Mit Guthaben surfen und telefonieren: Prepaid-Anbieter im Vergleich

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Mit Guthaben surfen und telefonieren: Prepaid-Anbieter im Vergleich

Auch mit einem Prepaidhandy können Sie heute günstig telefonieren und im Internet surfen. Mittlerweile gibt es eine große Anzahl unterschiedlicher Anbieter, die zahlreiche Tarife und Flatrates anbieten. Um hier den Überblick nicht zu verlieren, hilft Ihnen dieser Ratgeber. Erfahren Sie, welche Prepaid-Anbieter die günstigsten Preise haben.

 

Prepaid-Tarife: Für wen eignen sie sich und in welchen Netzen funken sie?

Prepaid-Tarife funktionieren nach einem simplen Prinzip: Bevor Sie telefonieren können, müssen Sie Ihr Konto zunächst mit Guthaben aufladen. Dieses können Sie anschließend für Telefonate, SMS und zum Surfen im Internet nutzen. Mit der weiten Verbreitung von internetfähigen Handys haben sich die Tarife inzwischen stark gewandelt. Während sich Prepaid früher fast nur für Wenigtelefonierer eignete, profitieren heute auch Vieltelefonierer von Prepaid-Angeboten. Die Auswahl hierbei ist groß und unübersichtlich. Trotzdem arbeiten alle Anbieter in einem der beiden deutschen Mobilfunknetze: dem D- und dem E-Netz. Generell lässt sich feststellen, dass die Netzabdeckung im D-Netz höher ist als im E-Netz. Auf dieser Grundlage können Sie bereits eine erste Entscheidung zugunsten eines Anbieters treffen.

 

Unterscheidung: große Prepaid-Anbieter gegen kleine Nischenanbieter

Die größten Anbieter von Prepaid-Tarifen in Deutschland sind O2, die Telekom und E-Plus. Mit Verbindungspreisen in Höhe von teils über 10 Cent pro Minute sind sie allerdings vergleichsweise teuer. Dafür bieten sie mit ihren eigenen Filialen, die es in nahezu jeder deutschen Stadt gibt, einen guten Service. Wie bei allen Prepaid-Anbietern stehen ihnen bei den drei großen Unternehmen verschiedene Flatrates zur Verfügung. So können Sie für einen festen Betrag monatlich verschiedene Pakete wie beispielsweise 200 Freiminuten monatlich oder 500 MB Datenvolumen zum Surfen buchen.

 

Günstige Prepaid-Discounter: Die preiswerteste Art zu telefonieren

Günstiger sind sogenannte Prepaid-Discounter wie Congstar, Simyo oder blau.de. Auch diese Anbieter arbeiten entweder im D- oder im E-Netz und bieten somit dieselbe Verbindungsqualität wie die drei großen Mobilfunkanbieter. Allerdings unterscheidet sich das Geschäftsmodell deutlich. So betreiben diese Unternehmen keine Filialen, sondern operieren ausschließlich online. Das Guthaben laden Sie also entweder online per Lastschrifteinzug auf oder Sie kaufen eine Guthabenkarte. Auch diese Anbieter stellen Ihnen verschiedene Flatrates zur Verfügung, die Sie mit Ihrem Guthaben bezahlen können.

 

Pseudo-Prepaid: ein spezielles Geschäftsmodell, das mit echtem Prepaid nichts zu tun hat

In der Fülle an Anbietern gibt es einige Unternehmen, die ein gänzlich neues Tarifmodell anbieten. Verkauft wird es als Prepaid, allerdings trifft der Begriff nicht ganz zu. Man spricht daher von Pseudo-Prepaid: Zwar wird auch hier ein positives Guthaben verlangt, allerdings erfolgt die Rechnungslegung teils deutlich verzögert. Dies führt dazu, dass das Guthaben auf der Prepaid-Karte mitunter nicht ausreicht. Beim Abschluss eines solchen Vertrags müssen Sie daher in den Lastschrifteinzug einwilligen. Der Anbieter zieht, falls das Guthaben nicht ausreicht, den fälligen Betrag einfach von Ihrem Konto ein. Daher verlangen die betreffenden Anbieter wie Maxxim, Simply oder Klarmobil eine Schufa-Auskunft. Die Verbindungskosten sind wie bei Prepaid-Discountern durchweg günstig. Lediglich die Kostenkontrolle ist eingeschränkt.

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