Moderne Kaminholzregale und -körbe aus unterschiedlichen Materialien

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Holzkörbe für Kamine: moderne Kaminholzregale und Körbe aus unterschiedlichen Materialien

Nur wenige Gegenstände der Inneneinrichtung machen das eigene Zuhause so gemütlich wie ein Kamin. Die behagliche Atmosphäre dieser Ofenart zieht Besitzer wie Gäste jederzeit aufs Neue in seinen Bann. Damit Sie voll von seinen Vorteilen profitieren können, sind jedoch nicht allein die passenden Holzscheite notwendig. Sie müssen auch gelagert und getrocknet werden, um ausreichend Wärme und Licht zu spenden.

Im Folgenden erhalten Sie eine kurze Übersicht über die wichtigsten Aspekte der Holzlagerung. Im Vordergrund stehen dabei Holzregale, Unterstände und Holzkörbe. Ein kleiner Einblick in die Eigenschaften der unterschiedlichen Holzarten macht den Anfang. Dabei soll es vorrangig um das Heizöläquivalent und den Heizwert gehen.

Die verschiedenen Brennstoffe für Kamine

Ehe Sie im Folgenden alles Wichtige über die richtige Lagerung von Brennholz erfahren, soll es zunächst um die Besonderheiten von Brennstoffen für den Kamin gehen. Der Überbegriff ist Feuer- bzw. Energieholz. Damit ist ausgesagt, dass das trockene Holz zum Zweck eines möglichst hohen Wärmegewinns verbrannt wird. Die Hochwertigkeit des Holzes richtet sich dabei nach der Relation, in der die Menge des verwendeten Holzes zur Wärmeausbeute der Verbrennung steht.

Feuerholz kann man in verschiedenen Formen erwerben. Üblich sind Scheitholz, Rundholz, Stückholz und Reisig. Sie haben unterschiedliche Formen und Dichten. Im Rahmen der folgenden Darstellung soll es vorwiegend um das Scheitholz gehen.

Brennholz wird aus zwei verschiedenen Quellen gewonnen. Das naturbelassene Holz stammt direkt vom Baum. Er wird gefällt, in Stücke gesägt und verkauft. Der zweite Typ umfasst verschiedene Klassen von Restholz. Dabei handelt es sich teilweise um Reste, die bei der Holzverarbeitung und Ähnlichem übrig geblieben sind.

Bei der Auswahl von Brennholz werden Sie schnell fündig. Es gibt Buchen, Kiefern, Eichen, Fichten und andere. Bei der Entscheidung für oder gegen eine Art spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, wobei besonders der Heizwert von Bedeutung ist. Der folgende Abschnitte liefert Ihnen einen kurzen Einblick in die wichtigsten Charakteristika von Brennholz.

Der Heizwert und das Heizöläquivalent – darauf müssen Sie achten

Der Heizwert gibt an, welche Wärme bei der Verfeuerung des Holzes maximal genutzt werden kann. Die Holzfeuchtigkeit hat einen großen Einfluss auf diese Größe. Bei feuchtem Holz ist sie geringer, da ein großer Teil der Feuerenergie zunächst darauf verwandt werden muss, das überschüssige Wasser zu verdampfen.

Die zweite wichtige Größe ist das Heizöläquivalent. Sie gibt an, welche Menge des Brennstoffs dem Heizwert einer bestimmten Menge Heizöl entspricht. Ein guter Richtwert ist trockenes Laubholz. Sein Heizwert entspricht 200 Litern Heizöl. Bei der Auswahl können Sie ihn als Referenz nutzen.

So bewahren Sie Ihr Feuerholz richtig auf

Damit Sie die behagliche Atmosphäre eines Kamins an kalten Wintertagen genießen können, benötigen Sie das richtige Feuerholz. Wichtig ist dabei neben der Holzart eine ausreichende Trockenheit. Zu viel Feuchtigkeit darin wirkt sich negativ auf den Heizwert aus. Damit Sie Ihr Holz fachgerecht lagern und trocknen können, stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Verbreitet sind Holzunterstande und Holzregale.

Der Holzunterstand ist eine Aufbewahrungslösung, die man außerhalb des Hauses aufstellt. Es handelt sich dabei um eine Konstruktion aus zwei Seitenwänden und einem Dach, das das Holz vor Feuchtigkeit schützt. Die zweite Variante ist das Holzregal. Man stellt es in der Nähe des Kamins auf. Die Formen und Grundmaterialien von Feuerholzregalen sind vielfältig. Bei der Auswahl sind beide Aspekte zu beachten. Nur wenn das Regal stabil ist, können Sie größere Mengen von Holz darin aufbewahren. Empfehlenswert sind dichtes Holz und Metall. Welche Größe Sie benötigen, ist von Ihrem individuellen Bedarf und den klimatischen Bedingungen an Ihrem Wohnort abhängig. Sind die Winter in Ihrer Umgebung rauer und die zu heizende Fläche größer, ist zum Kauf eines größeren Regals zu raten. Heizen Sie nur sporadisch mit dem Kamin, kann es ein kleineres sein.

Kaminholzregale und Unterstände können ergänzend zueinander genutzt werden. Im Regal befindet sich in diesem Fall lediglich eine kleinere Holzmenge, die den Bedarf des Tags oder Abends deckt. Das restliche Holz verbleibt im Unterstand vor dem Haus. Da beide Modelle mit der Feuchtigkeit des Holzes in Berührung kommen, sollten sie witterungsbeständig sein. Dies wird durch wasserabweisende Lackierungen gewährleistet.

Diese Vorteile hat eine Holzstapelhilfe

Neben dem Unterstand und dem Regal gibt es eine weitere Möglichkeit zur sicheren Lagerung von größeren Holzmengen. Man bezeichnet sie als Holzstapelhilfe. Sie besteht aus zwei Leisten, die mit dem Boden verbunden sind, und zwei Bügeln, die das Holz links und rechts vor dem Abrutschen schützen. Bei den Untergrundleisten handelt es sich meistens um Vierkanthölzer, die mit dem Boden verbunden werden. Dieser Schritt ist bei großen Holzmengen von eklatanter Wichtigkeit. Das Gewicht der gestapelten Holzscheite könnte sonst zum Umkippen der Konstruktion führen.

Neben der sicheren Verankerung gibt es weitere Dinge zu beachten. Eines davon ist das Material. Wählen Sie eine stabile Ausführung für Ihren individuellen Bedarf. Je mehr Holz Sie lagern wollen, desto widerstandsfähiger und besser muss die Aufbewahrungshilfe sein. Diesbezügliche Informationen entnehmen Sie der Verpackungsbeilage. Sie finden Sie unter dem Punkt Tragfähigkeit. Wichtig ist weiterhin der Platz für das Brennholz. Üblicherweise gibt man ihn in m² und m³ an. Je weniger Holz Sie benötigen, desto kleiner kann die Abstellhilfe sein. Für den größeren Bedarf kommen Maße wie 2,40m² bei 1,0m³ infrage.

Bedenken Sie weiterhin, ob Sie Ihre Stapelhilfe im Innenbereich Ihres Hauses oder draußen aufbewahren wollen. Es gibt Ausführungen für beide Zecke. Im Außenbereich ist auf einen besonderen Schutz vor Witterungseinflüssen zu achten. Zumeist empfehlen sich die Aufstellung in einer geschützten Ecke und die Anbringung eines zusätzlichen Sicherheitsdachs.

Was ist beim Lagern zu beachten?

Damit das Holz gut und effizient brennt, muss es so lang trocknen, bist die meiste Feuchtigkeit entwichen ist. Bedenken Sie hierbei, dass Holz nie komplett getrocknet werden kann. Auch bei augenscheinlich trockenem Holz wird ein Wasseranteil von 15 Prozent niemals unterschritten. Je nach Holzart kann der Trocknungsvorgang bis zu zwei Jahre lang dauern. Um die frischen von den älteren Scheiten zu unterscheiden, markieren Sie sie direkt nach dem Holzschnitt. An den Jahresringen können Sie dann direkt erkennen, wann der Baum gefällt wurde.

Bei der trockenen Lagerung ist auch darauf zu achten, dass genügend Luft an die Holzscheite gelangt. Empfehlenswert ist die Verwendung eines Kaminholzunterstandes, der vom Wetter abgewandt positioniert wird. Stellen Sie ihn so auf, dass er nicht von Regen und Schnee befeuchtet wird. Ein am Haus angebrachtes Zusatzdach verbessert den Effekt noch. Ist die Luftzirkulation im Keller gut, platzieren Sie sie den Unterstand oder die Stapelhilfe dort.

Kaminholz sollte niemals auf dem Boden gelagert werden. Dies würde dazu führen, dass Feuchtigkeit aus dem Boden in das Holz gelangt. Legen Sie daher großen Wert darauf, dass Ihr Unterstand oder Ihr Regal einen stabilen Boden hat.

So stapeln Sie Ihr Holz richtig

Eine Grundregel bei der Aufbewahrung von Holz besagt, dass frisches Holz zuunterst ins Regal gelegt wird. Darüber legen Sie das ältere Holz aus, das bereits genügend getrocknet ist und sofort verbraucht werden kann. Bei der Auslegung der untersten Scheite gilt es, eine weitere Besonderheit zu beachten. Positionieren Sie sie längs in einem Abstand von etwa 10 cm. Wichtig ist dabei, dass es keinesfalls auf dem Boden liegt. Bei der geringen Durchlüftung besteht akute Schimmelgefahr. Die zweite Lage wird nicht längs, sondern quer und ohne Freiräume gestapelt. Die dritte Lage ist wieder längs und dicht an dicht positioniert.

Der Aufbau der übrigen Reihen folgt demselben Muster. Auf eine Längsreihe folgt eine Querreihe und umgekehrt. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass in gleichmäßigen Abständen Belüftungsreihen freigelassen werden. Eine Holzstapelhilfe ist hierbei sehr hilfreich. Um sicherzustellen, dass das Holz in Ordnung ist, müssen Sie es regelmäßig kontrollieren. Sie können hierbei ein Feuchtigkeitsmessgerät nutzen. Es hat zwei Spitzen, die einfach in das Holz gestochen werden. Der Feuchtigkeitsgrad wird anschließend auf dem Display angezeigt.

Aufbewahrung für den kleinen Bedarf - Kaminholzkörbe

Anstatt eines Kaminregals können Sie einen Kaminholzkorb in der Nähe Ihres Kamins aufstellen. Er ist bedeutend kleiner als die anderen beiden Aufbewahrungsmöglichkeiten und aus diesem Grund für weniger Holz geeignet. Seine Nutzungsmöglichkeiten beschränken sich auf den sporadischen Gebrauch. Empfehlenswert ist er für Leute, die Ihren Kamin nur gelegentlich in Gesellschaft befeuern. Die meisten Körbe fassen ausreichend Holz für einen Abend. Wie das Kaminregal kann er als Ergänzung zur Holzstapelhilfe oder zum Holzunterstand fungieren.

Um das Holz von draußen leicht in die Nähe des Kamins bringen zu können, ist auf ein geringes Eigengewicht des Korbs von Vorteil. Eine Probe empfiehlt sich vor dem Kauf. Empfehlenswert sind Materialien wie Polyrattan, Metall und Filz. Besonders edle Ausführungen bestehen aus einem Weidenkorb mit einem integrierten Jutesack. Da die Materialien häufig mit Holz in Verbindung kommen, sollten Sie gut auswaschbar sein. Weiterhin ist die Größe wichtig. Für den etwas stärkeren Bedarf empfehlen sich Modelle ab einer Länge von etwa 50 cm. Breite und Höhe sollten bei etwa 40 cm liegen. So können Sie das Holz problemlos aufbewahren.

Metallkörbe bieten den Vorteil, dass sie besonders widerstandsfähig sind. Gleichzeitig wiegen Sie mehr als die anderen. Informationen zum Nutzungskomfort entnehmen Sie Ratgebern im Internet. Ein wichtiger Aspekt darin ist häufig die Frage nach den Abnutzungsspuren und dem Reinigungsaufwand. Bei hochwertigen Körben sieht man auch nach langer Nutzung kaum Gebrauchsspuren. Im Lieferumfang der Körbe sind in manchen Fällen Kaminbestecke enthalten. Wollen Sie bei einer Erstausstattung sparen, können Sie hierbei zugreifen. Informieren Sie sich lediglich darüber, wie leicht sich Besteck und Korb zusammenbauen lassen.

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