Modisch, praktisch und individuell - Tipps für den Kauf von schicken Armbanduhren für Groß und Klein

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Modisch, praktisch und individuell - Tipps für den Kauf von schicken Armbanduhren für Groß und Klein

Armbanduhren sind selbstredend eine besonders nützliche Erfindung: Während sie ursprünglich einmal lediglich die Funktion als praktische Zeitangabe am Handgelenk erfüllen sollten, können sie heute gleichermaßen modisches Accessoire, Statussymbol und funktionaler Sport-Begleiter in einem sein.

Dank des vielseitigen Angebots schicker und funktionaler Armbanduhren kommt es schlussendlich beim Kauf immer darauf an, was Sie persönlich von Ihrer Uhr erwarten. Während männliche Uhrenträger vielleicht gerne die einfarbigen Varianten mit vielen unterschiedlichen Funktionen bevorzugen, achten modebewusste Frauen möglicherweise eher auf den Look sowie auf die Farbe und Größe der Uhr. Bei Armbanduhren für Kinder hingegen spielen meist das Aussehen, das Motiv des Ziffernblatts aber auch der Verschluss des Armbands sowie das Gewicht eine entscheidende Rolle.

Damit Sie bei der Suche nach Ihrer neuen Armbanduhr wissen, worauf Sie achten sollten, und was es generell für Varianten und Möglichkeiten gibt, bietet Ihnen dieser Ratgeber einen hilfreichen Überblick sowie wertvolle Tipps rund um den Kauf von Armbanduhren.

Herrenarmbanduhren - Qualitätsmerkmale und Unterschiede

Bei der großen Auswahl an Herrenarmbanduhren, die eBay anbietet, fällt es häufig etwas schwer, die wichtigsten Qualitätsmerkmale im Blick zu behalten. Eine erste Tendenz zur Kaufentscheidung fällt sicherlich über das Aussehen der Uhr, aber auch die verwendeten Materialien von Armband und Uhrgehäuse sowie das Uhrwerk sollten nicht außer Acht gelassen werden.

Das Uhrwerk

Eine hochwertige Armbanduhr kann eine Investition für das gesamte Leben sein – entscheidend sind vor allem die Qualität und die Mechanik des Uhrwerks. Bei den preiswerten Varianten ist das Uhrwerk zumeist industriell und in großer Auflage hergestellt, was unter Umständen ein Nachteil in Bezug auf Präzision und Langlebigkeit sein kann. Günstige Armbanduhren sind zum Großteil batteriebetrieben, was bedeutet, dass das Uhrwerk anhand einer kleinen elektromechanischen Zelle, der sogenannten Knopfbatterie, angetrieben wird. Ein Nachteil dieser batteriebetriebenen Varianten ist offenkundig, da die Knopfzellen nach einer gewissen Betriebszeit leer sind und bestenfalls durch einen Fachmann gewechselt werden können und müssen. Zudem kann es vorkommen, dass die Batterie nach längerer Zeit ausläuft und das Uhrwerk irreparabel beschädigt.

Neben elektrisch betriebenen Uhren finden Sie vor allem bei hochwertigeren Modellen zwei weitere Varianten des Uhrenlaufwerks vor, die häufig bei Herrenuhren eingesetzt werden. Bei einer Armbanduhr mit mechanischem Uhrwerk muss der Schwingkörper der Uhr, die sogenannte Unruh, manuell an der Krone aufgezogen werden. Im Gegensatz zur elektromechanischen Uhr läuft der Sekundenzeiger bei mechanischen Uhren durchgehend und „hüpft” nicht von einer Sekunde zur nächsten, was für viele Uhrenliebhaber ein entscheidendes Kaufkriterium darstellt. Automatische Armbanduhren funktionieren nach demselben Prinzip, allerdings muss die Unruh dank der Automatik nicht per Handaufzug betrieben werden. Jede Armbewegung treibt den in der Uhr enthaltenen kleinen Rotor an, der sich mit einer Feder selbstständig aufzieht.

Die Wahl des Uhrwerks bleibt eine individuelle Entscheidung, da alle drei Varianten sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringen können. Uhrmacher bescheinigen den mechanischen Varianten jedoch eine höhere Lebensdauer und Zeitgenauigkeit.

Das Gehäuse

Die Wahl des Gehäuses der Armbanduhr hängt unmittelbar mit dem Geschmack des Käufers zusammen. Schließlich bevorzugt nicht jeder den Look einer goldenen Armbanduhr, obwohl Gold besonders bei Luxusuhren gern verarbeitet wird. Zeitlos elegant und gleichermaßen pflegeleicht sind Uhrengehäuse aus Edelstahl, die es in glänzend polierten und auch schlicht matten Varianten zu kaufen gibt. Edelstahluhren sind besonders robust und leicht zu reinigen.

Armbanduhren aus Titan sind etwas kostenintensiver, dafür aber auch leichter und zudem nickelfrei, was vor allem für Allergiker ein entscheidendes Kaufkriterium sein kann. Egal, für welches Material Sie sich bei Ihrer neuen Uhr entscheiden, achten Sie auch auf das verwendete Uhrenglas. Denn hier gibt es ebenfalls Unterschiede: Bei kostengünstigen Uhren werden meist Kunststoffgläser verwendet, die zwar leicht, aber leider auch außerordentlich anfällig für Kratzer sind. Hochwertiger sind Mineral- oder Saphirgläser – Letztere sind absolut bruchsicher und werden bei hochwertigen Armbanduhren entspiegelt angeboten, was störende Reflexionen vermeidet.

Das Armband und der Verschluss

Bei dem Armband Ihrer neuen Uhr haben Sie die Entscheidung nach generell drei Rubriken zu treffen: Kunststoff, Natur oder Metall? Uhren mit Kunststoffarmband sind meist preiswerter, dafür aber auch kurzlebiger im Vergleich zu anderen Materialien. Kunststoff sieht verhältnismäßig schnell abgewetzt aus und kann nach einiger Zeit porös werden und brechen. Ein weiterer Nachteil ist das unangenehme Schwitzen unter einem Kunststoffarmband, vor allem im Sommer oder beim Sport.

Angenehmer zu tragen und luftdurchlässiger sind Armbänder aus natürlichen Materialien wie etwa Leder. Lederarmbänder sind in verschiedenen Farben und Verarbeitungen erhältlich. Ein Nachteil des Leders ist jedoch die hohe Anfälligkeit für Nässe. Gerade auf der Oberfläche von unbehandeltem Naturleder, was nicht lackiert, gummiert oder anderweitig versiegelt wurde, bilden sich in Verbindung mit Wasser unschöne Flecken.

Zur dritten Materialgruppe gehören Armbänder aus Metall, also beispielsweise Edelstahl, Silber, Platin oder Titan. Armbänder aus Metall sind robuster und langlebiger, dafür aber häufig schwerer als die oben genannten Materialien. Während Armbänder aus Plastik oder Naturstoffen in der Regel mit einer sogenannten Dornschließe aus Kunststoff oder Edelstahl verschlossen werden, werden Metallarmbänder auch mit Sicherheits-, Falt- oder Entwicklungsverschluss angeboten. Ein Nachteil solcher Verschlüsse und Metallarmbänder kann die ungenaue Passform sein – teilweise müssen einzelne Glieder des Armbands vom Fachmann entfernt oder zusätzlich eingefügt werden, damit die Uhr auch den perfekten Sitz am Handgelenk ermöglicht.

Armbanduhren für die Dame - zeitlose Eleganz oder modisches Accessoire

Grundsätzlich gelten bei Damenarmbanduhren dieselben Qualitätskriterien wie bei Uhren für den Herrn. Allerdings kommt es vielen Frauen möglicherweise eher darauf an, für viele verschiedene Outfits immer die farblich und stilistisch passende Uhr parat zu haben, weshalb nicht unbedingt immer die hochwertigsten Modelle vonnöten sein müssen. Zudem bevorzugen die meisten Frauen häufig zierlichere und filigranere Gehäuse, sodass selbst bei Damenarmbanduhren aus Gold die Uhr nicht so schwer und unbequem zu tragen ist.

Bei dem Kauf von Damenarmbanduhren sind Ihrem Geschmack kaum Grenzen gesetzt. Inzwischen gibt es viele moderne Varianten von Uhren, die in unterschiedlich peppigen Farbtönen zum echten Eyecatcher werden und sich perfekt mit anderen Accessoires kombinieren lassen. Einige Hersteller bieten sogar Uhren mit der Option, das eigentliche Uhrwerk in verschiedenfarbige Gehäuse mit passendem Armband unkompliziert und schnell einzubauen. So können Sie nach Lust und Laune ganz einfach eine einzige Uhr zu mehreren werden lassen, ohne ein ganzes Sortiment an Uhren kaufen zu müssen. Solche Modelle werden fast immer aus Plastik oder Silikon hergestellt und sind deshalb mehr ein modisch trendiger Armschmuck als eine langlebige und qualitativ hochwertige Armbanduhr.

Auch bei schlichten und edlen Damenarmbanduhren haben sich die Fabrikanten ganz auf die weiblichen Bedürfnisse eingestellt: So gibt es diverse Varianten von Uhren, die eigentlich aus Edelstahl gefertigt sind, jedoch mit einer Veredelung aus Weißgold, Gelbgold, Silber oder Bronze hochwertig und teuer aussehen und preislich doch erschwinglich bleiben.

Kinderarmbanduhren – peppige Farben und Lieblingsmotive

Die erste Armbanduhr ist für die meisten Kleinen etwas ganz Besonderes: Häufig erhalten sie ihre erste Uhr in Verbindung mit dem Erlernen der Uhrzeit, weshalb Kinderarmbanduhren als Motivationshilfe zumeist bunt und mit tollen Motiven angeboten werden. Inzwischen ist das Angebot für Kinderarmbanduhren ebenso vielseitig wie das für die Großen. Peppige Farben, hübsche Muster und bekannte Gesichter aus Film und Comic sollen den Kleinen das Lesen der Uhren erleichtern. Verschiedenfarbige Zeiger helfen beim Lernen und kleine Besonderheiten wie ein im Dunkeln leuchtendes Ziffernblatt machen die Kinderuhr zum Vorzeigeobjekt.

Achten Sie beim Kauf einer Armbanduhr für Ihr Kind jedoch nicht nur auf das Motiv – ein guter Verschluss und ein kratzfestes Uhrenglas sind ebenso vorteilhaft wie das Prädikat der Wasserdichte. So hat nicht nur Ihr Nachwuchs lange Freude an seinem kleinen Zeitmesser.

Chronographen und wasserdichte Taucheruhren

Die Datumsanzeige ist bei vielen Armbanduhren inzwischen Standard. Doch eine Armbanduhr kann heutzutage weit mehr, als bloße Zeit- und Tagesangabe zu sein. Wasserdichte Armbanduhren, die preislich noch im moderaten Bereich liegen, sind inzwischen für eine Wassertiefe bis zu 50 Meter geeignet – hochwertigere Taucheruhren, die optisch absolut alltagstauglich und dank ihrer Materialauswahl sehr leicht sind, gar für 200 Meter und mehr.

Doch nicht nur im Bereich Wassersport haben sich die Uhrenhersteller ganz auf die Ansprüche ihrer Kunden eingestellt: Praktische Chronographen, Armbanduhren mit integrierter Stoppuhr, sind der ideale Begleiter für Jogger und Ausdauersportler. Einige Modelle vereinen gleich mehrere Funktionen in einem Gerät und stoppen die Zeit sowohl im Sekunden-, Minuten- als auch Stundentakt.

Armbanduhren aus Opas Zeiten – antike Zeitmesser von hoher Qualität

Antike Armbanduhren erleben inzwischen eine Renaissance. Die ersten Armbanduhren wurden vor etwa 100 Jahren in kleinen Manufakturen in aufwendiger Handarbeit hergestellt und waren zunächst als neue Variante von Taschenuhren konzipiert, deren ersten Modelle bereits vor 400 Jahren entwickelt wurden. Handgemachte Uhren sind heute eine Seltenheit und kosten ein kleines Vermögen, sodass sie nicht für jeden Käufer infrage kommen. Umso mehr erfreuen sich Uhren aus Anfang und Mitte des letzten Jahrhunderts immer größerer Beliebtheit. Damals war eine Armbanduhr eben noch ein Wertgegenstand und eine Investition fürs ganze Leben, weshalb derartige Uhren heute teilweise wertvolle Sammlerstücke sind.

Im Gegensatz zu den ersten Armbanduhren spielen inzwischen der Preis und der Look der Uhr eine entscheidende Rolle. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden - schließlich besitzt heute fast jeder mehr als eine Armbanduhr - sind die Uhrwerke häufig industriell hergestellt. Dementsprechend werden die Kleinstteile der Uhr in einem maschinellen Prozess gefertigt und zusammengefügt, was ein Nachteil in Bezug auf die Präzision im Vergleich zu handgemachten Uhren sein kann.

Sollten Sie eine alte Armbanduhr besitzen, können Sie das gute Stück bei einem Uhrmacher schätzen und restaurieren lassen. Für Sammler lohnt sich ein Blick in die diversen Angebote im Internet – mit ein bisschen Glück finden auch Sie Ihr neues Liebhaberstück aus vergangenen Tagen.

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