Mit diesen Spielen lernt Ihr Kind Farben kennen und benennen

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Mit diesen Spielen lernt Ihr Kind Farben kennen und benennen

Farben spielen eine wichtige Rolle im Leben. Sei es im Straßenverkehr beim Erkennen der Schilder und Ampeln oder bei der ganz alltäglichen Kommunikation untereinander. Daher ist es umso wichtiger, dass Kinder bereits in jungen Jahren die unterschiedlichen Farben kennenlernen und benennen können. Es gibt eine ganze Reihe an Spielen, die darauf abzielen, Kindern den Umgang mit Farben spielerisch näher zu bringen. Im Folgenden werden Ihnen einige vorgestellt.

Farben lernen mit Spaß und Bewegung: „Mein Mäuschen-Farbspiel"

Das „Mein Mäuschen-Farbspiel" eignet sich für Kinder ab zwei Jahren und beinhaltet einen Spielplan, fünf Farbmäuschen, einen Mauseloch-Bogen, zehn Futter-Plättchen und einen Holzwürfel. Während des Spiels sollen Teller für ein Picknick gedeckt werden, unterdessen wird allerdings auch Verstecken gespielt. „Mein Mäuschen-Farbspiel" ist kein Spiel, das rein im Sitzen verläuft, sondern die Spieler dürfen sich frei im ganzen Zimmer bewegen. Daher sind Bewegung, Spaß und Abwechslung garantiert. Pädagogisches Ziel ist es, Ihrem Kind durch das Zuordnen von Farben zu Speisen beim Verteilen dieser auf die Teller, die Farben beizubringen. Des Weiteren werden auch Merkfähigkeit, Fantasie, räumliches Orientierungsvermögen, soziale Kompetenz und das Einhalten von Regeln gefördert.

Ziel des Spiels

Das Ziel des Spiels ist es, gemeinsam ein Picknick für die Farbmäuschen vorzubereiten. Dies erfolgt, indem jeder Teller mit einer Speise in der entsprechenden Farbe versehen wird. Beispielsweise wird ein roter Teller mit Kirschen und ein gelber Teller mit Käse bestückt. Bevor Sie das Spiel beginnen können, müssen Sie den Mauseloch-Bogen anbringen. Dieser stellt die Grenze zwischen Spielwelt und Realität dar. Sobald ein Spieler durch das Loch hindurchschlüpft, gelangt er ins Zimmer, wo er dann ein Versteck sucht, oder wieder zurück in die Gartenwelt zum Picknick.

Spielverlauf

Dann sollten Sie je nach Ausdauer und Kenntnisstand Ihres Kindes auswählen, mit wie vielen Mäusen und Farben Sie spielen möchten. Anfangs sind zum Beispiel drei Farben und jeweils eine dazu passende Speise zu empfehlen. Nun können Sie mit dem Spiel beginnen. Das jüngste Kind fängt an und würfelt. Je nach geworfenem Symbol darf es dann einen Teller decken, indem es ein verdecktes Futterplättchen aufdeckt, Speise und Farbe benennt – hierbei dürfen Sie gerne auch helfen – und das Plättchen auf den passenden Teller legt. Oder aber es darf eine beliebige Maus im Zimmer verstecken, nachdem es durch das Mauseloch gekrochen ist. Das Versteck muss allerdings der Lieblingsfarbe der Maus entsprechen. Während der Suche nach einem passenden Versteck können Sie besonders gut über die jeweiligen Farben und Gegenstände sprechen. Alle Mitspieler achten darauf, wo die Maus versteckt wird und merken sich dies.

Das Spiel ist beendet, sobald alle Plättchen verteilt und alle Mäuschen versteckt wurden. Sie rufen dann zum Picknick, woraufhin alle Spieler nacheinander durch das Mauseloch schlüpfen und jeweils eine Maus zurück aus ihrem Versteck holen. Wenn alle Mäuse an ihrem Teller sitzen, beginnt das Picknick.

"Tempo, kleine Schnecke" – das spannende Farbwürfelspiel

„Tempo, kleine Schnecke" gilt als Farbwürfelspiel und wurde für Drei- bis Siebenjährige entwickelt. Mitspielen können zwei bis sechs Personen. Das Spiel enthält 6 Holzschnecken in verschiedenen Farben, zwei Farbwürfel und einen Spielplan. Die Situation ist die, dass die Schnecken ein Rennen machen, um herauszufinden, welche von ihnen am schnellsten ist. Das Ziel sind die Salatköpfe und der Gewinner ist derjenige, der eine Schnecke als erstes dorthin bringt. Vor dem Start müssen Sie die Schnecken auf das farblich passende Startfeld stellen, welches mit einem Blatt gekennzeichnet ist. Auch wenn Sie weniger als sechs Spieler sind, stellen Sie immer alle Schnecken auf. Das jüngste Kind beginnt und würfelt mit beiden Würfeln. Entsprechend der geworfenen Farben werden die jeweiligen Schnecken dann ein Feld vorgerückt. Zeigen beide Würfel die gleiche Farbe, so darf die Schnecke dieser Farbe zwei Felder weiter. Optional können Sie das Spiel auch mit der Regel, dass nicht nur die erste, sondern auch die letzte Schnecke im Ziel gewinnt, erweitern. Gewinner ist immer derjenige Spieler, der die Schnecke mit seinem Wurf ins Ziel bringt.

Das Farben- und Formen-Legespiel „Colorama"

Das Legespiel „Colorama" wurde für ein bis sechs Spieler ab drei Jahren konzipiert. Mit Hilfe dieses Spiels können Sie Ihr Kind spielerisch an Farben und Formen heranführen. Aufgrund von unterschiedlichen Spielvarianten eignet es sich auch für verschiedene Altersgruppen. Das Prinzip besteht darin, dass Spielsteine nach Farbe und Form geordnet in Spielfelder eingesetzt werden. Dies fördert sowohl das genaue Schauen, das Vergleichen, das Benennen und Zuordnen als auch die Handgeschicklichkeit. In „Colorama" sind ein Spielplan, 40 Spielsteine in Rot, Blau, Grün und Gelb und fünf verschiedenen Formen (Kreis, Quadrat, Dreieck, Sechseck, Trapez) sowie ein Farbwürfel und ein Formenwürfel enthalten.

 

Variante für Kinder ab drei Jahren

Die erste Spielvariation wird als „Kennenlernen der Spielsteine" bezeichnet und wurde für Kinder ab drei Jahren entwickelt. Hier werden zunächst alle Spielsteine gemischt und gleichmäßig verteilt, wobei Sie Farben und Formen nicht sonderlich beachten müssen. Übrige Steine legen Sie in den Spielplan. Das Spiel besteht dann darin, dass jeder Mitspieler nacheinander einen seiner Steine mit der glatten Seite nach oben in das farblich passende und der Form entsprechende Feld legt. Sobald alle Felder belegt sind, ist das Spiel beendet. Bei dieser Variation gibt es weder Gewinner noch Verlierer.

Variante für Kinder ab vier Jahren

Das „Würfel kennenlernen" stellt die zweite Spielmöglichkeit dar und eignet sich ab vier Jahren. Als Vorbereitung legen Sie die Spielsteine in die richtigen Felder des Spielplans, würfeln dann reihum mit dem Farbwürfel und nehmen einen der geworfenen Farbe entsprechenden Stein aus dem Spielplan. Die Form spielt hierbei keine Rolle. Sie legen den gezogenen Stein dann vor sich ab. Wird ein Joker geworfen, darf sich der Spieler eine Farbe aussuchen, bei der leeren Seite hingegen muss er aussetzen. Die Runde ist zu Ende, wenn Sie alle Steine abgeräumt haben; derjenige mit den meisten Steinen gewinnt. Wenn Sie Ihrem Kind die Formen näherbringen möchten, können Sie das gleiche Spiel mit dem Formenwürfel durchführen.

Zwei Varianten für Kinder ab fünf Jahren 

Eine weitere, etwas schwierigere Option und daher ab fünf Jahren ist die „Colorama"-Version. Grundsätzlich funktioniert es wie Spielvariante Nummer zwei, Sie spielen jedoch mit beiden Würfeln gleichzeitig. Entsprechend der geworfenen Form und Farbe muss dann der richtige Stein, zum Beispiel ein grünes Quadrat, genommen werden. Ein Joker bedeutet hier eine beliebige Form, der leere Kreis steht erneut für Aussetzen.

Die letzte mögliche Spielweise nennt sich „Colorama Profi" und eignet sich ebenfalls ab fünf Jahren. Der Unterschied zum normalen „Colorama" liegt darin, dass die Steine zu Beginn nicht auf das Spielfeld gelegt, sondern gemischt und gleichmäßig verteilt werden. Die Spieler versuchen dann, möglichst schnell ihre Steine auf den Plan zu legen. Wer als Erster keine Steine mehr hat, ist der Sieger.

Die lustige Spielesammlung „4 erste Spiele"

Die Spielesammlung „4 erste Spiele" besteht aus vier verschiedenen Kinderspielen, die für Kinder im Alter von drei bis acht Jahren konzipiert sind. Sie beinhaltet zwei beidseitig bedruckte Spielpläne, 20 farbige Blütenformen, 24 Bildkärtchen, sechs Spielfiguren und einen Farbwürfel. Die Spiele sind pädagogisch wertvoll, da sie Kindern die Grundlagen des gemeinsamen Spielens sowie Farben und Formen näherbringen. Die Regeln sind sehr leicht, sodass eine kurze Spieldauer garantiert und ein Sieg auch über Ältere möglich ist.

Das „Vogelspiel" gilt als das leichteste der vier Spiele und ist aufgrund seiner sehr kurzen Spieldauer besonders für Dreijährige zu empfehlen. Hier verfügt jeder Spieler über einen eigenen geraden Weg, den es zurückzulegen gilt. Je nach geworfener Farbe dürfen Sie vorrücken, bis Sie das Netz in der Mitte erreichen. Der Erste, der dort ankommt, gewinnt und bekommt den Gewinn, den Sie möglicherweise im Voraus dort platziert haben.

„Beim Blumenwürfeln" besitzt jeder Spieler ein eigenes Beet. Das Ziel ist es, eine passende Blütenform, die der geworfenen Farbe entspricht, zu erwürfeln. Eine Erweiterung für ältere Kinder ist mit dem sogenannten „Glückstopf" möglich, was das Spiel zu einem lustigen Räuber- und Gewinnspiel macht.

Das „Spiel mit dem Schloss" bietet eine etwas höhere Schwierigkeit, da das Spielfeld aus einem schneckenförmig gewundenen Weg besteht, der gemeinsam begangen wird. Nicht auf ein falsches Feld abzurutschen, ist eine gute Übung für Ihr Kind. Des Weiteren spielen Sie hier mit Ereigniskarten, die Sie vor- und zurückschicken; auch Schmeißen ist erlaubt.

Das vierte und letzte Spiel nennt sich „Wurstschnappen" und stellt den anspruchvollsten Spielplanaufbau dar. Hier dürfen Sie die Figuren je nach Situation in alle Richtungen ziehen und Ihre Mitspieler hinauswerfen. Durch Geschick und etwas Würfelglück ergattern Sie die meisten Wurstkarten und gehen somit als Sieger hervor.

Kunterbunter Spielspaß mit „Quips"

Kunterbunten Spielspaß verspricht das Würfel- und Legespiel „Quips" für zwei bis vier Spieler zwischen drei und sechs Jahren, welches Sie zum Beispiel auch bei eBay erstehen können. Es dient dazu, Ihrem Kind das Entdecken und Kennenlernen von unterschiedlichen Farben und Mengen zu erleichtern. Aufmerksame und aktive Kinder werden Spaß beim genauen Schauen, Zuordnen und Benennen haben. Auch bei „Quips" sind verschiedene Spielmöglichkeiten vorhanden, die für unterschiedliche Altersgruppen besonders geeignet sind.

Für Kinder ab drei Jahren ist die Variante „Versteckte Farben" ratsam. Hier bekommt jeder Spieler eine Legetafel, die durch Würfeln mit den farblich passenden Steinen vervollständigt werden muss. Die Version „Farbenzauber" eignet sich ab vier Jahren, da hier sowohl mit Punkte- als auch mit Farbwürfel geworfen wird. Anhand der geworfenen Farbe und Zahl ziehen Sie dann eine entsprechende Menge an Steinen und platzieren diese auf der Tafel.

Beim „verrückten Farbtausch" kommen Kinder ab fünf Jahren auf ihre Kosten. Hier werden zunächst die Legetafeln korrekt gefüllt, dann von Mitspielern vertauscht, sodass Ihr Ziel ist, die Steine wieder auf die richtigen Felder zu setzen. Dies erfolgt je nach geworfener Farbe und Augenzahl. In allen drei Spielvariationen ist derjenige der Gewinner, der als Erstes eine korrekt ausgefüllt Legetafel vor sich hat.

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