Nach diesen 10 Tipps gehört Ihnen bald einer der besten Mazda

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Nach diesen 10 Tipps gehört Ihnen bald einer der besten Mazda

Der japanische Automobilhersteller Mazda gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Marken im Pkw-Bereich, besonders in Deutschland. Automodelle der Japaner stellen eine günstige, vielseitige und leistungsstarke Alternative für den Straßenverkehr dar. Funktionalität steht dabei an oberster Stelle, aktuell hat Mazda jede Menge Modelle aktiv im Verkauf auf dem deutschen Markt. Da kann die Entscheidung, welches Modell es nun am Ende genau sein soll, schon schwerfallen. Im Folgenden finden Sie ganze zehn Argumente in Form der einzelnen Fahrzeugtypen, die aktuell verkauft werden.

Von Japan hinaus um die Welt – zur Firmengeschichte von Mazda

Gegründet wurde das Traditionsunternehmen im Jahr 1920 von Jujiro Matsuda. Der Begriff Mazda leitet sich zum einen aus der Aussprache seines Nachnamens im Japanischen ab, zum anderen von Ahura Mazda, der zoroastrischen Göttin der Weisheit und Erkenntnis. Ursprünglich widmete sich das Unternehmen der Veredelung von Kork, später kam dann die Produktion kleinerer und größerer Maschinenbauteile hinzu. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Motorrads im Jahr 1930 stieg Mazda langsam, aber kontinuierlich, in die Welt der Kraftfahrzeugproduktion ein. In den 30er Jahren folgten motorisierte Dreiräder und erste Lkws. Deren Produktion wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wieder aufgenommen. Im Mai 1960 brachte Mazda schließlich in Japan den ersten Pkw auf den Markt.

Es dauerte nicht lang, bis die hauseigene Kombination aus Leistungsfähigkeit und geringem Gewicht auch außerhalb der Landesgrenzen für Furore sorgte. Gerade der effektivere Spritverbrauch half Mazda, sich in westlichen Ländern zu etablieren. So startete der Vertrieb von Modellen in Deutschland im Jahr 1973 und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit. Viele Modelle wurden seit dieser Zeit konzipiert, eingeführt und wieder vom Markt genommen. Zu einigen Klassikern der Marke zählen:

  • Mazda 110 S Cosmo Sport (1967 – 1972)
  • Mazda 1500 (1966 – 1972)
  • Madza Luce Legato (1977 – 1981)
  • Mazda 929 (1973 – 1991)

Acht Autos für alle Ansprüche – das aktuelle Modellangebot von Mazda

Neben all den teilweise schon vergriffenen Klassikern befinden sich aktuell ganze neun Modelle auf dem Markt, über welche Ihnen im Folgenden eine Übersicht gegeben werden soll.

Der Mazda 2 – kompaktes Modell für den alltäglichen Gebrauch in der Stadt

Der Mazda 2 kann als das handliche, kleine Stadtauto von Mazda betrachtet werden. Eingeführt wurde er 2003, seit 2007 gibt es die neue, zweite Generation, welche noch leichter geworden ist. Das Modell ist optional als Drei- oder Fünftürer zu erwerben. Dadurch, dass das Modell in der zweiten Generation rund 100 kg weniger wiegt und 4 cm kürzer ist, wurde auch der Spritverbrauch merklich gedrosselt. Im Jahr 2010 bekam der Wagen eine frischere und noch rundere Optik verpasst, sowie einen optimierteren Motor, der auch die Euro 5-Norm erfüllt. Erhältlich ist er in drei Benzin-Varianten (1,3 l mit 75 bzw. 84 PS sowie 1,5 l mit 103 PS) und als Common-Rail-Diesel (1,6 l mit 95 PS). Ein serienmäßiges Sicherheitspaket ist ebenso vorhanden. In Kombination mit seinem schnittigen und sportlichen Aussehen ist dieses Modell eine gute Lösung für alle, die es platzsparend wollen.

Der Mazda 3 – die Allroundlösung, wahlweise als Drei- oder Fünftürer

Dieses Modell kann als typischer Vertreter der Kompaktklasse bezeichnet werden. Er ist ebenfalls als Drei – oder Fünftürer erhältlich und wurde erstmals 2003 produziert. Seitdem gab es 2006 ein Facelifting des ursprünglichen Modells sowie im April 2009 die zweite Generation. Auch hier stehen drei Benzinmotoren (1,4 l  mit 84 PS, 1,6 l mit 105 PS und 2 l MZR mit 150 PS), sowie zwei Common-Rail-Diesel-Motoren (1,6 mit 109 PS und 2,0 MZ-CD mit 143 PS) zur Auswahl. Auch gibt es ein manuelles Fünfganggetriebe und eine Vierstufen-Automatik mit manueller Schaltgasse. Trotz seiner kompakten Bauweise kann das Auto Platz für bis zu vier erwachsene Personen bieten.

Der Mazda 3MPS – der Komfort eines Fünftürers trifft auf sportliches Know-how

Dieses Modell stellt eine spezielle Sportvariante des Mazda 3 da, welche auf der Basis der fünftürigen Variante des Ursprungsmodells aufbaut. Erstmals wurde er 2006 veröffentlicht, auch hier gibt es seit 2009 die zweite Generation. Die Kraftübertragung erfolgt hierbei über ein manuelles 6-Gang-Getriebe und einem Sperrdifferenzial auf die Vorderräder. Der Mazda 3MPS – MPS steht für „Mazda Performance Series“ - steht, wie kaum ein anderes Modell der Firma, für die Kombination von Kompaktheit und Leistungsfähigkeit. Er kommt von 0 auf 100 km/h in lediglich 6,1 Sekunden. Sollten Sie also auch im Alltagsbetrieb ab und an eine Prise Motorsport gutheißen, so ist dieses Modell sicher von Interesse für Sie.

Der Mazda 5 – flexibler Minivan mit bis zu sieben variablen Sitzplatzmöglichkeiten

Die nächstmögliche Steigerungsstufe stellt der Kompaktvan Mazda 5 dar. Er wurde 2005 als Nachfolger der Modelle Premacy und MPV eingeführt, die zweite Generation folgt im Jahr 2010. In Deutschland sind drei Ausstattungsvarianten erhältlich. Die Basisversion „Comfort“, welche nur für die schwächeren Motoren geeignet ist, die „Exclusive“-Variante sowie eine „Top“-Variante für die größeren Versionen. Unüblich für die Größenordnung besitzt der Mazda 5 zwei Schiebe- statt Schwenktüren. Bis zu sieben Sitze lassen sich variabel einstellen und gegebenenfalls herausnehmen, ein Navigationssystem ist genauso eingebaut, wie eine Rückfahrkamera. Seit der zweiten Generation hat sich der Hubraum der Dieselkamera verringert und dadurch die guten Emissionswerte des Modells noch einmal verbessert.

Der Mazda 6 – modernes Design trifft auf umweltfreundliche Technik

Der Mittelklasse Pkw des Modells Mazda 6 ist bereits seit 2002 auf dem Markt. Seit dem Frühjahr 2013 gibt es bereits die dritte Generation dieser Variante. Das Modell ist dabei sowohl als Viertürer als auch in Form eines Kombis auf dem Markt erhältlich. Die neueste Generation hat sich dabei direkt an Mazdas neue Designlinie „Kodo“ angepasst und wirkt dadurch noch sportlicher und stromlinienförmiger. Die Motoren sind Aggregate der neuen „Skyactiv“-Technologie der Firma. Diese bietet zwei Benzinmotoren mit 2 und 2,5 Liter (146, 165 und 192 PS) und einen 2,2-Liter-Diesel in zwei Leistungsstufen (150 und 175 PS) an. Außerdem ist dieses Auto das erste Modell mit dem sogenannten I-Eloop-System, welches entstehende Energie beim Bremsen speichern und später wieder benutzen kann. Eine Variante, welche umwelt- und spritschonend ist.

Der Mazda MX-5 – der unkaputtbare Evergreen unter den Mazda-Modellen

Der meist verkaufte Roadster der Automobilgeschichte ist definitiv einer von Madza's Klassikern. Erstmals wurde er 1989 eingeführt und wurde umgehend populär, seit 2005 ist die dritte Generation im Handel erhältlich, welche seitdem immer wieder kontinuierlich verbessert wird, zuletzt im Herbst 2012. Die Coupé-Version erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit. Seinen Grundprinzipien - Frontmotor, Hinterradantrieb, leichte Bauweise und faire 50:50 Gewichtsverteilung – ist die Serie bis heute treu geblieben. Auch das leichte und schnell schließbare Dach gehört zu den hervorstechenden Eigenschaften der Serie. Ganzjahrestauglichkeit wird sozusagen garantiert. Hinzu kommen eine sehr gut ausgebreitete Aerodynamik und das sportliche Design, das einfach zeitlos ist.

Der Mazda CX-5 – Leistungsstarkes Sport Utility Vehicle für den alltäglichen Gebrauch

Dieses Modell präsentiert sich als kompakte Variante eines SUV (Sport Utility Vehicle), welches erstmals 2012 veröffentlicht wurde und das erste Madza-Modell im neuen Kodo-Design war. Angeboten werden zwei Benzinmotoren, einer mit 165 PS bei Front- bzw. einer mit 160 PS bei Allradantrieb. Außerdem gibt es zwei Dieselmotoren mit 150 und 175 PS, insgesamt stehen drei Ausstattungslinien (Prime-Line, Center-Line und Sports-Line) zur Auswahl. Die Leistung der Modelle ist dabei nicht zu unterschätzen. Der Benziner besitzt einen maximalen Drehmoment von 210/208 Nm bei 4000/min. Der Diesel mit 150 PS bringt es auf 80 Nm im Bereich von 1800 bis 2600/min, der 175-PS-Diesel liegt bei 420 Nm bei 2000/min.

Der Mazda CX-7 – sportliches Design trifft auch Komfort eines echten SUV

Eine weitere SUV-Variante mittlerer Größenordnung stellt der Mazda CX-7 dar. Das Besondere an ihm ist seine schnittige Bauweise, welche an einen klassischen Sportwagen erinnert und die sich mit einem traditionellen SUV paart. Die flach anstehende Windschutzscheibe trifft auf ein aerodynamisches Profil im Stile eines klassischen Coupés, bietet aber ein kraftvolles Heck mit entsprechendem Stauraum. Erstmals wurde dieses Modell im Frühjahr 2006 eingeführt, 2009 folgte eine optisch leicht veränderte Version. Angetrieben wird der Wagen von einem leistungsstarken 2,3-l-MZR-DISI-Turbomotor, der bis zu 258 PS bietet. Auch aktuellen Sicherheitsbestimmungen genügt dieser Wagen dabei vollends.

Es muss nicht immer fabrikfrisch sein – worauf Sie bei gebrauchten Mazdas achten müssen

Nicht immer sind die komplett neuen Modelle auf dem Markt die beste Lösung, wenn es um die Wahl des eigenen Autos geht. Gebrauchtwagen sind hierbei oft vor allem in puncto Kosten die preiswertere Methode. Und gerade für Liebhaber der älteren Modelle führt daran kein Weg vorbei. Doch bereits aktuelle Modelle der neuen Generationen kosten gebraucht wesentlich weniger und viele Mazda-Händler bieten selbige im ganz regulären Verkauf an. Viele von Ihnen greifen dabei auf ein spezielles Mazda 80-Punkte-Prüfzertifikat zurück, das alle Bereiche des Wagens prüft. Auch eine 12-Monats-Garantie und ein 14-tägiges Rücktauschrecht sind bei Mazda Teil des Gebrauchtdeals. Achten Sie dabei stets auf einen guten Verkäufer, der sie gegebenenfalls auch über den Vorbesitzer des Mazdas aufklärt. Nie sollten Sie das Auto dabei ohne eine entsprechende Probefahrt kaufen, des weiteren gilt es, folgende Aspekte zu prüfen.

  • Werfen Sie zuerst einen Blick in das Scheckheft des Autos. So finden Sie heraus, ob die Intervalle der einzelnen Inspektion in der Vergangenheit eingehalten wurden, die richtigen Schritte und auch das korrekte Motoröl verwendet wurden.
  • Testen Sie den Kupplungsverschleiß des Wagens. Eine gewisse Abnutzung ist dabei normal, sollte allerdings nicht allzu stark sein, zumal neue Kupplungen entsprechend kosten.
  • Prüfen Sie ihr Auto auf Rost, gerade an den Türen oder beim Unterboden
  • Bei leistungsstärkeren Modellen ist der Bremsverschleiß wesentlich höher, sodass die Bremsen öfters getauscht werden müssen. Informieren Sie sich beim Kauf also über deren Zustand.
  • Finden Sie heraus, ob die Stoßdämpfer eventuell undicht sind.
  • Testen sie während der Probefahrt das Lenkspiel des Wagens, achten Sie auf auffällige Geräusche und prüfen Sie, wie der Wagen in der Spur liegt.
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