Mit welchen anderen Materialien lässt sich der Aquamarin für Schmuck kombinieren?

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Mit welchen anderen Materialien lässt sich der Aquamarin für Schmuck kombinieren?

Der blaue Aquamarin ist ein gefragter Schmuckstein für Anhänger, Halsketten und Ringe in Gold und Silber. Erfahren Sie jetzt mehr über die Eigenschaften von Aquamarinen und lesen Sie, zu welchen Materialien der exklusive Schmuckstein am besten passt.

 

So blau wie das Wasser: der Aquamarin als Schmuckstein

Schon sein Name deutet auf seine Ähnlichkeit mit dem Element Wasser hin: Aquamarin steht auf Lateinisch für „Meerwasser“. Der blaue Schmuckstein ist eine Variation des Silikat-Minerals Beryll und zeichnet sich durch eine seegrüne Farbe aus, die an den Farbton des Meeres erinnert. Der Aquamarin ist transparent und als Schmuckstein mit unterschiedlichen Schliffformen wie dem bekannten Brillantschliff beliebt.

 

Wissenswertes über Aquamarine: Eigenschaften und Herkunft

Der Aquamarin hat eine Mohshärte bis zu 8,0 und eignet sich damit hervorragend als Schmuckstein. Das Silikat-Mineral erhält seine majestätische blaue Färbung durch die Beimengung von Eisen-Ionen. Der blaue Beryll ist in Europa schon seit dem 15. Jahrhundert unter der Bezeichnung Aquamarin bekannt und kommt an mehr als 600 Fundorten weltweit vor. Die edlen Schmucksteine werden in Pegmatit-Adern gebildet und entwickeln dekorative Kristalle. Zu den bedeutendsten Fundorten gehören Länder wie Brasilien, Mosambik und Nigeria. Die Qualitätsbezeichnung „Santa Maria“ steht für besonders tiefblaue Exemplare des Schmucksteins, die in Brasilien gefördert werden. Um eine vergleichbare Qualität handelt es sich bei „Santa Maria Africana“, Aquamarinen aus Mosambik. Heute werden Aquamarine, die von Natur aus keine intensive blaue Färbung aufweisen, häufig durch Brennen veredelt. Diese Aquamarin-Steine erreichen jedoch nicht die Qualität natürlich gefärbter Aquamarine, weil sie empfindlich auf Sonnenlicht und Wärme reagieren.

 

Edelmetalle passend zu Aquamarinen: Schmuck-Träume in Gold und Silber

Schmuckstücke mit Aquamarinen sind überwiegend in Edelmetalle wie 375er Gelbgold und 925er Silber (Sterlingsilber) eingefasst. Dabei bildet insbesondere das helle Gold mit einem niedrigeren Feingehalt einen stilvollen Kontrast zu den blauen, transparenten Steinen. In Kombination mit Sterlingsilber oder Weißgold funkeln Aquamarine glasklar und wirken fast wie Diamanten. Aquamarin-Schmuck wie Anhänger, Ketten und Ringe zeichnet sich aufgrund des häufig verwendeten Brillantschliffes durch einen betont eleganten Stil aus und eignet sich damit auch ideal für den Abend.

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