Mit Hund, Katze und Co in den Urlaub

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Mit Hund, Katz' und Co. in den Urlaub

In der kommenden Reisesaison müssen sich Tierbesitzer mal wieder entscheiden, ob sie ihren vierbeinigen Liebling in den Urlaub mitnehmen, ihn bei Oma lassen oder in der Tierpension unterbringen
 
In der Regel wird Herrchen oder Frauchen das Wohl des Tieres im Auge haben und abwägen, ob man ihm die Strapazen einer Reise zumuten kann. Das hängt im Einzelfall vom Alter und dem Gesundheitszustand des Tieres ab, aber auch vom Reiseziel und von der Reisedauer. Hunde verreisen im allgemeinen lieber als Vögel oder Katzen, die sich in der gewohnten Umgebung am wohlsten fühlen. Wie kommt man aber an eine gute häusliche Tierbetreuung oder was sind die Kriterien einer guten Tierpension? Dazu hat der Deutsche Tierschutzbund ein Urlaubs-Beratungstelefon 0228/6049627 (ab Anfang Mai) eingerichtet und gibt auf seinen Internetseiten wertvolle Tipps.
 
Eine lange Anreise ist aber für jedes Tier belastend, insbesondere bei sommerlichen Temperaturen. Vermeiden Sie daher nach Möglichkeit Stauzonen, fahren Sie sehr früh los und legen Sie regelmäßige Pausen (ca. alle 2 Stunden) ein, in denen sich der Hund bewegen und »Gassi gehen« kann. Frisches Wasser geben - für unterwegs gibt es einen praktischen faltbaren Wassernapf - aber nicht füttern. Lassen Sie Ihren Vierbeiner nicht ohne Leine aus dem Fahrzeug springen. Vor Freude »aus dem Häuschen« läuft er womöglich im unbekannten Gelände schnell zu weit weg, was besonders an Autobahn-Raststätten gefährlich ist. Auch wenn man unterwegs nicht füttert, nimmt man das gewohnte Futter wenn möglich in ausreichender Menge mit. Je nachdem wohin die Reise geht, kann man es im Ausland gar nicht oder nur zu hohen Preisen bekommen.
Trotz guter Planung landet man irgendwann doch in einem Stau. Wohl dem Hundehalter, der sich vorher mit einem größeren Wasserkanister ausgestattet hat, um das Tier zu versorgen, ihm evtl. auch eine kleine Dusche zu verpassen.
 
Tierbesitzer unterschätzen häufig die Gefahr, wenn sie ihre Lieblinge alleine im Fahrzeug zurücklassen, um nur mal »schnell was einzukaufen oder zu essen«, was dann doch Stunden dauert. Bei Außentemperaturen um die 30 Grad C im Schatten steigt die Temperatur im Fahrzeug leicht auf 60 Grad Celsius an. Die Wärmeregulation durch das Hecheln beim Hund z.B. funktioniert aber nur, wenn die eingeatmete Luft kühler und weniger feucht ist als die ausgestoßene. Die Luftfeuchte im Wageninnern steigt durch die Atemluft des Hundes sehr schnell an und verhindert die lebensnotwendige Abkühlung. Ersticken oder Hitzschlag ist die Folge. Auch leicht geöffnete Seitenfenster reichen da nicht aus.

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