkarte mit 32 Gigabyte setzt unzählige Bits voraus

Jede einzelne Speichereinheit der SD-Karte entspricht einem Bit in Form einer "Ja"- oder "Nein"- Information. Das "Ja" steht für geladen, das "Nein" für Ungeladen. Um die Kapazität einer Karte mit einem Gigabyte zu erreichen, verbauen die Hersteller knapp 8,6 Milliarden Bits. Im Fall der SD-Karte mit 32 Gigabyte Speicherplatz erhöht sich die Anzahl der Bits auf rund 275 Bits.

 

32-GB-Karten verwenden das Dateisystem FAT32

Neben dem Prinzip der Speicherung mittels Flash-Elementen findet eine Formatierung der Daten über ein geeignetes System statt. Da Sie Speicherkarten mit 32 Gigabyte bevorzugt in Digitalkameras einsetzen, verwenden die SDHC-Karten zum Formatieren das Dateisystem FAT32. Die Abkürzung FAT steht für File Allocation Table (Deutsch: Tabelle für die Zuordnung von Dateien). Das Dateisystem unterteilt den Speicher in Cluster. Während des Speicherns einer Datei entstehen in der Tabelle Einträge, die auf die zugehörigen Cluster verweisen. Das ermöglicht das Wiederauffinden der auf der SD-Karte abgelegten Informationen.

Ältere Kameras unterstützen lediglich das Format FAT16. Um eine 32-GB-SD-Karte in einem früheren Modell zu verwenden, formatieren Sie das Speichermedium mit FAT16. Der Vorgang erfolgt über den Windows Explorer. Beachten Sie: Durch die Formatierung reduziert sich der Speicherplatz auf maximal vier Gigabyte.

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