Möhren säen

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Im Gemüsegarten gibt es jetzt viel zu tun. Möhren, die bis Mitte Juli ausgesät werden, wachsen noch bis zum Herbst zu knackigen Karotten heran. Vor der Aussaat wird ein wenig organischer Volldünger in den lockeren Boden eingearbeitet. Je dünner man aussät, desto weniger muss später vereinzelt werden. Dünn aussäen geht leichter, wenn man die Samen mit einer Hand voll grobem Sand mischt. Noch etwas Radieschensaat dazugeben – die keimt schnell und zeigt dadurch früh an, wo später die Möhren keimen werden. Dann kann man zeitig Unkraut hacken, ohne den Möhren zu schaden.

An der Richtschnur eine 1 bis 2 Zentimeter tiefe Rille ziehen und die Sand-Samen-Mischung auf ein Blatt Papier legen, das an der Seite eingeknickt ist. Aus dieser Knickstelle die Mischung durch leichtes Anstoßen mit dem Finger gleichmäßig in die Rille rieseln lassen.

Gegen Möhrenfliegen hilft Knoblauch. Einfach gewöhnliche Knoblauchzehen im Abstand von circa 20 Zentimetern in die Rille setzen. Das Ganze mit Erde bedecken und gut andrücken.

Die Möhrensorte „Flyaway“ ist nahezu resistent gegen Möhrenfliegen. Die Möhrensorten „Purple Haze“, „Purple Dragon“ und „Beta Sweet“ sind nur innen orange – außen besitzen sie die Farbe von Roter Bete. Die als Marker verwendeten Zapfenradieschen der Sorte „Eiszapfen/Vitus“ sehen aus wie schneeweiße Minirettiche. Denn auch bei Gemüse isst das Auge mit.

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