Mit diesem Equipment kann Ihr Jetski-Abenteuer beginnen!

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Mit diesem Equipment kann Ihr Jetski-Abenteuer beginnen!

Die Wassermotorräder gibt es in verschiedenen Modellen und Ausführungen. Genutzt werden sie sowohl zu Wettbewerbszwecken als auch einfach zum Freizeitvergnügen.

Ein Jetski ist (nicht nur) etwas für diejenigen, die auch an Land schnelle Fahrzeuge lieben. Kann man sich für schnelle Autos, Karts oder Motorräder begeistern, ist der Jetski nicht weit entfernt. Dieser Ratgeber möchte Ihnen einen ersten Überblick zum Thema Jetski liefern. Dabei wird es zunächst um die Sportart und den Jetski-Wettbewerb selbst gehen, woher er stammt und welche Ausprägungen er besitzt. In einem zweiten Teil widmet sich der Ratgeber verschiedenen Jetski-Modellen.

Außerdem werden Brillen, Schwimmwesten, Neoprenschuhe und -anzügen sowie Schutzhelmen vorgestellt.

Woher kommt der Jetski?

Beim Jetski ist es wie mit sehr vielen Gütern: Ein Produktname wird zum allgemeinen Gattungsbegriff. Eigentlich ist das Wort „Jetski" ein eingetragenes bzw. geschütztes Warenzeichen des Herstellers Kawasaki. Der offizielle Begriff in Deutschland ist daher eigentlich „Jetboot". Bloß: Keiner verwendet ihn. Seinen Ursprung hat der Jetski in den 1960er Jahren in den Vereinigten Staaten. Wassersportgeräte mit einem Wasserstrahlantrieb gab es dort bereits in dieser Zeit.

Die Form des Jetski, so wie wir ihn heute kennen, wurde einige Jahre später von Kawasaki produziert. Das erste Steher-Modell lief in dieser Zeit vom Stapel. In den Anfangsjahren stand vor allen Dingen die Sportlichkeit der Jetboote im Vordergrund. Heute werden die Jetski immer leistungsstärker, aber damit auch immer größer. Nimmt man etwa einen zeitgenössischen Dreisitzer-Jetski zum Vergleich, ähnelt dieser durchaus in den Abmessungen einem kleinen Sportboot.

Neue Entwicklungen gibt es immer wieder. So stellte der bekannte Jetski-Fahrer Franky Zapata 2012 etwa das sogenannte Flyboard vor. Dank des Antriebes, der nach dem Wasserstrahl-Rückstoß-Prinzip arbeitet, ist es möglich, das Flyboard auch unter Wasser oder in der Luft zu bewegen.

Wie fährt man Jetski?

Wie bereits angedeutet, existieren verschiedene Bauarten des Jetski. Man unterscheidet hierbei Steher, die für eine Person ausgelegt sind. Darüber hinaus gibt es die sogenannten Sitzer (mit Sitzbank). Diese werden in Ausführungen für eine bis vier Personen angeboten. Das Fahren eines Jetski (beispielsweise eines Stehers) ist nicht ganz so einfach, wie man es sich zunächst vorstellt. Es erfordert ein ausgeprägtes Gleichgewichtsgefühl sowie sehr viel Übung. Bei Sitzern ist das Fahren hingegen schon leichter, da diese zumeist sehr stabil im Wasser liegen.

Zurück zum Steher: Im Stehen liegt der Schwerpunkt relativ hoch. Daher wird der Jetski bei langsamer Fahrt instabil. Sind Sie noch niemals zuvor mit einem Steher-Jetski gefahren, sollten Sie zuerst das Fahren im Knien erproben. Das Lenken erfordert weiterhin, dass der Fahrer etwas Gas gibt. Der Grund hierfür: Der Jetski besitzt keinerlei Ruder, sondern lenkt und bewegt sich ausschließlich durch den dünnen Wasserstrahl fort. Selbst Bremsen sind beim Jetski nicht üblich. Das bedeutet, dass man bei voller Fahrt mit einem entsprechend langen „Bremsweg" rechnen muss. Nicht selten legt man noch 80 oder 90 Meter zurück, bevor der Jetski zum Stillstand kommt.

Wie sieht die Funktionsweise aus?

Jetski werden mit Verbrennungsmotoren betrieben. Zumeist kommt ein Viertakt-Otto-Motor zum Einsatz. Der schon bereits erwähnte Wasserstrahlantrieb, durch den der Vortrieb und die Steuerung erfolgen, arbeitet über einen innenliegenden Impeller (ein von einem Gehäuse umschlossener Propeller). Die Gefährdung von Schwimmern durch einen freiliegenden Propeller wird damit minimiert.

Jetski können mit Leistungen bis zu 257 kW bzw. 342 PS ausgestattet sein. Sie sind somit sehr stark motorisiert, sind wendig und erreichen Geschwindigkeiten bis zu 130 Kilometer in der Stunde. Eine Besonderheit beim Jetski ist die sogenannte Quick-Stop-Schaltung. Diese besteht aus einem Band, das mit dem Handgelenk des Fahrers verbunden ist. Wird der Fahrer abgeworfen, wird der Motor automatisch abgeschaltet. Ältere Modelle verfügen über eine solche Schaltung leider nicht.

Welche Jetski-Disziplinen gibt es?

Möchte man Jetski als Wettkampfsportart nutzen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei Stehern gibt es beispielsweise die Kategorie Freestyle. Hier geht es vor allen Dingen um Tricks mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Beim Freeride werden die Tricks in der Brandung durchgeführt, sodass spektakuläre Sprünge und Wellenreiten mit zum Repertoire gehören.

Beim Racing fährt man einen mit Bojen abgesteckten Parkour im Slalom. Hier werden oft Geschwindigkeiten bis zu 100 Kilometer in der Stunde und mehr erreicht. Beim Racing werden außerdem verschiedene Leistungsgruppen voneinander unterschieden, je nach Umfang des erlaubten Tunings.

Welche Ausrüstung ist beim Jetski notwendig?

Eines derjenigen Ausrüstungsgegenstände, die beim Jetskifahren Pflicht ist, ist die Schwimmweste. Hier gibt es verschiedene Modelle, die zum Teil auch extra auf die Bedingungen des Jetskifahrens ausgelegt sind. Im Allgemeinen sorgt die Rettungsweste dafür, das der Fahrer im Wasser selbstständig in die Rückenlage gedreht wird. Die Schwimmweste hält den Kopf des Fahrers dabei über Wasser und hält dadurch die Atemwege frei.

Schwimmwesten sollten daher auch immer „ohnmachtssicher" sein. Das heißt, sie müssen die beschriebenen Funktionen erfüllen können, auch wenn die Person nicht aktiv mithelfen kann. Was die Rettungswesten beim Jetskifahren angeht, so stellen diese mittlerweile auch ein modisches Accessoire dar. Ermitteln Sie die benötigte Größe der Rettungsweste nach ihrem Brustumfang. Eher zweitrangig ist dabei das Körpergewicht. Außerdem sollten Sie bei der Berechnung noch den zusätzlichen Neoprenanzug berücksichtigen. Rettungswesten bekommen Sie normalerweise für 40 bis 150 Euro.

Der bereits erwähnte Neoprenanzug ist eine weitere Ausrüstungskomponente, die Sie beim Jetskifahren nutzen sollten. Neoprenanzüge gibt es in einer Stärke zwischen 2,5 und 8 Millimetern. Manchmal besitzen sie auch ein Innenfutter aus Frottee oder Nylon bzw. einer anderen hautfreundlichen Faser. Neoprenanzüge sind so geschnitten, dass sie hauteng anliegen. Bei Neoprenanzügen wird grundsätzlich zwischen Nass-, Halbtrocken- und Trockenanzügen unterschieden.

Beim Jetski kommen zumeist Nassanzüge zum Einsatz. Das Neopren selbst ist zwar wasserdicht. Das Wasser kann aber trotzdem beim Eintauchen an den Reißverschlüssen, an der Halsöffnung sowie an den Fuß- und Handbünden in den Anzug eindringen. Durch die Zirkulation des Wassers zwischen Anzug und Körper entsteht ein Wärmeaustausch mit der Umgebung. Die Vorteile: Nassanzüge sind relativ kostengünstig und sie besitzen vielseitige Einsatzmöglichkeiten in warmen aber auch kühleren Gewässern. Neoprenanzüge dieser Kategorie bewegen sich preislich in einer Spanne zwischen ca. 100 und 450 Euro.

Um einen guten Halt am Jetski zu haben, sollten Sie sich Neoprenschuhe besorgen. Empfehlenswert sind Schuhe mit einer gummierten und/oder geriffelten festen Laufsohle. Diese sorgen nicht nur für eine zusätzliche Haftung. Sie sind auch gleich für eine Reihe weiterer Wassersportaktivitäten geeignet, beispielsweise für Segeln, Surfen, Schnorcheln usw. Durch eine feste Lauffläche können Sie die Schuhe auch gut auf Kiesstränden oder auf Stränden mit größeren oder spitzen Steinen verwenden.

Eine rudimentäre Schnürung besitzen die meisten Neoprenschuhe an der Ferse. Es gibt sowohl Modelle in Halbschuh- als auch als Stiefelform, die über die Knöchel reicht. Für Neoprenschuhe sollten Sie zwischen 40 und 140 Euro einplanen.

Sind Sie darauf aus, an Wettbewerben teilzunehmen, Rennen zu fahren oder schlicht ein Maximum an Sicherheit haben zu wollen, sollten Sie auf einen Schutzhelm zurückgreifen. Schutzhelme für den Wassersport gibt es in den verschiedensten Formen und Ausprägungen. Für Jetski geeignete Helme sind zumeist als Polykarbonat gefertigt und bieten dadurch den bestmöglichen Schutz im Falle eines Aufpralls. Moderne Helme sind mit speziellen Pads ausgestattet, die eine exakte Passgenauigkeit gewährleisten. Auch einstellbare Kinngurte und verstellbare Sonnenblenden können Teil der Ausstattung sein. Achten Sie in jedem Fall auf eine entsprechende Sicherheitszertifizierung.

Weitere nicht zu unterschätzende Accessoires stellen Schutzbrillen und Handschuhe dar. Die Schutzbrille sollte dabei schwimmfähig sein. Sie schützt Ihre Augen vor UV-Strahlung und verfügt (bei modernen Modellen) über ein individuell einstellbares Brillenband. Dieses sorgt für einen optimalen Halt und Sitz der Brille am Kopf. Handschuhe für Jetksi sollten eine leicht vorgebogene Form aufweisen, um besseren Halt und Komfort zu gewähren. Meistenteils verfügen diese Handschuhe über spezielle Anti-Rutsch-Beschichtungen aus Silikon. Diese sorgen für mehr Bewegungsfreiheit am Gasgriff.

Wie transportiere ich meinen Jetski?

Sie haben einen Jetski erstanden? Jetzt fragt sich nur noch, wie Sie ihr neues Sportgerät transportieren können. Hier sollten Sie sich die verschiedenen Anhängerangebote für PKW ansehen. Diese dienen der Unterstellung auf dem Land und dem Straßentransport, beispielsweise wenn man in den Urlaub fährt. Es gibt unterschiedlich große Jetski-Anhänger, durchaus auch Exemplare für den Transport von mehreren Gefährten. Rechnen Sie für ein gebrauchtes Modell etwa mit 200 Euro. Haben Sie noch keine Anhängervorrichtung an ihrem PKW, müssen Sie noch einmal ca. 100 Euro addieren.

Fazit: Für den Jetski stehen viele Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung

Wie Ihnen der Ratgeber zeigen konnte, muss man beim Jetski auf viel Equipment achten. Vor einem Kauf sollten Sie immer erst die Produkte selbst in Augenschein nehmen. Besonders ratsam ist es, auf vorhandene Sicherheitszertifizierungen zu achten. Hier sind etwa das CE- oder auch das TÜV-Siegel zu nennen. Am besten ziehen Sie einen Fachmann hinzu, der Ihnen mit Rat und Tat zu Seite stehen kann. Bekannte Hersteller von Jetski sind Seadoo, Yamaha, Kawasaki oder Bombardier. Haben Sie das Equipment beisammen, steht dem Jetski-Vergnügen nichts mehr im Wege.

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