Mobbing Rechtliche Situation Cyber-Mobbing

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Rechtliche Situation

Die Gesetzgebung in Bezug auf Mobbing am Arbeitsplatz in unterschiedlichen Ländern ist stark verschieden. In manchen Ländern (etwa Schweden, Frankreich oder Spanien) gibt es gesetzlich verankerte Bestimmungen zum Schutz gegen Mobbing am Arbeitsplatz. In anderen Ländern besteht kein oder nur kaum Schutz gegen Mobbing, solange nicht einzelne Handlungen rechtliche Tatbestände erfüllen.

Mobbing in der Schule

Mobbing in der Schule (auch „Bullying“ genannt) bedeutet ein gegen Schüler gerichtetes „Gemeinsein“, Ärgern, Angreifen, Schikanieren und Sekkieren.[48] Die Täter bevorzugen vor allem schwächere und ängstlichere Opfer.[49] Der Psychologe und Mobbingforscher Olweus unterscheidet zwischen zwei Idealtypen von Mobbingopfern an Schulen, dem passiven Opfer und dem provozierenden Opfer.[22] Laut dem Schulforscher Wolfgang Melzer kann Mobbing in der Schule nicht auf bestimmte Täter- und Opferpersönlichkeiten zurückgeführt werden, sondern auf das Schulklima.


Cyber-Mobbing

Unter Cyber-Mobbing oder Cyber-Bullying versteht man die Nutzung moderner Kommunikationsmittel (z.B. dem Internet) um anderen Menschen zu schaden. Dabei werden die Opfer durch Bloßstellung im Internet, permanente Belästigung oder durch Verbreitung von falschen Behauptungen gemobbt.

In letzter Zeit gewann der Begriff vor allem im Zusammenhang mit Schülern, die Videos oder Bilder von Lehrern bearbeiteten und anschließend ins Internet gestellt haben, an Bedeutung.[1] Weit verbreitet ist diese Form des Mobbings auch unter Schülern, die per Handy, Chat, sozialen Netzwerken wie SchülerVZ oder Videoportale wie youtube oder extra erstellte Internetseiten virtuell belästigt werden. Die Betroffenen leiden daraufhin häufig an psychischen Problemen. Oftmals finden sie keine adäquate Hilfe bei Eltern oder Lehrern, da diesen die Problematik unbekannt ist.[2]

In Großbritannien wurde bereits von staatlicher Seite dagegen vorgegangen[3], auch Südkorea hat bereits ein Gesetz zu Vermeidung von Mobbing im Internet vorgelegt.[4] Ebenso führte der US-Staat Missouri 2008 ein Gesetz gegen Cybermobbing ein. [5] Dort hatte ein Suizidfall eines Teenagers weltweit große Empörung ausgelöst


Quelle Wikipedia
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