Mit den richtigen Trafos & Reglern für dauerhaften Fahrspaß sorgen

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Mit den richtigen Trafos & Reglern für dauerhaften Fahrspaß sorgen

Modellfahrspaß für jedermann: Zuverlässige Technik macht es möglich

Gehören Sie auch zu den Liebhabern von Modelleisenbahnen und Modellrennbahnen und werden in Ihrer Freizeit zum Lokomotivführer oder Rennfahrer? Damit Ihre Freude grenzenlos bleibt, kommt es nicht nur auf optische Details, sondern auch auf eine zuverlässige Elektronik an. Schließlich sollen die vielen elektromagnetische Antriebe, Beleuchtungen oder elektronische Schaltungen einen zuverlässigen Dienst leisten und nicht nach kurzer Zeit den Fahrspaß beenden. Sind Sie stolzer Besitzer einer Modelleisenbahn oder einer Autorennbahn, sind konventionelle Batterien für Sie wohl ein Tabu. Sammlerwut und die Leidenschaft für Miniaturen, die alte Kindheitsträume aufleben lassen, sorgen nicht selten dafür, dass eine Modelleisenbahn im Laufe der Jahre auf eine beachtliche Größe anwächst. Doch es liegt auch auf der Hand, dass mit jedem neuen Gleisteil auch der Hunger der Modellbahn auf Strom wächst. Wohl jeder Modellbahnfreund greift auf das praktische Festspannungsnetz zurück. Doch eignet sich die dort vorhandene Wechselspannung von üblicherweise 220 Volt nicht für Modellbahnen. Die Lösung lautet in diesem Fall: Transformatoren und Regler.

Transformator – aus Wechselstrom wird Gleichstrom

Die Bezeichnung Transformator kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet „umwandeln“ oder „umformen“. Vielfach ist die Rede auch von einem Umspanner, der im Volksmund kurz „Trafo“ genannt wird. Transformatoren gehören als Bauelemente in den Anwendungsbereich der Elektrotechnik. Doch was steckt eigentlich hinter der Technik, die Ihnen dauerhaftes Fahrvergnügen mit Ihren Modellen beschert? Das Grundprinzip eines Transformators basiert auf einem magnetischen Kreis, den Fachleute als Transformatorkern bezeichnen. Dieser besteht aus wenigstens zwei Wicklungen, wobei die Wicklung, die der elektrischen Energiequelle zugewandt ist, als Primärseite bezeichnet wird. Als Sekundärstelle wird die Wicklung bezeichnet, an der die elektrische Last liegt.

Fließt Wechselspannung in den Transformator ein, wird basierend auf dem Induktionsgesetz ein wechselnder magnetischer Fluss im Inneren des Kerns erzeugt. Auf der Sekundärseite induziert der wechselnde magnetische Fluss eine Spannung, so dass die Rede von einer Spannungstransformation ist.

Die Geschichte des Transformators

Dazu müssen Sie wissen, dass das Induktionsprinzip von Michael Faraday im Jahr 1831 entdeckt wurde, doch es sollte noch rund ein halbes Jahrhundert dauern, bis John Dixon und Lucien Gaulard den ersten Transformator entwickelten und in London der breiten Öffentlichkeit vorstellten. Da die Bezeichnung Transformator damals noch nicht bekannt war, nannten die beiden Tüftler das Gerät Sekundär-Generator.

1885 meldeten drei ungarische Erfinder ein Patent auf Transformatoren an, die sich jedoch von den heute bekannten unterschieden und nach dem umgekehrten Prinzip arbeiteten. So wurden die Leiterspulen um einen Kern aus nichtmagnetischem Material gewickelt und von Eisendrahtlagen ummantelt, die eine ferromagnetische Hülle bildeten. Hergestellt wurde dieser Transformatortyp von der Budapester Firma Ganz & Cie.

Transformatoren heute

Durchgesetzt haben sich jedoch Varianten, die aus einem magnetischen Kreis aus einem Eisenkern bestehen. Um ihn herum wurden wenigstens zwei unterschiedliche Stromkreise gewickelt, so dass der Strom beider Stromkreise mehrfach um den metallischen Kern herumgeführt wurde. Die Wicklung wird bis heute als Transformatorspule bezeichnet und wird an ihr eine Wechselspannung angelegt, stellt sich an der zweiten Spule eine entsprechende Spannung ein. Somit wird klar, dass Transformatoren der Verringerung oder Erhöhung von Wechselspannungen dienen.

Transformator: unverzichtbar für die Stromversorgung

Transformatoren gewährleisten den Betrieb von Elektrogeräten, die ausschließlich mit Niederspannung funktionieren. Sogenannte Netztransformatoren sind in fast allen Elektronikgeräten vorhanden, weil in nahezu allen Modellen die Betriebsspannung von der Netzspannung abweicht. Damit Transformatoren zuverlässig arbeiten, sind Spannungsregler erforderlich, die früher aufwendig hergestellt werden mussten und heute als fertige Bauteile zu moderaten Preisen erhältlich sind. Da eine überschüssige Spannung in Wärme umgewandelt wird, müssen die Bauteile mit entsprechenden Kühlkörpern ausgestattet sein. Universalregler finden sich in zahlreichen Lebensbereichen und werden wie der Zweipunktregler unter anderem in Bügeleisen oder Schaltungen für unterschiedliche Zwecke verbaut, die der Spannungsstabilisierung in Netzteilen dienen. Meist sind diese Regler eigens für das jeweilige Gerät entwickelt, das auch für den Betrieb einer Modellbahn Verwendung findet. Transformatoren und Regler gehören einfach dazu, wenn Sie ungetrübten Fahrspaß erleben und von einer zuverlässigen Technik profitieren wollen.

Trafo & Co: Elektronik vs. Schaltnetzteile

Europäische Verordnungen aus dem Jahr 2010 nehmen Einfluss auf traditionelle Versorgungseinheiten für Modellbahnen. Aus Sicherheitsgründen einigte man sich auf eine Leistungsbegrenzung bei Trafos. Schließlich waren Transformatoren älterer Baureihen mit einer 19-Volt-Fahrspannung ausgestattet. Hieraus resultiert eine Stromstärke von etwa 4 Ampere, die sogar ausreicht, um Metall zu schweißen. Aus diesem Grunde haben sich die obersten europäischen Sicherheitswärter dazu entschlossen, die Leistung deutlich zu begrenzen, um Gefahrenquellen auszuschließen. Doch bedeutet dies nicht, dass noch vorhandene Klassiker nicht mehr eingesetzt oder weiter verkauft werden dürfen. Die neuen gesetzlichen Richtlinien beziehen sich allein auf die Hersteller. Altbewährte Produkte namhafter Hersteller wie Trafos von Märklin werden mit veränderten Leistungen angeboten und gehören nach wie vor zu den zuverlässigsten Basistrafos im analogen Betrieb. Innovative Schaltnetzteile gemäß der europäischen Verordnung in zwei unterschiedlichen Leistungsstufen vertrieben: 36 VA und 60 VA.

Für Sie ändert sich durch die Verwendung von Schaltnetzteilen nichts. Die Anschlussbedingungen für einzelne und digital gesteuerte Komponenten wie Weichenantriebe, Signale oder Universalfernschalter bleiben erhalten. Neu geregelt ist auch, dass aus Sicherheitsgründen keine zwei unterschiedlichen Versorgungsquellen genutzt werden dürfen, um Ihre Modellbahn mit Strom zu versorgen. Schaltnetzteile sind auch bei den meisten Schaltungen einsetzbar, die analog betrieben werden. Dazu gehören unter anderem doppelspulige Weichenantriebe, Universalschalter für Signale und auch Bahnübergänge.

Jedoch gibt es auch besondere Fälle, für die Sie nach wie vor für eine Stromversorgung auf klassische Trafos zurückgreifen müssen. Dazu gehören bei Modellbahnen von Märklin die Hobbysignale, der motorische Spur-1-Weichenantrieb sowie alle LGB-Produkte mit dem EPL-Antrieb.

Trafo und Regler: Wechselstromtransformator mit Selbstschalter

Es gibt Transformatoren, die als Fahrregler für Lokomotiven wie auch als Trafos für die Spannungsversorgung aller Magnetartikel wie z. B. der Beleuchtung dienen. Ausgestattet sind diese Trafos mit einer Kontrollleuchte und einem robusten Gehäuse aus hochwertigem Plastik. Der bis zum Jahr 1994 gefertigte Trafo bietet eine Fahrtrichtungsumschaltung, die über den Fahrregler durch eine einfache Linksdrehung geregelt wird. Andere Modelle, wie Wechselstromtrafos mit Selbstschalter für die Fahrtrichtungsumschaltung, sind mit einem Metallgehäuse ausgestattet. Das Modell dient sowohl als Regler für Lokomotiven als auch als Transformator für Beleuchtungen und die Magnetartikelschaltung. Stöbern Sie bei eBay, wenn Sie strapazierfähige Klassiker dieser Bauart suchen, um sich puren Fahrspaß mit Ihrer Modelleisenbahn zu gönnen.

Elektronische Einbaufahrregler eignen sich für besondere Anwendungen wie die Montage von Gleisbildstellpulten. Ein eingebauter Gleichrichter gehört ebenso zu den Ausstattungsmerkmalen wie eine maximale Fahrstromleistung von 5 Ampere. Die besondere Bauweise macht es möglich, den Regler mit jedem LGB-Transformator zu verwenden. In der Praxis bedeutet dies eine Einsatzmöglichkeit für Gleich- und Wechselstrom. Komfortable LGB-Stellpulte in einem Wärterhaus sind mit überzeugenden Funktionen ausgestattet, zu denen ein eingebauter Gleichrichter gehört, der mit jedem LGB-Trafo kompatibel ist. Lassen Sie sich von feinfühliger Regeltechnik und einer perfekt geglätteten Gleichspannung mittels der Special-Integrated-Circuit-Technologie, auch kurz SIC genannt, begeistern. Zu den Besonderheiten gehört, dass der Regler auch im Freien verwendet werden kann.

Suchen Sie modernste Technik wie einen Fahrregler für den analogen Betrieb, profitieren Sie von innovativen Features und leistungsstarkem Fahrstrom. Die Mikroprozessor-Technologie ist mit einem integrierten Gleichrichter ausgestattet und ermöglicht eine perfekte Gleichspannung sowie ein feinfühliges Regelverhalten. Darüber hinaus sind diese modernen Anlagen problemlos für den Umbau auf eine Funkfernsteuerung ausgerichtet. Eine Boostertaste lässt sich vielseitig einsetzen, um beispielsweise die Beschleunigung zu programmieren. Besonders praktisch: Es sind Anschlüsse für unterschiedliche Kabel vorhanden, LED-Anzeigen und eine Sicherung gegen Kurzschlüsse.

Suchen Sie einen Regler für spezifische Anwendungen, ist ein elektronischer Einbaufahrregler auch für die Montage in ein Gleisbildstellpult die perfekte Lösung. Sie profitieren von einem erhöhten Fahrstrom bei gleichzeitig reduzierter Abwärme.

Sogenannte Fahrpulte besitzen eine Impulsbreitensteuerung. Übersichtlich am Gerät angeordnet sind Angaben zur Anfahrtverzögerung, der Höchstgeschwindigkeit und der Bremsverzögerung. Klicken Sie sich bei eBay durch das Angebot, wenn Sie auf der Suche nach preiswerten Fahrregler-Sets sind. Diese ermöglichen eine regelbare Gleichspannung für einen reibungslosen Fahrbetrieb. Vorhanden sind auch ein separater Ausgang für die Beleuchtung, die Signale und die Weichenanschlüsse. Gehören sie zu den Newcomern im Kreis der Modellbahnfreunde, eignen sich diese Fahrregler-Sets für einen problemlosen Einstieg in den Umgang mit einem Zug. Vom Fahrregler aus lassen sich fernsteuerbar Vorwärts- wie auch Rückwärtsfahrten durchführen.

Fahrspaß via Drahtlostechnik

Wir leben im Zeitalter digitaler Technik und auch im Bereich Modellbahnen hat diese Entwicklung Einzug gehalten. Wählen Sie einen Speed-Controller mit Wireless-Technik für Carrera-Bahnen. Die Funktechnologie wird Sie und bis zu fünf Mitfahrer überzeugen. Der kabellose Handregler liegt optimal in Ihrer Hand, denn der Mix aus geringem Gewicht und einer ergonomischen Form lässt keine Wünsche an Komfort und Bedienspaß offen. Sie profitieren frequenzunabhängig von einem störungsfreien Acht-Stunden-Dauerbetrieb.

Wireless-Erweiterungsregler überzeugen als formschöne Handregler, die mit sechs verschiedenen Frequenzen ausgestattet sind und über den Handregler bis zu insgesamt sechs Leuten puren Fahrspaß bieten. Als Empfänger dieses modernen Reglers dient ein Mobil-Tower. Sie profitieren von einer Reichweite von mindestens drei Metern. Für einen großen Übertragungswinkel dienen drei im Handregler integrierte Sender. Ihnen ist es möglich, den Spielbetrieb gleichzeitig mit einem Kabelhandregler und einem drahtlos betriebenen Regler aufzunehmen. Zum Inhalt eines solchen Sets gehören neben zwei Handreglern ein Empfänger-Tower sowie zwei Neck-Strings.

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