Muss ich mir alle Apps kaufen, die ich auf meinem iPod verwenden will?

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Muss ich mir alle Apps kaufen, die ich auf meinem iPod verwenden will?

Konnten Nutzer früher bloß zwischen einer 60- oder einer 90-minütigen Kassette wählen, bieten selbst die kleinsten Varianten tragbarer Mp3-Player gigantische Ressourcen – von der unkomplizierten Verbindung und jederzeit möglichen Erweiterung des Repertoires durch wenige Klicks im Internet ganz zu schweigen.

Möglich gemacht hat diese Erleichterung die Erfindung des Mp3-Verfahrens, dadurch wurde es erstmals möglich, Musikdateien platzsparend und ohne jeden Qualitätsverlust zu erstellen und anzuwenden. Seit Durchsetzung dieser Technik sind unzählige Modelle an sogenannten Mp3-Playern auf den Markt gelangt. Alle renommierten Hersteller verfügen über gleich mehrere Varianten, die Qualitätsspanne reicht von simpel bis komplex.

Der wohl populärste Anbieter der Branche heißt Apple, mit seinem Mp3-Player, dem „iPod", prägte und prägt er ganz wesentlich das weltweite Straßenbild. 

Orientieren Sie sich als interessierter Nutzer mittels dieses Textes innerhalb der vielfältigen Thematik des iPod und lernen Sie die wesentlichen Aspekte seiner Bedienung kennen, mit dem Fokus auf dem Umgang mit den sogenannten „Apps", den zusätzlichen und nachträglich zu installierenden Funktionen. Zu guter Letzt steht mit dem breiten Mp3-Player-Sortiment auf eBay eine adäquate Option zur Auswahl des passenden Modells bereit.

Flach und leistungsstark: Der iPod als Avantgarde

Zwar wirken die meisten Mp3-Player optisch betrachtet recht ähnlich, doch sticht das Apple-Produkt dennoch aus der Masse der Geräte heraus. Wie immer bei den kalifornischen Pionieren gehen Funktion und Design hierbei Hand in Hand, wie alle anderen Innovationen ist auch der iPod stets von alternativen Playern zu unterscheiden. Mehr noch: Der gesamte Apple-Kosmos mit seiner grundsätzlichen Feinabstimmung von Soft- und Hardware umschließt die verhältnismäßig bescheidenen iPods ebenso wie Tablets und iPhones. Im direkten Vergleich sind die technischen Möglichkeiten natürlich andere bzw. anspruchsvollere, was nichts daran ändert, dass mit den Apps eine Brücke zwischen den unterschiedlichen Apple-Geräten geschlagen werden kann.

iPod-Generationen

Der iPod hat seinen Namen im Übrigen vom englischen Wort „pod", also „Kapsel". Genau genommen handelt es sich nicht nur um ein Gerät in verschiedenen Versionen, sondern vielmehr um ein ganzes Sortiment. Seit der erstmaligen Präsentation im Jahre 2001 sind einige Nachfolger erschienen, im Kern wurden die Funktionen allerdings beibehalten. Hinzu kamen allerdings einige Erweiterungen, etwa ein integrierter Videoplayer oder eine verbesserte Hardware, denn die Anfänge waren verhältnismäßig bescheiden: Die ersten iPods verfügten über keinen Farbbildschirm, geschweige denn ein über eine Touchscreen-Oberfläche. Parallel zu den einzelnen Stufen der Software-Weiterentwicklung hat sich auch die Festplattenkapazität stetig vergrößert. Als einschneidende Neuerung muss der im Verlauf der mobilen Vernetzung etablierte App-Store gelten. 

Multimedialer Supermarkt: Mit der App steigt der Nutzen

Apps setzten sich erst im Laufe der Digitalisierung durch, anfangs war der Umweg über alternative Synchronisationsmethoden erforderlich. Seit Eröffnung des offiziellen App-Stores bietet Apple seinen Kunden den direkten und unkomplizierten Online-Weg zur Beschaffung einzelner Apps. Das Volumen an verfügbaren Apps überhaupt liegt bei rund einer Million, die Bandbreite lässt kaum eine Facette des Nutzeranspruchs unberücksichtigt. Ein Viertel der Apps sind Spiele, die nicht bei allen iPod-Versionen möglich sind. Neben dem Fokus der Musikdateien stoßen die mittlerweile vier vorhandenen iPod-Serien – mit Ausnahme des leistungsstärksten Modells, dem Touch-iPod – nach einiger Zeit an ihre Leistungsgrenze; für die anspruchsvolle Multimedianutzung sind nach wie vor andere Geräte – man denke nur an die Tablets mit ihren vergleichsweise riesigen Displays – weitaus besser geeignet als die stets auf Kompaktheit bedachten iPods

Bevor Sie nun als Einsteiger nach spannenden Apps Ausschau halten, sind zuvor einige Hinweise bezüglich der vier unterschiedlichen iPod-Modelle angebracht. Je nach dem individuellen Anforderungsprofil bieten sich ein oder zwei Varianten immer besonders an.

Klein, mittel und groß: Der iPod als Super-Walkman mit Internetanschluss

Die kleinste Ausgabe des iPods nennt sich „Shuffle" und stellt einen kompletten Mp3-Player in Knopfgröße bereit. Er kommt dem ursprünglichen Walkman am nächsten, da er neben dem Musikhören keine zusätzlichen Funktionen bereitstellt. Mit seinem reduzierten Umfang und der kinderleichten Tastenwahl stellt der Shuffle besonders für Sportler eine exzellente Option in Sachen Musikhören dar. Er kommt praktischerweise ohne Display aus, was die Unfallgefahr minimiert: Heruntergefallene Geräte mit einer anschließend defekten (Hardware-)Oberfläche bedeuten nicht selten eine eingeschränkte oder gleich gar keine Anwendung mehr. Trotz seiner konsequenten Reduktion bietet die Shuffle-Variante immer noch einen stolzen Festplattenwert, auf den obligatorischen zwei Gigabyte lassen sich unzählige Musikalben abspeichern. Die Laufzeit des Akkus liegt mit seinen rund 15 Stunden im oberen Mittelfeld. Mit einem Kabel gelingen der Online-Anschluss und der Zugriff auf Dateien. Drahtlose Optionen stehen nicht zur Auswahl, ebenso fallen die Apps als Erweiterung weg; ohne Display ginge deren Nutzen gegen Null, Musikdateien sind allerding jederzeit online zu beziehen.

Weit entfernt von der Kompaktheit des Shuffle-Modells bieten die drei übrigen iPods alles, was der computergewöhnte Nutzer wünscht: Bluetooth-Kontakt, Touchscreen (teilweise), Display und die Möglichkeit, jederzeit online zu sein. Das Zugpferd ist dabei die Classic-Version, sie kommt bis auf die Telefonfunktion einem Smartphone nahe. Mit 160 GB erzielt sie eine Ressource, die manch durchschnittlichen Heimcomputer übertrumpft. Zudem entfällt das allabendliche Aufladen des Akkus, denn die Laufzeit liegt bei 36 Stunden.

Gelungene Synthese aus Tablet, Smartphone und Mp3-Player: Die Touch-Variante des iPod

Bei Benutzung eines Touch-iPods verwischen auf hervorragende Art und Weise die Grenzen zwischen den ansonsten in ihren Möglichkeiten voneinander abweichenden Geräten iPad, iPhone und eben iPod. Mit seinem Querschnitt aller Optionen des Apple-Kosmos erweist sich das Touch-Modell als Einsteigerversion ebenso geeignet wie als Ergänzung für langjährige Apple-Nutzer – Neulinge ohne Apple-Erfahrung zählen selbstverständlich genauso dazu.

Grundlage der Komplexität eines Touch-iPods ist neben der technischen Konfiguration das Herunterladen diverser Apps. Bezüglich der Hard- und Software setzt sich die Touch-Technik eindeutig von den übrigen Varianten ab, die Oberfläche ist lukrativ gestaltet und lässt sich auf Tablet-Niveau bedienen. Der Anwendungshorizont ist breit wie bei keinem anderen iPod: Ob Spiele oder Messenger-Tools, Dateien aus dem iTunes-Store oder begleitende Musikvideos, die Variationen sind reichhaltig. Dank der immer populärer werdenden Fingerbedienung bei transportablen Kleinst-Computern setzt die Nutzung keine Eingewöhnungsphase voraus, und auch der essenzielle Part der Anwendung, die Einbettung diverser Apps, ist längst nicht mehr so restriktiv wie noch zu Anfangszeiten. Über den App Store ist neben kostenpflichtigen mittlerweile auch eine beachtliche Anzahl von Gratis-Apps erhältlich, zudem wurde die Exklusivität der Apple-Apps im Laufe der Entwicklung zugunsten alternativer Anbieter aufgeweicht.

Apps ohne Ende: Mit Apple-Geräten lassen sich auch andere Anbieter nutzen

Zwar ist die Installation einer Apple-Software auf allen transportablen Geräten Pflicht – anders als mit dem entsprechenden Programm „iOS" ist keine Bedienung möglich – doch sind darüber hinaus auch Apps anderer Anbieter zu nutzen. Bezugspunkt für Apps jeder Art ist dabei der App Store, der Zugang erfordert einen entsprechenden Download. Der App Store an sich ist bei allen Produktgruppen gleich, es gibt für iPod-Nutzer keinen gesonderten Zugang oder Ähnliches. Allerdings ist der iPod mit Touch-Funktion aufgrund seiner ganz eigenen Bedienungsart die iPod-Variante mit der komfortabelsten Anwendung – reine Musik-iPods wie etwa der iPod-Shuffle sind ohnehin anders konzipiert. Dabei stammen allerdings die wenigsten Apps von Apple selber, vielmehr wird mit der Bereitstellung eines eigenen Programms der Rahmen abgesteckt, innerhalb dessen sich externe Firmen oder Entwickler an der Konzeption eigener Apps versuchen. Über den Absatz der kostenpflichtigen Apps ist Apple dann jeweils mit Prozenten beteiligt.

Für Musikliebhaber ist der gesondert zu erreichende iTunes Store das Maß aller Dinge, er ist ähnlich dem regulären App Store aufgebaut, läuft aber gleichzeitig als komplexes Verwaltungssystem in Sachen Musik. Neben Brennen und Bearbeiten ermöglicht es das Archivieren und Streamen der Musikdateien und ist am ehesten mit dem Media Player von Windows vergleichbar. Die Nutzung beider Stores bietet ausreichend kostenlose Apps wie auch Bezahlangebote in ganz unterschiedlichen Preisklassen, sodass keinem Nutzer eine Sparte verschlossen bleibt.

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